[StSt 6.0] Europakampagne (AAR)

  • Der König von Aragon schüttelt ein wenig ungäubig den Kopf über diese Nachricht und lächelt müde über so eine "Torheit". Das kann nicht der Ernst des französischen Königs sein. Natürlich hatte der König von Aragon nicht vergessen, wie sein Heimatland geplündert wurde und die Exilregierung von Aragon mehrere Male wechseln musste. Der französische König schien erneut eine Provokation anzustreben, wie seinerseits, als sein Vorgänger die Pyrenaen überschritt.
    Diese unnötige Aktion hat einen tieferen Sinn, wir hoffen, dass der französische König eine solche Aktion nicht nur aus Kriegslust tat, wie damals die französische Flotte in Spanien, sondern auch bessere Gründe hat.

    „The Wheel of Time turns, and Ages come and pass, leaving memories that become legend. Legend fades to myth, and even myth is long forgotten when the Age that gave it birth comes again."

  • In den Tavernen und Spielunken an der Grenze zu Frankreich machten merkwürdige, unglaubliche Gerüchte die Runde. Anscheinend soll es zu einem Bruch des Brüderbündnisses gekommen sein, dunkle Wolken wandern nun über Flandern und der Normandie. Schwarze Raben ziehen in großen Scharen über diese Landstriche, Krieg liegt in der Luft.


    Der spanische König drückt hiermit seinen Unmut über die provokative Aktion des französischen Roi aus. Wir müssen garnicht weit in die Geschichte zurückblicken, um zu erkennen welche kriegerische Bedrohung von einer angeblich so ungefährlichen Flotte ausgehen kann. Jede weitere herausfordernde Handlung Frankreich's gegenüber England könnte ganz Europa unweigerlich zum wiederholten Male in einen grausamen Krieg stürzen, daher sollte es nun jeden weiteren Schritt sehr sorgsam überdenken. Ein Entgegenkommen durch weitreichende Zugeständnisse gegenüber England sollte maßgeblich zur Deeskaltion dieses Konfliktes beitragen. Wir bitten Frankreich daher diesem Rat nachzukommen. Ansonsten wird das Ansehen Frankreichs allerorts in Europa sinken, eine Abkühlung ist nun schon zu beobachten - spielt daher werter Roi nicht mit dem Feuer, denn manch Einer hat sich daran schon verbrannt. Möge der Frieden und der Zusammenhalt im Okzident weiterhin wachsen und gedeihen.

  • Das Königreich England unter König William erklärt hiermit schweren Herzens dem ehemals innigsten Verbündeten Frankreich den Krieg!


    Nach reiflicher Überlegung war dies die einzig mögliche Entscheidung, die König William hatte fällen können. Alles in Frankreich sah nach Krieg aus. Truppen wurden im Norden zusammengezogen, eine Flotte im Ärmelkanal aufgebaut und dazu kamen noch die ständigen Provokationen ihres Königs. Außerdem geht das Gerücht um, das Spione und andere Agenten die Schiffe verlassen haben, die lange vor London ankerten. Aus welchem Grund konnte König Diaz uns bis heute nicht erklären und eine Entschuldigung gab es auch nicht.
    Manche Quellen haben gar bestätigt, dass das Königreich Frankreich einen Krieg gegen England plant unterstützt von dem heiligen römischen Reich deutscher Nation.

  • Republik Genua


    An den spanischen König Nonsens ,


    wir möchten euch nun auffordern eure Kreuzzugsflotte aus unseren Gewässern zu schiffen.



    Sie lag auf der ungefähren Position unserer zu sehenden Flotte nun schon seit über 2 Jahren (Runden). Zuerst dachten wir noch an einen Zufall bzw. die Vergesslichkeit des Kapitäns die Segel zu hissen.


    Aber nun da sie dieses Jahr auch wieder kaum weiter gesegelt ist (nun also schon seit 3 Jahren in der Nähe vieler unserer Städte verweilt), wie auch aufgrund der veränderten Situation in Europa (der eurige Bündnispartner griff den unsrigen an) werden wir langsam misstrauisch, zu welchem Zweck die eurige Flotte so lange in den unsrigen Gewässern verweilt.


