Um eure Meinung wird gebeten!

  • Hallo,


    der Ein oder Andere wird mich noch kennen, und ich gebe zu, früher war ich auch mal aktiver hier im Forum unterwegs, aber dafür gibt es durchaus einen Grund. Mein etwas abgekühltes Interesse für die TW-Reihe ist es aber nicht, sondern, dass ich nun schon seit drei Jahren an der Fertigstellung meines ersten Romans arbeite.


    Wirklich daran schreiben tue ich erst seit einem Jahr. Davor war es mehr Ideenfindung und Recherche. Mittlerweile bin ich fertig, zumindest inhaltlich, und bin derzeit damit beschäftigt mein Werk in eine Form zu bringen, dass ich damit bei Verlagen vorstellig werden kann, aber soweit ist noch nicht.


    Im folgenden der Anfang von einem Kapitel. Es ist etwas aus dem Kontext gerissen und beschreibt auch nur eine Nebenhandlung, aber es gibt einen Eindruck, wie mein Schreib-und Erzählstil so ist. Für Meinungen, Hinweise und Kritik, die hilfreich sind, wäre ich sehr dankbar - ich habe das nämlich noch niemanden lesen lassen ;) .



    Kapitel 17


    Ross 837
    Inneres System


    "Die Scanner haben das was, Sir", meldete Commander Samantha Holden und schaute ihren Captain erwartungsvoll an.
    "Sagen Sie mir, was Sie haben, Sam! Vielleicht retten Sie mir damit den Tag", erwiderte Captain Philippa C. Tremblay, die Kommandantin von EFS Lysander, matt.
    Der Flottenzerstörer war, zusammen mit zwei weiteren Zerstörern, vor drei Tagen in das System Ross 837 eingestreten und durchsuchte es mit einer ganzen Phalanx Raumsonden, aber bis jetzt hatte die Suche nach dem verschollenen Forschungsschiff Tereshkova leider nichts verwertbares ergeben, weswegen Tremblay schaon drauf und dran war, das System wieder verlassen zu wollen.
    Der M-Klasse Stern und sein Planetensystem war vollkommen durchschnittlich und taugte kaum zu einer Kolonisation. Es gehörte zwar zum Machtbereich der Föderation, aber offiziell besiedelt war es nicht. Seine sieben Planeten und die zweiundzwanzig Monde boten einfach keine guten Bedingungen dafür.
    "Wir haben bei dem vierten Planeten zwei Kontakte entdeckt. Das könnte etwas sein. Das grlößere Schiff hat seine Reaktoren ganz heruntergefahren, während die des Zweiten heiß sind. Offenbar möchte da jemand ganz schnell verschwinden können."
    "Können Sie schon sagen, um welche Art von Schiffen es sich bei den Kontakten handelt?"
    "Leider nicht, Captain", antwortete Holden ruhig. "Das eine Schiff ist allerdings fast dreitausend Meter lang. Somit kann es sich eigentliich nicht, um ein Zivilschiff handeln."
    Tremblay verließ ihren Kommandosessel, um sich selbst ein Bild der Lage zu machen. Sie ging zur Ortungsstation und beugte sich über die Konsole. Noch während sie Daten sichtete, zog sie ihre Stirn kraus, da der Informationsgehalt der Ortungsanzeigen nicht ihren Erwartungen entsprach.
    "Die Sonde kann nicht näher ran", begann der Commander zu argumentieren, denn sie erriet die Gedanken der Kommandantin. "Die fremden Schiffe würden sie dann orten können. Bis jetzt hält die Abschirmung noch."
    Der Captain wandte sich ungehalten von der Station ab, nickte ihrem Eins-O aber verstehend zu. "Was verraten uns die Energiesignaturen über das zweite Schiff?"
    "Ein Kestrel-Reaktor der fünften Generation, Ma'am."
    "K-e-s-t-r-e-l", wiederholte Tremblay nachdenklich, wobei sie das Wort künstlich in die Länge zog.
    "Der wird von der Union verwendet", stellte Holden, mit einem verwunderten Unterton in der Stimme, fest und auch Tremblay stimmte mit ihr darin überein.
    "Was für Schiffe rüstet die Union mit diesem Reaktortyp aus, Sam? Haben unsere Datenbanken etwas darüber."
    "Mit Sicherheit", antwortete der Commander entschieden und wandte sich an den diensttuenden Stationsoffizier: "Lt. Yoshida! Legen Sie die Daten auf den Hauptschirm."
    Der Lieutenant kam der Aufforderung umgehend nach und auf dem holographischen Bildschirm erschien eine ganze Armada an Informationen. "Hauptsächlich Schiffe der Kreuzerklasse werden mit diesem Reaktor ausgestattet, Captain. Er ist im Jahr 2342 mit den Einheiten der Weapon-Klasse eingeführt wurden", erläuterte er.
    "Was hat ein Kreuzer der Union hier verloren?", stellte Holden eine Frage in den Raum.
    Tremblay zog in Gedanken versunken die Lippen schmal und verschränkte ihre Arme hinter ihren Rücken. Nachdenklich durchschritt sie die Brücke und wandte sich wieder an ihren Eins-O, sobald sie wieder bei der Ortungsstaion angekommen war.
    "Das Schiff muss nicht zwangsläufig noch zur Union gehören, Sam", begann sie erklären. "In der Union tut jeder was er will und der Sold wird nicht immer regelmäßig ausgezahlt. Und wenn die Zahlungen einige Monate ausbleiben, dann neigen manche Kommandanten zur Desertion. Oft mitsamt der kompletten Mannschaft, um dann anschließend als Pirat oder Sklavenhändler das All zu durchstreifen."
    "Sklabenhändler!", sagte Holden überrascht. Schon allein die Vorstellung, das föderierte Mannschaften als Sklaven verkauft werden könnten, bereitete ihr sichtliches Unbehagen. Das Problem war nicht gänzlich neu, aber das mittlerweile womöglich auch Schiffe der Erdstreitkräfte gekapert wurden, hingegen schon. "Könnte das andere Schiff die Tereshkova sein?"
    "Möglich", antworte Tremblay mit einem deutlich verstimmten Tonfall. "Von der Größe her würde es passen und das die Reaktoren vollständig heruntergefahren sind, bedeutet mit Sicherheit nichts Gutes. Vielleicht hatte das Schiff einen technischen Defekt, weswegen es dem Unionskreuzer gelungen ist, die Tereshkova aufzubringen."
    "Es könnte aber auch sein, dass das zweite Schiff nur Hilfe leistet", formulierte der Commander eine Möglichkeit, an die sie selbst zwar nicht glaubte, aber als Eins-O war es ihre Aufgabe, ihre Kommandantin auf alle Eventualitäten hinzuweisen.
    Tremblay wartete einige Augenblicke und schien über das Gesagte nachzudenken, aber dann schüttelte sie leicht mit dem Kopf. "Das kann zwar sein, Sam, aber ich halte das für nicht sehr wahrscheinlich. Wie weit sind wir von den beiden Schiffen entfernt, Mr. Kambou?"
    "52,4 Millionen Kilometer, Ma'am", meldete der Navigator der Lysander, LtCdr Pierre Kambou. "Weniger als eine Stunde Flugzeit."
    "Danke. Kurskorrektur auf Ross 837d" Schauen wir uns das Ganze einmal an."
    "Aye, Captain."
    "Sollen wir die Leopard und die La Motte-Picquet kontakten?", erkundigte sich Holden.
    "Ja", sagte Tremblay, "auch wenn sie sicher nicht mehr rechtzeitig eintreffen werden." Mit den Worten "Roter Alarm, für alle Stationen" schritt sie Langsam und mit kampflustiger Miene auf ihren Kommandosessel zu, und nahm wieder darauf Platz, während Commander Holden die Bereitschaftsmeldungen der einzelnen Stationen abnahm.


