Angepinnt [Spielebranche] News, Aufreger und Statistiken

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    • Auch wenn ich "verstehen" kann, dass Blizzard in neue Märkte versucht einzusteigen, ist die Manipulation von Internet Likes zugunsten ihres neuen Trailers doch ziemlich schäbig. Das und die Tatsache, dass sie versucht haben BlizzCon Videos vom Netz zu nehmen, wo sie für das Mobile Game ausgebuht werden, lässt einen doch stutzig werden.

      Ich bin immer schon ein sehr großer Blizzard Fan gewesen, aber Firmen ändern sich nunmal mit der Zeit. Auch Blizzard ist nicht mehr das, was es einmal war. Die Spielequalität, für die Blizzard einst so bekannt war, nimmt immer mehr ab und die Firma geht eindeutig in Richtung Massenmarkt und möglichst simple Spiele. Hearthstone, Overwatch und jetzt noch ein Mobile Diablo zeigen das doch recht deutlich.

      Edit: Links:
      i.imgur.com/jELUegZ.gifv
      i.imgur.com/19bIJgH.png
      „The Wheel of Time turns, and Ages come and pass, leaving memories that become legend. Legend fades to myth, and even myth is long forgotten when the Age that gave it birth comes again."
    • Wann war Blizzard denn nicht Massenmarkt? Mit Lost Vikings? Als sie WoW auf dem Markt gebeacht haben, war das Genre mmorgp noch Nische.

      Deine Einschätzung von Spielefirmen steht meiner Wahrnehmung der Realität diametral gegenüber.
      "There is no need to die on the road. You can always do homeoffice."
      - Proverb in Bangladesh
    • Bonny schrieb:

      Wann war Blizzard denn nicht Massenmarkt? Mit Lost Vikings? Als sie WoW auf dem Markt gebeacht haben, war das Genre mmorgp noch Nische.

      Deine Einschätzung von Spielefirmen steht meiner Wahrnehmung der Realität diametral gegenüber.
      Erstens mal: Plural, Spielefirmen? Du meinst die Aussage Spielefirmen ändern sich mit der Zeit ist falsch?

      Außerdem: Vergleiche doch mal das "alte Blizzard" mit Warcraft 3, Starcraft 1/2, Diablo 2 und dem alten WoW mit dem neuen Blizzard mit Hearthstone, Overwatch, Diablo 3.

      Ich habe persönlich "nur" Warcraft 3, Starcraft 2, Diablo 2, Hearthstone und Overwatch gespielt, hab aber genug Freunde die meine Erfahrenswerte in den anderen Spielen ausgleichen. Das Bild, das sich abzeichnet ist ein ganz klares: Die Spiele von Blizzard werden immer simpler gestaltet, komplexe Eigenschaften die Warcraft, Starcraft und Ähnliches ausmachen vermisst man in Hearthstone und Overwatch fast komplett. Diese zwei Spiele sind komplett darauf ausgerichtet, dass man von Anfang an dabei ist. Unter den Kartenspielen ist Hearthstone zum Beispiel das simpelste, aber gleichzeitig auch das meistgespielte. Overwatch ist was die Komplexität angeht auch simpler als der Vorgänger TF2. World of Warcraft ist in seiner Laufbahn auch immer einfacher geworden, das Hochleveln eines Charakters geht heutzutage gut doppelt so schnell, wie noch in der Anfangsphase.

      Der große Unterschied zu früher besteht in meinen Augen darin: Blizzard hat sich früher seine eigene Kundschaft durch das Erstellen von komplexen und anspruchsvollen Spiele geschaffen. Heutzutage wirkt es auf mich eher so als würde sich Blizzard denken "was wollen unsere Kunden" und nicht "was ist das Beste für unser Spiel?".