    Im Vertrauen auf den noch gültigen NAP zwischen den unsrigen Völkern und dem eurigen Friedenswillen, den ihr in den eurigen Nachrichten an uns vielfach gepriesen habt, hoffen wir inständig, dass ihr dieser Aufforderung nachkommt.


    gez.
    Doge Filusius

  • Fehlende Winde beeinträchtigen das Vorankommen dieser Kreuzzugsarmee schon seit vielen Monaten, dabei segelt diese Armee Gottes doch wegen eines höheren Zieles. Schließt diese Gottesstreiter daher bitte mit in euere Gebete, sodaß sie alsbald gegen die Heiden den wahren Glauben predigen können.


    [Ich greife niemals mit Kreuzzügen andere Mitstreiter an, andere mögen ihre Flotten durch Kreuzzugsgeneräle enorme Reichweiten bescheren, andere mögen Städte durch Kreuzzugsgeneräle schützen und somit gar untastbar für Weitere machen, andere mögen Kreuzzüge generell für Eroberungszüge nutzen, ich sitze lediglich die letzten Runden dieses, ja unseres, Kreuzzuges aus. Ein Kreuzzug von mir befindet sich schon im Heiligen Land, doch er kam zu spät. Medina wird von Frankreich, Genua und Ungarn belagert, unsere Hilfe war einst nicht erwünscht, daran halten wir uns nun, da wir zu spät kamen, um in Gottes Namen die Heiden zu bekehren. Währenddessen schlagen wir die Ägypter im Hinterland, ohne jedoch Siedlungen zu belagern. Kurz um, lasst mich mit eurem Geplänkel in Europa in Ruhe. Besagte Kreuzzugsflotte bewegt sich nur noch langsam voran, damit sie alsbald wieder die Heimreise antreten kann und zwar ohne von irgendwelchen paranoiden Herrschern behelligt zu werden. Darum bitte ich hiermit. ]




  • Republik Genua


    An den neuen französischen König Pyrokar ,



    hiermit kündigen wir offiziell unseren Bündnisvertrag mit euch.
    Die guten und oft in Schriftform ausschweifenden Beziehungen mit dem alten König Diaz konnten leider mit euch nicht aufrecht erhalten werden, auch ignoriertet ihr einfach eine Bitte unsererseits nach einem Geschenk, welches uns euer Vorgänger bereits zugesagt hatte.


    Der Vertrag mit Frankreich sah einen anschließenden NAP von 3 Runden vor. Wir hoffen ihr ehrt diesen Vertrag ebenso wie wir und erfüllt die Pflichten des NAP´s bis einschließlich der Runde 64.


    gez.
    Doge Filusius

  • Wir besitzen in Europa nur noch Marseille und können euch Kairo nicht zusprechen.


    Frankreich ist ein sterbendes Königreich und ein Feind mehr oder weniger wird nichts verändern. Nehmt euch Kairo und Marseille mit Gewalt wenn es sein muss, Frankreich ist Tod.

  • Das heilige Reich war gezwungen wegen eines Staatsbankrotts von -8000 Talern seine noch verbliebenen Armeen aufzulösen und sämtliche eroberten Gebiete Polens zurück zu geben gegen ein geringes Geld. Norwegens Armeen haben nun das Kernland des Reiches erreicht und scheinen weiter Richtung Italien vorzurücken. England steht vor Frankfurt.
    Leopold von Österreich zieht sich nach Innsbruck zurück und stellt sich dem Kampf der da kommen möge. :crying:




  • Nach schweren militärischen Niederlagen und massiven Gebietsverlusten hat Königreich England sein Kriegsziel erreicht. Frankreich gibt es nicht mehr und wird für ewig aus den Bücherchroniken verschwinden.


    Da das Oberhaupt der französischen Landen in unbekannten Gebieten verweilt und verzweifelt versucht in seine Heimat zu kommen, bekam er die Botschaft einer totalen Schlappe seiner französischen Generäle nicht mit und konnt erst einen Frieden verhandeln als es zu spät war. Der französische König sah sich gezwungen alle Bedingungen, auch wenn sie höchst empörend und erniedrigend waren anzunehmen.


    Ab seiner Entsendung des ausdauernden Boten, der die Botschaft eigens von Marseille gebracht hat, war das Königreich keins mehr und die königliche Linie für nunmehr ungültig erklärt. Ab sofort sollen die verbliebenen französischen Gebiete englische Fürstentümer werden mit dem ehemaligen König als Herzog, der fortan die Lehnstreue dem englischen König William der Eroberer leisten muss.


    Doch der Bote konnte machen was er will, der letzte königliche Befehl wurde zu spät eingereicht, die französischen Fürstentümer wurden gänzlich zerstört und auf einen kleinen Landstrich minimiert.