    "Wo zum Teufel kommen die den her?", herrschte Pavel Amidov, Kommandant der Aruval - einem früheren Unionskreuzer, seine Brückencrew erzürnt an.
    "Das Schiff ist vor zwei Minuten, auf unseren Schirmen aufgetaucht", erwiderte Valentina Solokova ungerührt, denn als die rechte Hand von Amidov ließ sie sich grundsätzlich nicht von ihm sagen. "Wir hätten mehr Ortungsplattformen weiter draußen aufstellen müssen, Captain. Bei nur zehn Millionen Kilometern ist die Vorwarnzeit einfach zu gering", schloss sie unzufrieden.
    "Das System ist vollkommen unwichtig", rechtfertigte Amidov seine kraftlosen Sicherungsmaßnahmen, mit einem ebenso schwachen Argument. Aber im Grunde stimmte seine Einschätzung. Von ein paar Outlaw-Kolonisten abgesehen, war Ross 837 völlig unbewohnt und zu den Outlaws bestand überhaupt kein Kontakt. Gleichzeitig war es ausgeschlossen, dass die Kolonisten von ihrer Anwesenheit wissen konnten. "Was für ein Schiff ist es?", fragte er schließlich.
    "Ein Zerstörer der Erdstreitkräfte, Jupiter-Klasse", erhielt er eine prompte Antwort von Solokova.
    "Entfernung?"
    "Acht Komma fünf Millionen Kilometer. Tendenz fallend. Der Zerstörer beginnt mit seiner Abbremsprozedur."
    "Auch das noch", brachte er gepresst hervor. Seine Gedanken überschlugen sich förmlich. Als sie vor sechs Wochen das Forschungsraumschiff gefunden hatten, da schienen sie ihr Glück kaum fassen zu können. Es trieb hilflos im All und war daher eine leichte Beute gewesen. Für die rund eintausendsiebenhundert überlebenden Besatzungsmitglieder hätte man bei den Meyal oder den Navriel, sicher einen hübschen Preis erzielt, aber die Tereshkova selbst, war zu verlockend.
    Das ganze Schiff konnte man nicht verwerten, aber für einzelne technische Komponenten gab es auf den Schwarzmarkt eine extrem hohe Nachfrage, und dies versprach eine geradezu phantastische Gewinnmarge. Leider dauerte der Ausbau unverhältnismäßig lange, zumal die Crew der Tereshkova, trotz einschneidender disziplinarischer Maßnahmen, überhaupt nicht kooperativ zeigte. Und jetzt ist auch noch ein gottverdammter Föderationszerstörer im System.
    "Befehle, Captain?", fragte Solokova ruhig, wobei sie seinen Rang wenig respektvoll betonte.
    "Wir legen ab!"
    "Was ist mit unseren Leuten, die noch auf der Tereshkova sind?", fragte sie sichtlich überrascht.
    "Die müssen jetzt selbst sehen, wo sie bleiben", stellte Amidov klar. "Oder wollen Sie hier bleiben und auf den Zerstörer warten, Valentina?"
    "Nein."
    "Dachte ich es mir doch", sagte Amidov selbstgerecht. "Auf volle Gefechtsbereitschaft gehen!"