      Aber wenn du den Unterschied von Blizzard Spielen heute zu Blizzard Spielen früher nicht selbst wahrgenommen hast, dann sind wir wohl fundamental anderer Meinung.
      „The Wheel of Time turns, and Ages come and pass, leaving memories that become legend. Legend fades to myth, and even myth is long forgotten when the Age that gave it birth comes again."
    • Blizzard hat früher Spiele für die Masse hergestellt, jedoch nicht nach den Regeln des Massenmarktes. Das war ein Alleinstellungsmerkmal. Von 2000 bis 2010 wurden in zehn Jahren lediglich drei Spiele veröffentlicht, Diablo2, WoW und Warcraft III. Die meisten anderen Hersteller bringen Spiele im Jahrestakt heraus, die dann natürlich nicht annähernd die Qualität dieser drei Spiele vorweisen können. Bestes Negativbeispiel ist die FIFA Reihe, deren jährliche Erneuerung höchstens einen Preis von 10€ rechtfertigen würde.

      Für Diablo 2 sind über 14 Jahre regelmäßige Patches erschienen. Man konnte Diablo2 von der Kindheit bis zum Erwachsenendasein spielen, ohne alles ausgetestet zu haben, was das Spiel zu bieten hat. Sowas sieht man heute kaum noch.

      Und was WoW betrifft: Das Hochleveln der Charaktere läuft nicht doppelt so schnell, sondern um ein Vielfaches schneller ab. Früher dauerte es drei Monate, heute vielleicht gute 14 Tage. Man muss aber bei der ganzen Entwicklung auch betrachten, dass Blizzard nicht völlig lostgelöst von Zeiteinflüssen existieren kann.
    • Gaius Bonus schrieb:

      Man konnte Diablo2 von der Kindheit bis zum Erwachsenendasein spielen,
      Hör auf...ich hab doch keine Zeit. :facepalm: :)

      Ich glaub ich habe in keinem Spiel soviel Zeit versenkt wie bei D2. Und ich würde es auch heute noch D3 vorziehen...die Spielmechaniken bieten einfach viel mehr Atmosphäre und weniger Masse für Gelegenheitsspieler. Der Puls wenn die Erde bebt und Überdiablo wandelt...

      2018 habe ich es noch nicht angeworfen...und zuletzt mit richtig Aufwand war 2014. Da waren auch noch 75.000 Spieler zeitgleich auf europe. Und ich hatte auch noch den ingame-online-Shop "Stahl & Hexerei - der kleine Laden für Jedermann". :D

      Spoiler anzeigen


      Hab sogar noch ein paar alte Bilder finden können...



      Der Muli für die Stiefel...Schattentänzer. Die findet man höchstens zwei mal in zehn Jahren, das war eben auch immer die besondere Herausforderung - die Seltenheit. :) Und dann nur mit +1 skill anstatt +2 :wall:



      Oder die hier...auch so ein Drama über Jahrzehnte. Es gibt zwei unique Heilige Rüstungen. Diese erschwingliche Templers Macht und eben Tyraels Macht (hab in 15 Jahren keine einzige davon gefunden). Das seltenste Item im ganzen Spiel. Hab irgendwann mal die Dropchance für Tyraels ausgerechnet: Glaub das waren 0,048 % falls ein Unique auf Spielstufe Hölle in einem Gebiet mit Monsterlevel >85 (und nur da kann sie fallen) fällt. Tja, und die Chance auf einen Templers ist wesentlich höher. Glaub von 100 gedroppten ist eine Tyraels Macht. Da haben einige arme Irre für eine unidentifizierte Heilige Rüstung Unsummen bezahlt nur um dann eine Templers zu identifizieren...und die gibts auch noch mit Schrottwert mit nur +1 zu Offensiven Auren. :)


      ...aber auch lustige Situationen:



      Was es alles gibt: Ein Boss als Seuchennest mit Dienern. :) Ich warte...greift mich an...wie ihr könnt euch nicht bewegen?




      Defense...what else? :)



      Ich gehe nicht euren Weg - ihr seid mir keine Brücken.
      - Friedrich Nietzsche -
    • Also ich finde die Reaktion ganz schön übertrieben. Zumal das Spiel halt wahrscheinlich trotzdem ein kommerzieller Erfolg wird. Ich meine ja, mich interessiert das Spiel nicht die Bohne, genau so wenig wie WoW damals oder Heartstone als letztes, aber Blizzard hat immer neue Genres und Nischen erschlossen. Man hätte hier lediglich mit mehr Fingerspitzengefühl agieren müssen, man hätte ja erwarten können, dass Besucher die in der großen Mehrzahl PC-Spieler sein dürften und von denen viele ein Diablo 4 herbeisehnen, nicht unglaublich toll auf so eine Ankündigung auf großer Bühne reagieren würden.