    Als erste politische Handlung wurde die Politik der French Duchies of England mit der Politik des englischen Königs gleichgeschaltet. Bündnisse wurden gekündigt, stattdessen war die Agression gegen die Feinde Englands, Genua und das Heilige Römische Reich angesagt.


    Den verblienen Franzosen blieb gar nichts mehr ausser ihre geliebte Sprache und der einzigartigen französischen Kultur. Auch wurde den nun degradierten Herzögen - sie sind nun blosse Counts - das Recht gewährt, die französische Struktur und Ausbildung von militärischen Truppen traditionell beizuhalten.


    Ein mehr als schweres Los. Der Existenskampf beginnt bereits und forderte schon die älteste Stadt von Frankreich - Marseille oder wie die Engländer nennen, "Massalia". Wie lange kann der englische Vasall überleben bei seinem katastrophalen Zuständen und einer mehr als katastrophalen Staatskasse?




  • Republik Genua


    An den abermals neuen französischen König Storm ,



    Da wir, dieses eurer Schicksal, dank eines abgefangenen Schiffes mit einer euer Schriftrollen schon im Vorhinein wussten, haben wir euch, wie ihr nun feststellen konntet, die Stadt Marseille entrissen.


    Allerdings möchten wir auch darauf hinweisen, dass sie nicht die ältetse euer Städte war, sondern vormals schon der unsrigen Republik unterstellt war und nur als Geschenk, um dem damals sehr langlebigem Französisch-Genuesischen Bündnis weiteres Gewicht zu verleihen, übergeben wurde.


    Da nun schon zwei französische Herrscher dieses Geschenk nicht gebührend ehren konnten und der jetzige Roi sogar zum Machthungrigen Gegner überlief, hielt die Republik Genuas es für unhaltbar, diese Stadt nicht wieder in ihr eigenes Reich ein zu gliedern.



    gez.
    Doge Filusius

  • König Walter von inzwischen England, Schottland, Irland und Frankreich, Herzog der Niederlande, von Sachsen, Köln und Franken betrachtete müde seine Soldaten, die völlig erschöpft nach Clermont marschierten. Allesamt Veteranen, die schon seit Jahren für England kämpften. Ein jeder hätte eigentlich ein friedliches Leben auf dem Lande verdient, doch die Umstände ließen es nicht zu, dass auch nur ein Soldat entlassen wurde. Jeder Mann wurde gebraucht und das schon seit Jahren. Eher seit Jahrzehnten. Nur noch die Ältesten konnten sich noch dunkel an die Zeiten des Friedens erinnern.
    König Walter konnte es sich gar nicht vorstellen wie es ist einmal nicht in den Krieg ziehen zu müssen. Er hoffte aber stark diese Erfahrung bald machen zu dürfen. Seit dem ersten Spanisch-Französischen Krieg vor Jahrzehnten, als die Spanier eine Flotte der Franzosen im Atlantik versenkt hatte, die von englischen Schiffen unterstützt wurde, hatten England ununterbrochen Krieg führen müssen und selbst davor hatte es wenige Friedenszeiten gegeben.
    Erst hatte man Frankreich gegen Spanien unterstützen müssen und diese letztendlich zu einem Frieden bewegen können. Danach war man mit einer Armee nach Neapel gezogen und hatte Venedig bedroht bis diese auch nachgaben und einem Frieden mit Frankreich zustimmten. Am Ende hatte man noch die dänischen Armeen aus der Niederlande vertrieben und den Krieg nach Skandinavien geführt. Nach jahrelangen blutigen Krieg hatte man Dänemark niederringen und Norwegen zu einem Frieden und Bündnis überreden können.
    Doch auch das hatte nicht zu einem Frieden für England geführt, da das heilige römische Reich deutscher Nation das Königreich England wenige Jahre vorher angegriffen hatte.
    Nach einigen Differenzen mit dem französischen König Diaz hatte er, damals schon König von England, das längjährige Bündnis zu dem Königreich Frankreich auflösen müssen und leider spitzte sich die Lage innerhalb weniger Jahre so zu, dass er nun auch mit Frankreich hatte Krieg führen müssen.
    Jetzt stand er hier, in Clermont, und organisierte seine Truppen in Clermont. Frankreich war von ihn niedergerungen worden auch das heilige römische Reich war nun nicht mehr. Er, König Walter, war nicht so zimperlich wie seine Vorgänger. Alle, die sich gegen ihn gestellt hatte, waren früher oder später vernichtet worden. Kein Feind Englands war jemals lange glücklich gewesen.
    Doch England war durch den seit Jahrzehnten andauernden Kriegen ausgeblutet. So viele tapfere Männer waren gestorben, so viele Handwerker durch die hohen Steuern in den Ruin getrieben worden, so viele Bauern konnten kaum mehr laufen so hart und lang hatten sie die Äcker bearbeiten müssen für die tausenden Soldaten.