    So, das soll es erst einmal gewesen sein. Bei Interesse schiebe ich das restliche Kapitel nach.

  • Liest sich zunächst mal ganz gut. Habe schon deutlich Schlechteres gelesen, dass auch einen Verlag gefunden hat.


    Gratulation erstmal, dass du überhaupt so weit schon gekommen bist. Die meisten scheitern ja schon in der Planungsphase.


    Bedenke aber, dass die Verlage heutzutage überschwemmt werden mit Textangeboten. Da muss es schon etwas außergewöhnliches sein, damit sie sich dafür entschließen es zu drucken. Auch die Bedingungen für Jungautoren sind nicht gerade rosig. In der Regel musst du erstmal mit mehreren tausend Euro in Vorlage gehen. Das ist dann dein Eigenrisiko, welches der Verlag nicht trägt. Und gerade in Bereichen wie Fantasy- oder Science Fiction wird dich der Verlag darauf festnageln, dass du nicht nur einen Roman, sondern mindestens eine Triologie oder Serie schreibst, bzw. besser noch: schon in der Schublade hast. Es wird also sicher nicht ganz einfach werden.


    Viel Erfolg!

  • Ich würde nicht Mio Kilometer schreiben, macht man in der Raumfahrt nicht. Benutze doch so etwas wie Parsec, Bogenminuten oder eine Phantasiebezeichnung.


    Desweiteren macht es keinen Sinn, sich direkt an einen Verlag zu wenden; die lesen noch nicht einmal die erste Seite. Du mußt das über Literatur-Agenten regeln, die haben die Kontakte und können dir auch gleich sagen, welche Verlage dafür in Frage kommen und ob es sich lohnt. Kostet natürlich, die Jungs wollen ja auch leben.....


    Ansonsten liest es sich recht flüssig, vielleicht ein wenig zu flüssig. Soll heißen, ich würde die Sätze ein wenig komplexer gestalten.

  • Ich nehme an, dass wir nicht auf Rechtschreibfehler eingehen sollen, richtig? :lol5:


    Mir gefällt der Auszug sehr gut, auch wenn einem natürlich die Zusammenhänge fehlen. Einzig die Förmlichkeiten scheinen etwas fehl am Platz (also die Nennung der vollständigen Namen), wenn der Leser bereits die 16 vorhergehenden Kapitel gelesen hat. Für den Auszug mag es o.k. sein aber im Laufe des Buches könnte es "etwas nerven", wenn man ständig die vollen Namen liest.


    Im folgenden der Anfang von einem Kapitel. Es ist etwas aus dem Kontext gerissen und beschreibt auch nur eine Nebenhandlung, ....


    Wenn das die Nebenhandlung ist, bin ich ja mal auf den Hauptstrang gespannt. :mampf:


    Ansonsten liest es sich recht flüssig, vielleicht ein wenig zu flüssig. Soll heißen, ich würde die Sätze ein wenig komplexer gestalten.


    Du solltest weniger Nietzsche lesen, dann kommen dir die Sätze auch nicht plump vor. :thefinger: Ich finde sie genau richtig, um die Spannung und die Dynamik zu erhalten. Außerdem soll sich ein Text ja auch flüssig lesen, damit man sich nicht allzu sehr anstrengen muss, denn wozu sind diese Art von Bücher da, wenn nicht zur Unterhaltung?


    Ich würde nicht Mio Kilometer schreiben, macht man in der Raumfahrt nicht. Benutze doch so etwas wie Parsec, Bogenminuten oder eine Phantasiebezeichnung.


    Das sehe ich wieder etwas anders. Selbst bei Star Trek wurde mit "Millionen Kilometer" gearbeitet, und das ist ja mal der Maßstab für Science Fiction schlechthin. Würde er auf ein Fantasie-System zurückgreifen, müsste er auch alles andere ändern, das den Bezug zur Erde belegt (Schiffsklassen, Schiffsnamen, Namen der Charaktere, etc.).

  • Finde auch das sich das ganze gut liest, dass einzige was mir negativ aufgefallen ist (neben "Sklabenhändler!"^^) ist sind, wie Lucius schon geschrieben hat, gerade die Förmlichkeiten am Anfang, wenn sich das so durchs ganze Buch zieht könnte das tatsächlich etwas nerven.