      Dazu kommt, dass die Blizzard-Formel sich bisher nicht großartig geändert hat. Und die lautet: Nimm ein Genre, klaue übernehme ein paar coole Ideen, mach den Einstieg einfach, aber schwer zu meistern. Dann polishe das ganze so lange, dass anderen Studios schon seit 2 Jahren das Geld ausgegangen wäre bevor du es veröffentlichst.

      Wenn man schaut wie sehr bei Starcraft, Warcraft, WoW, Diablo usw der Einstieg vereinfacht wurde, im Vergleich zu den damaligen Genre-Konkurrenten, dann ist das ein ganz schöner Sprung.

      Von daher würde ich das Spiel einfach ignorieren, Blizzard machen lassen und wenns einen nicht interessiert oder scheiße ist halt nicht kaufen.
    • Flavius Jolius schrieb:

      Ich glaub ich habe in keinem Spiel soviel Zeit versenkt wie bei D2. Und ich würde es auch heute noch D3 vorziehen...die Spielmechaniken bieten einfach viel mehr Atmosphäre und weniger Masse für Gelegenheitsspieler. Der Puls wenn die Erde bebt und Überdiablo wandelt...
      Ich war in einer Gruppe von Männern, die sich nur traf um Diablo2 zu spielen. Ansonsten hatte ich mit denen nichts am Hut, aber man traf sich regelmäßig um Diablo zu spielen. Zum Zorn der Ehefrauen und Freundinnen natürlich. Kein Spiel wurde jemals von Frauenseite aus stärker verflucht als Diablo2.
    • Joa...ich auch. :) Regelmäßig per skype verbunden. Allerdings hab ich es geschafft mein damalige Freundin für das Spiel zu begeistern. Die hat dann selbst mitgezockt. :thumbsup:

      Auch geil war, dass ein Freund alle drei Vernichtikus in einer Ladder erhalten hatte, als die Freundin anrief. Es klingelte am Telefon und Überdiablo wandelte. :) Seine Abwesenheit beim Gespräch und seine vergeblichen Abwimmelversuche per skype mitzubekommen war ein riesen Spaß. :)


      edit: Ich verschieb das später in den Diablo-Thread. ;)



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    • Gaius Bonus schrieb:

      Und was WoW betrifft: Das Hochleveln der Charaktere läuft nicht doppelt so schnell, sondern um ein Vielfaches schneller ab. Früher dauerte es drei Monate, heute vielleicht gute 14 Tage.
      Oh ja, schade dass es sowas nicht mehr gibt. Monatelanges grinden für einen Levelaufstieg ist echt die beste Art von Gamedesign. :ironie:
      Wie lange man in einem Spiel zum aufleveln braucht, ist nicht wirklich ein Argument ob es "komplex" oder "casual" ist.


      Ich glaube auch, ähnlich wie Bob, dass es gar nicht wirklich ein Problem ist, dass eine Mobileversion von Diablo kommt, sondern dass Blizzard die Leute anteast mit Neuigkeiten zu Diablo (weil sie genau wissen, dass die Leute Diablo 4 haben wollen) und sich dann auf ihre hauseigene große Bühne auf der Blizzcon stellen und erwarten, dass sie von ihren Hardcorefans dafür gefeiert werden, dass sie Diablo aufs Handy bringen. Da hätte man eigentlich vorher schon wissen können, dass das bei den Fans nicht gut ankommt.
    • Ich hab WOW zu Release auch gespielt aber ich kann mich nicht erinnern 3 Monate gebaucht zu haben bis Max. Level. Ich meine bei mir waren es gute 4 Wochen. Aber es kommt ja auch immer drauf an wieviele Stunden pro Tag man da investiert.