    Doch es schien kein Ende in Sicht zu sein. Kaum war ein Feind Englands von der Bildfläche verschwunden, kam ein neuer. Jetzt sammelten die Aragonesen und Genuesen sich in Süden Frankreichs und akzeptierten keine Verträge. Auch die Spanier wollten sich nicht festlegen auf wessen Seite sie stehen würden. Dabei sollten die europäischen Souveräne doch langsam verstehen, dass England nicht nachgeben würde!
    England führte die härtesten Veteranen der ganzen Welt zu Felde. Bisher war ihnen noch niemand gewachsen gewesen. Dazu kam noch die gewaltige Flotte, die zwar seit dem Sieg über Frankreich vernachlässigt wurde, aber inzwischen wieder kampfbereit gemacht wurde.


    Müde schwang sich König Walter auf sein Pferd und ritt zu seinem Zelt vor Clermont. Er würde einen Brief schreiben an alle Herrscher Europas.


    An die Könige von Spanien und Aragon, an den Dogen von Genua.
    Hört uns an. Wir haben uns letzte Woche zum König von Frankreich krönen lassen und beanspruchen zusätzlich zu unseren Königreichen England, Irland und Schottland und unseren Herzogtümern Niederlande, Köln, Franken und Sachsen nun noch das Königreich Frankreich für uns mit Ausnahme von Aquitanien, Anjou, Gasconie und der Provence. Allen Herrschern, die dieses Hoheitsgebiet missachten, sei es durch Spione, Attentäter oder durch Truppenverbände, wird unverzüglich der Krieg erklärt!
    Außerdem verkünden wir, dass auch unser Vasall, der sogenannte Herzog Storm von den french Duchies of England, unter unserem Schutz steht. Wer ihm den Krieg erklärt, erklärt auch uns den Krieg.


    Doch bieten wir trotz allem euch allen den Frieden an. Lasst Herzog Storm aus den Exil nach hause kommen und schließt Frieden mit ihm und uns und es soll nicht zu eurem Schaden sein. Wir laden die Diplomaten aller Herrscher nach Clermont ein, um einen langwierigen Frieden zu beraten.


    Und lasst euch einen Rat geben. Seht dieses Angebot nicht als Schwäche an, sondern als Angebot und Kriegsmüdigkeit. Doch lasst euch davon nicht blenden. Die Engländer haben schon oft bewiesen, dass sie sich zu wehren wissen und die Armeen stehen bereit. Innerhalb weniger Jahre können die Alpen und Pyrenäen überwunden werden.


    gezeichnet
    König Walter von England, Schottland, Irland und Frankreich, Herzog von der Niederlande, Franken, Sachsen und Köln.

  • Englische Doggen können laut bellen, doch verstehen sie auch zu beißen?


    Der Englische König scheint sich seiner Sache sehr sicher zu sein, sodaß seine Majestät es sogar wagt in einer Rede Spanien zu drohen. Das englische Selbstwertgefühl muss derweilen sehr hoch einzuschätzen sein. Spanien wird nicht zusehen, wenn England Krieg gegen unseren Bruder aus Aragon führt. Gleichwohl haben Unsere Späher einige Euer Agenten an der unmittelbaren Grenze zu Unserem Reich ausfindig machen können. Wie man es vom spanischen Köinigshaus gewohnt ist, wurde entsprechend gehandelt.

  • An den König Spaniens,


    Wir, der König von Norwegen, Dänemark, Schweden, Fürst von Nowgorod und König des heiligen römischen Reiches möchten uns gerne als Vermittler anbieten, ein neuerlicher Krieg auf dem Kontinent soll möglichst verhindert werden, zu lange wurden die Landstriche mit Krieg, Plünderung und Tod überzogen. Europa soll wieder in neuem Glanz erstrahlen.
    Falls die Parteien dies wünschen sind wir bereit, als Garant für Frieden zu dienen, auf beiden Seiten.


    Wir beschwören Spanien und England, ihre Konflikte auf friedlichem Wege beizulegen. Ein Krieg wird keine Sieger, nur Besiegte übrig lassen.


    Gezeichnet,
    Jens I.

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