    Zitat

    Selbst bei Star Trek wurde mit "Millionen Kilometer" gearbeitet

    Ja, Star Trek ist ja aber auch doof :P
    Ich finde Mogges hat da nicht ganz unrecht, Millionen Kilometer klingen irgendwie komisch, Realitätsbezug hin oder her, man sollte doch annehmen das die Menschheit, wenn sie in der Lage ist Millionen von Kilometern in ein paar Minuten zu überbrücken, auch dazu in der Lage ist für solche Strecken eine neue Längenbezeichnung einzuführen, ich persönlich finde ja die "klicks" aus Star Wars, dem sehr viel besseren Sci-fi Universum, sympathisch :D
    Parsec wäre für solche "Kurzstrecken" übrigens ungeeignet, ein Parsec = 30.856.776.000.000.000 Meter :pfeif:

  • Erst einmal vielen Dank, für das doch wohlwollende Feedback :) .


    Der Roman umfasst momentan rund 90.000 Wörter und hat knapp 510.000 Zeichen (Buchstaben, Satzzeichen, Leerzeichen); damit hat er leider 10.000 Zeichen zu viel und da muss ich noch kürzen (Zumindest bei dem Verlag, wo ich mir am ehesten Chancen ausrechne). Viel Spielraum, um manches genauer auszuführen, habe ich also nicht.


    Ihr könnt mich ja für verrückt erklären, aber das Problem mit einer Serie hätte ich nicht, denn ich habe tatsächlich einen Handlungsbogen entwickelt, der für zwölf Romane reichen würde (eigentlich waren sogar mal zwanzig geplant, aber da habe ich manches zusammengestrichen; bin ja auch nicht mehr der jüngste). Es gibt sogar Zusatzmaterial, wie z.B. eine komplette Flottenliste, die nach Schiffstyp, Klasse geordnet ist. Fast 4000 Schiffe sind da enthalten. Aber auch Namen für staatliche Organisationen, Konzerne oder auch Namen für die anderen Menschennationen und Außerirdische, sowie eine geschichtliche Timeline von 2000 bis zum Jahr 2354. Wirklich erstaunlich, mit was man sich alles beschäftigen muss, um ein in sich stimmiges Universum zu schaffen.


    Dieses Roman ist aber in sich abgeschlossen, aber ich könnte darauf aufbauend weitere Romane schreiben.


    Ich pflichte dir bei, Mogges, und da wo es mir passend vorkam, da benutze ich schon Lichtminute oder Lichtsekunde auch, aber bei den "paar" Millionen Kilometer, erschien mir das nicht sinnvoll - ich überlege da aber noch. Aber schön, dass es sich recht schnell und flüssig lesen lässt. Ich möchte durchaus erreichen, das der künftige Leser es am Freitagabend anfängt und Sonntag weglegt, weil er es duchgelesen und eine gute Zeit damit verbracht hat. Bei mir selbst funktioniert es schon :) .


    Was meint ihr mit Förmlichkeiten? Etwa das Tremblay die Abkürzung des Vornamens von Commander Holden verwendet. Ich werte das eher als ein Anzeichen dafür, das zwischen den beiden ein gutes Vertrauensverhältnis besteht. Picard nennt Riker ja auch Will oder Nummer Eins :D , aber eher selten beim Nachnamen. Es sei denn, die Umstände erfordern es.


    Hm, in Vorkasse gehen, oder gar einen Agenten engagieren :Huh: . Soweit möchte ich eigentlich nicht gehen und alle Ratgeber, die ich so gelesen habe, halten solche Dinge mehrheitlich für unseriöse Angebote. Mir ist da der klassische Weg lieber. Zur Not gibt es ja auch noch die Book-on-Demand-Variante, aber auch erst, wenn der erhoffte Weg sich als nicht gangbar erweisen würde.


    Ich werde heute Abend den Rest von dem Kapitel nachschieben, aber jetzt erst mal an die Arbeit :rolleyes: (Spätschicht) .

  • "Die Scanner haben das was, Sir", meldete Commander Samantha Holden und schaute ihren Captain erwartungsvoll an.
    "Sagen Sie mir, was Sie haben, Sam! Vielleicht retten Sie mir damit den Tag", erwiderte Captain Philippa C. Tremblay, die Kommandantin von EFS Lysander, matt.


    Weiter unten kommt das dann auch bei den Offizieren des Union-Kreuzers. Wie gesagt, wenn man den Text so bekommt wie jetzt ist es nützlich eine solche Formulierung zu verwenden, aber wenn das schon das 17. Kapitel ist, weiß der Leser, dass Holden der Commander ist, und Tremblay der Captian, und er kennt auch die vollen Namen.

  • Sorry, aber Tremblay und Holden tauchen nur in diesem Kapitel auf ;) .