      Außerdem empfand ich das alles andere als Grind. Im Gegenteil, WOW war das einstiegerfreundlichste MMO damals. Man konnte ja bequem von 0 bis 60 questen. Ich kam von DAOC, da wurde von Anfang bis Max. Level wirklich gegrindet. Das heißt, Gruppe bauen Levelspot suchen und los gehts mit pullen. Quests gab es so gut wie keine. Das alles hat aber trotzdem sehr viel Spaß gemacht weil es mehr das Teamplay gefördert hat wie den Egoismus in WOW.
    • Gaius Bonus schrieb:

      Flavius Jolius schrieb:

      Ich glaub ich habe in keinem Spiel soviel Zeit versenkt wie bei D2. Und ich würde es auch heute noch D3 vorziehen...die Spielmechaniken bieten einfach viel mehr Atmosphäre und weniger Masse für Gelegenheitsspieler. Der Puls wenn die Erde bebt und Überdiablo wandelt...
      Ich war in einer Gruppe von Männern, die sich nur traf um Diablo2 zu spielen. Ansonsten hatte ich mit denen nichts am Hut, aber man traf sich regelmäßig um Diablo zu spielen. Zum Zorn der Ehefrauen und Freundinnen natürlich. Kein Spiel wurde jemals von Frauenseite aus stärker verflucht als Diablo2.
      Bei uns haben die Herzensdamen zum Ausgleich Baldur's Gate 2 gespielt. Eine Dame saß am Keyboard und die restliche Weiblichkeit hat kommentiert. :D
      :bischof: Anhänger der Bewegung zum Verbleib von Lucius Vantarius und Gegner von Waschmitteln namens Brax :bischof:
    • Ayeayeayeaye

      X4 Foundation kommt am 30.11.18 für 50 Tacken raus :banane: :roba: :lol3: :rock: :jumping: :happy clapping:
      store.steampowered.com/app/392160/X4_Foundations/

      DAS Spiel möge bitte, bitte jemand von Euch antesten. Die X-Reihe ist so ein elender und meist guter Zeitfresser...
      Gottohgott.

      Wenn es so gut wird, wie ich hoffe,dann kann Elite einpacken und ich wäre nach dem Kauf auf Wochen nicht greifbar.
      Ich möchte mich aber etwas davor schützen Wochen nicht greifbar zu sein, um dann doch enttäuscht zu werden. :pfeif:

      Mal eben kurz X zu spielen geht ja leider nicht... :grübel:
      Militem aut monachum facit desperatio

      Guds hjælp, Folkets kærlighed, Danmarks styrke
    • Hat sich eigentlich jemand von euch X4 dann schon geholt? Mich würde der Zustand mal interessieren ^^

      Ansonsten, Obsidian hat vor kurzem ja ein neues RPG angeküdigt:



      Da Obsidian inzwischen von Microsoft gekauft wurde, könnte dass auch das letzte Projekt sein in dem Obsidian ziemlich frei agieren konnte. Da es um Statistiken geht: Einer der Gründe für den Kauf durch Microsoft könnte sein, dass sich Pillars of Eternity II wohl äußerst schlecht verkauft haben soll.
    • Das Spiel sieht ja mal nett aus.

      Pillars of Eternity II … War das nicht das ursprünglich so erfolgreiche Crowdfunding Projekt? Das scheitert so? Das spricht dann ja eher gegen Crowdfunding.
      "Kein Ermächtigungsgesetz gibt Ihnen die Macht, Ideen, die ewig und unzerstörbar sind, zu vernichten."
      Otto Wels, Reichstagsrede vom 23.März 1933.

      Lingua Tertii Imperii - Notizbuch eines Philologen
    • Naja, sie haben Millionen mit dem Crowdfunding eingenommen, also zumindest die Entwicklung selbst müsste damit geklappt haben, von daher spricht das nicht gegen Crowdfunding. Allerdings werden sich damit denke ich schon die meisten der richtigen Fans ein Exemplar gesichert haben, während die breite Masse vielleicht der komplette Wechsel des Szenarios abgeschreckt hat, außerdem ist in diesem Bereich die Konkurrenz inzwischen größer geworden, während man vorher praktisch alleine auf weitem Flur war.

      Ich hab es mir selbst auch noch nicht gekauft, obwohl ich den Vorgänger mochte. Aber ich finde z.B. Divinity: Original Sin 1 & 2 haben das Genre weiter gebracht, sind offener für Modding und haben es auch verstanden sich besser zu präsentieren. Dementsprechend wurde eine größere Anzahl von Leuten wurde angesprochen, was in guten Verkaufszahlen resultiert hat.