    "Der Kreuzer legt ab", kommentierte Holden das Geschehen auf dem Radarschirmund Tremblay blickte dem sich langsam absetzenden Icon, das für den Kreuzer stand, nach.
    Mittlerweile stand fest, dass es sich bei dem einem Schiff um das gesuchte Forschungsraumschiff handelte und bei dem anderen tatsächlich um einen Kreuzer aus der Union, mit dem
    wahrscheinlichen Namen Aruval.
    "Soll ich Colonel Tuurnen befehlen sich bereit zu halten, Ma'am?"
    "Noch nicht, Sam", erwiderte sie knapp. Der Gedanke Zeit zu verlieren gefiel ihr überhaupt nicht, aber um einen Shuttle auszusetzen, durfte die Lysander maximal nur einige hundert Meter pro Sekunde fliegen, aber gegenwärtig bewegte sich der Zerstörer mit noch immer 2600 Kps voran. Wenn das Schiff weiter abbremste, würde man den Kreuzer womöglich später nicht mehr einholen können.
    "Was ist mit unseren Leuten auf der Tereshkova?", fragte Holden überrascht.
    "Falls sie sich überhaupt noch dort befinden", entgegnete Tremblay nachdenklich, aber ihr war bewusst, dass ihr Eins-O recht hatte. Wenn sich auf dem Forschungsraumschiff noch Besatzungsmitglieder befanden, dann musste ihnen ihre ganze Aufmerksamkeit gelten, aber sie wollte diese Verbrecher, die Menschen an Außerirdische verkauften, nur höchst ungern entkommen lassen. "Was macht der Kreuzer?"
    "Beschleunigt langsam weiter", antwortete Kambou. "Er bewegt sich gegenwärtig mit 50 Kps systemauswärts fort."
    "Wie hoch ist die höchstzulässige Geschwindigkeit für die Kreuzer der Weapon-Klasse?", hakte sie nach.
    "9800 Kps, Ma'am."
    "Wir sind fast doppeöt so schnell, Captain", stellte Holden fest. "Wir könne es uns erlauben mehrere Shuttles auszusetzen."
    "Also gut", begann Tremblay, nachdem sie eine Entscheidung getroffen hatte.
    "Colonel Turunen soll sich bereit machen und mit zwei Marine-Abteilungen auf die Tereshkova übersetzen! Danach beschleunigen wir wieder bis zur Aruval durch."
    "Aye, Captain", erwiderte Holden mit einiger Erleichterung in der Stimme, auch wenn nie wirklich die Möglichkeit bestanden hatte, das Tremblay die Crew der Tereshkova in Stich ließ.


    "Die bremsen weiter ab", jubilierte Amidov zufrieden.
    "Sicher nur um Marines abzusetzen", stellte Solokova trocken fest und es bereitete ihr, trotz der Umstände, einiges Vergnügen die Laune ihres
    Kommandanten zu unterminieren.
    "Na und", begann er trotzig zu entgegnen, "das verschafft uns Zeit."
    "Das schon, aber helfen tut uns das nicht", erklärte sie nur wiederwillig. Kaum zu glauben, dass ich ihn darauf noch extra hinweisen muss. "Erdzerstörer können fast 17.000 Kps erreichen. Die können es sich erlauben uns ein wenig in Ruhe zu lassen."
    "Ich hätte die Tereshkova in die Luft jagen sollen, als ich noch die Gelegenheit dazu hatte", erwiderte er verärgert.
    "Ich habe es schon vorher gesagt, dass wir uns mit den Sklaven längst hätten davon machen sollen", sagte sie und ihr war bewusst, dass dies jetzt leider auch egal war, denn ein Gefecht war unumgänglich. Aufgrund des Geschwindigkeitsüberschusses würde der Zerstörer ihre Aruval auf jedem Fall einholen können. "Ob wir wirklich gegen eine gedrillte
    Mannschaft etwas ausrichten können, ist mehr als fraglich."
    "Keine Sorge", antwortete der Kommandant höffnungsvoll. "Ein paar Überraschungen haben wir auch in unseren Arsenal."
    Solokova war zwar klar, was Amidov damit meinte, aber die gute Einschätzung ihrer Möglichkeiten wollte sie nicht teilen.


    "Colonel Turunen ist mit seinen Leuten an Bord", meldete Holden zufrieden.
    Die Lysander hatte zwischenzeitlich die Tereshkova mit 340 m/s passiert und zwei Shuttles, mit zusammen einhundert Marines an Bord, abgesetzt.
    "Gut. Hoffen wir, dass sie das Schiff sichern können."
    "Nach den Sensoren zu urteilen, befinden sich noch fast eintausendneunhundert Menschen an Bord, Captain."
    "Wovon ein Teil sicher zu den Sklavenhändler gehören", antwortete Tremblay verstehend.
    "Mit Sicherheit", stimmte Holden ihr zu, "aber ein Großteil der Crew scheint noch am Leben zu sein."
    "Das ist zumindest eine gute Nachricht, aber vielleicht befinden sich auf dem Kreuzer noch weitere, Sam"
    "Gut möglich, aber erst einmal sollten die Marines die Tereshkova unter Kontrolle bringen."
    "Mit einem nicken pflichtete Tremblay ihr bei und wandte sich an ihren Ortungsoffizier: "Mr. Yoshida! Was macht die Aruval?"
    "Fliegt mit Höchstgeschwindigkeit aus dem System. Entfernung fünf Komma vier Millionen Kilometer."
    "Danke", antwortete sie und schaute sich nach ihren Navigator um. "Mr. Kambou! Wir haben eine Verbredung mit diesem Krezuer da."
    "Verstanden,
    Ma'am", antwortete dieser mit einem formellen Lächeln und auch Holden
    zeigte sich auf einmal recht angriffslustig. "Die werden uns nicht
    entkommen!"
    Die Einschätzung war durchaus folgerichtig. Die Aruval würde den Abstand zwar kurzzeitig weiter ausbauen können, da die Lysander nicht gleich wieder mit Maximalschub weiterfliegen konnte, aber langfristig gesehen, würde der Zerstörer zu dem Kreuzer aufschließen können.
    Unter vollem Schub machte die Lysander 7.000 Kilometer pro Sekunde auf den Kreuzer gut, das entsprach 420.000 Kilometer in der Minute, und da es bis zum Systemrand noch über drei Milliarden Kilometer waren, also mehrere Tagesreisen, bestand für den Kreuzer überhaupt keine Chance, sich vor der Lysander in Sicherheit zu bringen.
    Tremblay betrachtete mit Genugtuung die immer geringer werdende Abstandsanzeige. Die Schiffe der Union entsprachen in ihrem äußeren Layout weitestgehend den Einheiten der Erdstreitkräfte. Das war nur zu natürlich, denn die Mitgliedswelten der Union waren frühere Kolonien der Föderation gewesen und hatten sich noch nicht ganz von ihrem Erbe gelöst. Der einzige Unterschied bestand darin, dass die Unionsschiffe ein etwas rundlicheres Design besaßen, wo die Föderation eine klare eckig geometrische Linienführung bevorzugte.
    Sie rief an ihren persönlichen holographischen Terminal, direkt neben ihren Sessel, zum wiederholten Mal die Daten über die Kreuzer der Weapon-Klasse auf. Zwar handelte es
    sich bei der Aruval um einen Kreuzer, aber die Union neigte bekanntlich auf allen Gebieten zum sparen - auch bei Kampfschiffen. Mit 1188 m Länge war der Kreuzer sogar kürzer, als ihre Lysander. Auch die Bewaffnung war der, der Aruval, überlegen und so fühlte sie sich dem anstehenden Gefecht mehr als gewachsen.


    "Die bremsen wieder ab. Anscheinend wollen die tatsächlich einen Kampf auf Augenhöhe", stellte Solokova ungläubig fest.
    "Ist doch gut, die sollen nur kommen! Wir werden denen, die ihnen gebührende Aufmerksamkeit schon zu Teil werden lassen", tünte Amidov überheblig. "Waffenoffizier! Feuer frei!"


    "Torpedostarts!", meldete der taktische Offizier der Lysander, LtCdr Flores, in einem ruhigen sachlichen Ton.
    "Ist das denen ihr Ernst?", fragte der Commander überrascht.
    Zwischen beiden Schiffen bestand noch immer ein Abstand von fast einer Million Kilometer und da die Lysander langsam ihre Geschwindigkeit herabsetzte, würde es noch knapp fünf
    Minuten dauern, bis sie mit dem Kreuzer gleichzog. Die Kernschussweite für Föderationswaffen war noch lange nicht erreicht und es war ausgeschlossen, dass die Waffen der Union bessere Werte aufweisen konnten.
    "Geben Sie mir die Daten über diese Flugkörper, Mr. Yoshida!"
    "Auf Ihrem Schirm, Captain."
    Tremblay betrachtete sich die Werte und zog verwundert die Lippen schmal. "Das ist jedenfalls keine Standardwaffe der Union."
    "Viel zu schnell", stimmte Holden ihr zu.
    "Sieht mir, wie ein stark fortschrittlicher Plasmaantrieb aus."
    "Die reinen Werte lassen sogar unsere Fusionstorpedos alt aussehen. Außerirdisch?"
    "Kann sehr gut sein, Sam, aber für unsere Abwehrsysteme sollten sie dennoch kein Problem darstellen. Mr. Flores! Schaffen Sie mir bitte diese beiden Raketen aus dem Blickfeld!"
    Der taktische Offizier kam der Aufforderung umgehend nach und aktivierte die Raketenabwehr des Zerstörers und sofort starteten vier SMR IV-Jagdraketen aus den Bugstartern des Schiffes.
    Die Vierer rasten den beiden einkommenden Raketen entgegen und noch in weniger als 140.000 Kilometern Entfernung zur Lysander wurden sie zerstört.
    "Der Kreuzer startet eine zweite Salve."
    "Sie wissen ja, wie es läuft", antwortete Tremblay gelassen, denn auf diese Entfernung konnten die Sklavenhändler einfach nicht hoffen, einen erfolgreichen Treffer auf ihren Zerstörer anzubringen. "Die verhalten sich etwas ungeschickt", stellte sie daher ruhig fest, während die beiden Raketen, dass selbe Schicksal ereilte, wie die beiden
    vorangegangenen.
    "Die scheinen auf einen Glückstreffer zu spekulieren", erklärte Holden mit einem Kopfschütteln.
    "Nur ist dieses Ansinnen völlig unbegründet", sagte die Kommandantin, während sie zusah, wie zwei weitere angreifende Raketen vernichtet wurden. "Wie würden Sie sich verhalten,. Sam?"
    Holden wartete mehrere Augenblicke, in denen sie über die Frage nachdachte, bis sie antwortete. "Die Aruval kann uns nicht entkommen und dieser Umstand muss dem dortigen
    Kommandanten bekannt sein, aber er flieht, dass auf eine Panikreaktion schließen lässt."
    "Darin stimmen wir überein", erwiderte Tremblay mit einem Lächeln, "aber was würden Sie an seiner statt tun?"
    "Ich würde beidrehen und alle meine Raumjäger starten. Bei einem laufenden Gefecht kann ich gegen die Lysander, auf lange Sicht gesehen, nur verlieren, aber wenn ich meine Jäger in die Waagschale lege, dann könnte das Gefecht vielleicht eher zu meinen Gunsten verlaufen."
    "Sehr gut, Sam. So sehe ich das auch", erklärte Tremblay und warf dem Commander einen anerkennenden Blick zu, bis sie sich wieder an ihren Navigator wandte: "Entfernung und Geschwindigkeit?"
    "210.000 Kilometer und unsere Geschwindigkeit liegt bei 10.000 Kps."
    "Wir schließen bald auf", schlußfolgerte Holden.
    "Dann geht der Tanz bald los!"
    Die Kernschussweite für föderierte Fusionstorpedos lag bei weit unter zwanzigtausend Kilometer und im Angesicht eines scheinbar unterlegenen Gegners, war es nicht angebracht, über die normalen Werte hinaus zu gehen.
    Die Aruval hatte, inklusive einer zwischenzeitlich vierten Welle, bereits acht Raketen aufgebraucht und aufgrund ihrer Größe, konnte sie kaum mehr als zwanzig Stück davon an Bord haben, während die Lysander noch voll armiert war. Aber die Magazine des Zerstörers waren nicht unbegrenzt, sondern auf zweiunddreißig Fusionstorpedos - SSM Stormbringer Mk. II - beschränkt.
    "Sobald die Entfernung auf 100.000 Kilometer sinkt, eröffnen wir das Feuer in einem Vierer-Intervall. Dann alle 10.000 Kilometer ein weiteres Schussintervall. Verstanden, Mr. Flores?"
    "Aye, Captain."
    100.000 Kilometer stellten die äußerste Entfernung dar, in der man die Torpedos einsetzen sollte, aber effektiver war natürlich ein deutlicher Wert darunter. Aber ein Nahkampf verlief in der Regel sehr verlustreich, und daher war es ratsam, einen Gegner schon auf äußerster Distanz, den ein oder anderen Schaden zu zufügen, falls man dazu in der Lage war.
    Die Stimmung auf der Brücke war abgeklärt und die Crew konzentriert. Für solche Fälle waren sie ausgebildet wurden und sie schaute sich zufrieden
    um.
    "Starte Torpedos!", meldete Flores dienstlich und Tremblay registrierte, dass er sich genau an ihre Vorgabe gehalten hatte.
    Die vier Stormbringer beschleunigten zügig auf 20.000 Kps, danach war der Großteil des Treibstoffes verbraucht. Eine geringe Menge blieb als soganennte Manöverreserve zurück, um auf unerwartete Kursänderungen des Zieles noch reagieren zu können.
    Für die Entfernung bis zur Aruval brauchten sie nicht einmal dreißig Sekunden, aber der Kreuzer war nicht wehrlos. Schon kurz nach dem Start der Stormbringer, feuerte das Schiff
    seine Jagdraketen ab, und die Stormbringer versuchten ihnen auszuweichen. Einer gelang dies nicht und so verging sie einem atemberaubenden Feuerball.
    Die drei verbliebenen setzten ihren Weg aber unbeirrt fort, während eine zweite Welle von Jagdraketen ihnen zusetzen wollte. Aber dieses Mal kamen alle drei durch und schon waren
    sie an dem Kreuzer dran. Das Schiff versuchte sich ihrer mit Railguns und EloKa zu erwehren; der letzten Verteidigungslinie, über die ein Kampfschiff verfügte.
    Die EloKa verleiteten eine der Stormbringer dazu, von dem Kreuzer abzulassen und flog über ihn hinweg, um kurz darauf von einer Jagdrakete abgeschossen zu werden. Der zweite Torpedo wurde durch die Railguns vernichtet. Er explodierte allerdings un nächster Nähe zu dem Schiff, was nicht völlig ohne Folgen blieb. Die kinetische Schildbarriere des Kreuzers bekam etwas ab und verlor an Stärke. Der dritte Torpedo traf die Aruval hingegen voll, verging aber auf dem Schild, wodurch dieser weiter an Kraft verlor.
    Bevor der Kreuzer angemessen antworten konnte, feuerte der Zerstörer bereits die nächste Salve ab. Dieses Mal in zwei 2er-Gruppen, die zeitlich versetzt starteten.
    Wieder warf der Kreuzer unzählige Jagdraketen auf die neue Bedrohung ab, aber sie blieben wirkungslos. Eine zweite Salve hatte mehr Glück, und schoss sogar zwei Stormbringer heraus, während die Railguns eine weitere ausschalteten. Die vierte schlug aber auf dem Kreuzer ein, und sorgte dafür, das einige Schildprojektoren an Steuerbord ausfielen.
    "Konzentrieren Sie das Feuer auf die Mittelsektion, Mr. Flores!", befahl Tremblay, nachdem sie die sich auftuende Schwachstelle erkannt hatte.
    Er nickte verstehend, aber ein plötzliche Signal lenkte seine Aufmerksamkeit auf sich. "Multiple Raketenstarts! Gegnerische Flugkörper im Anflug."
    Der Kreuzer antwortete mit einer kompakten Salve, die aus acht Raketen bestand. Dank des Antriebs waren diese Lenkwaffen um einiges schneller, als ihre föderierten Pendants. Das Ergebnis war die Tatsache, dass die Lysander nur einen Versuch hatte, ihrer habhaft zu werden.
    Die SMR IV machten ihre Sache allerdings ordentlich und zerstörten drei der Angreifer, aber die übrigen fünf erreichten den Zerstörer. Zwei von ihnen wurden durch die EloKa in die Irre geführt und verfehlten das Schiff. Eine konnte durch die Railguns abgefangen werden, aber die übrigen beiden detonierten an der Schildbarriere des Zerstörers.
    "Backbord-Schilde runter auf vierzig Prozent!", vermeldete Holden negativ überrascht. Die Explosionswirkung der Waffe war auf eine besonders unangenehme Weise
    beeindruckend.
    "Zum Glück können die nicht mehr sehr viele davon haben", stellte Tremblay nüchtern fest.
    Die Lysander blieb einer Antwort nicht schuldig und feuerte das nächste Vierer-Intervall ab. Die Entfernung war mittlerweile auf 60.000 Kilometer gesunken und beide Schiffe bewegten sich mit konstanten 9800 Kps auf die Systemgrenze zu.
    Die Jagdabwehr der Aruval tat ihr Bestes, um die anfliegenden Fusionstorpedos von der empfindlichen Mittelsektion fern zu halten, während die Reparaturteams die
    Schildprojektoren wieder zum funktionieren bringen suchten, aber es reichte nicht: Zwei Torpedos wurden zwar abgeschossen und einer durch die elektronischen Helfer, auf die falsche Fährte geführt, aber die vierte schlug auf die Außenpanzerung ein.
    Die Folgen waren nicht so verheerend, wie man hätte erwarten können, denn die Panzerung war in der Regel mehere Meter stark und so gelang es dem Torpedo nur, ein paar
    Panzerplatten herauszusprengen. Aber wenn es der Lysander gelang, diese Stelle weiter auszudünnen, dann war es möglich, bis zu den vitalen Bereichen der Aruval vorzudringen.


    Bald gehts weiter ;) .

  • Das sind keine Eisenbahngeschütze sondern moderne Waffen zur Nahbereichsverteidigung. Du solltest nicht so viele Zwerge durch die Gegend tragen, sondern Dich mal etwas mit der Materie befassen. :P


    Ich bin schon auf das Ende des Gefechts gespannt, denn inzwischen will man doch schon wissen, wer denn hier gewinnt, und vor allem wie. :happy clapping:

  • Was??? Also zu meiner Zeit war das anders.


    Außerdem gab es irgendwo einen englischen Begriff (worunter auch die Railgun fällt), welchen ich schlicht übersetzen würde (Ich meine nicht Waffennamen).
    Es kam mir doch sehr befremdlich vor. Weiß aber nicht mehr, wo das war!
    Achja...ist hier nocheiner der bei Mr. Yoshida an einen Yoshi im Kimono denkt? :w00t:

  • So, der letzte Teil des Kapitels :) .


    "Noch so einen Treffer, und wir könne einpacken", stellte Amidov, vor Erschöpfung ganz blass, fest.
    "Nur die Ruhe", erwiderte Solokova hingegen standhaft. "Der Zerstörer kann auch nicht mehr sehr viel einstecken. Ein paar Treffer mehr, und er ist eine leichte Beute für unsere Energiewaffen."
    "Falls wir überhaupt bis dahin noch da sind", relativierte er schwach.
    "Natürlich, aber deren kinetische Barriere ist schon auf 40 Prozent runter. Mit der nächsten Salve knacken wir sie."


    "Kreuzer startet einen weiteren Achter", meldete Flores überrascht und auch Tremblay machte plötzlich große Augen. Das waren mindestens vier Raketen mehr, als sie vermutet hatte.
    Die acht Raketen schnellten auf die Lysander zu und die Jagdabwehr des Zerstörers setzte vier von ihnen außer Gefecht. Die Railguns zerstörten eine fünfte und die EloKa lenkten eine sechste ab, aber die zwei übrigen fanden ihr Ziel.
    "Backbord-Schild ausgefallen!", meldete Holden mit ernster Stimme, "auch die Panzerung hat was abbekommen."
    Tremblay nickte nur verstehend und wandte sich umgehend an ihren Navigator. "Bringen Sie uns näher ran, Mr. Kambou."
    "Verstanden, Ma'am."
    "Halten Sie das für eine gute Idee, Captain?", fragte Holden mit einem besorgten Unterton.
    "Gegen diese Raketen kommen wir nicht mehr sehr lange an. Wir haben nur noch die Panzerung und die hält sicher, bis wir an dem verdammten Kreuzer dran sind."
    "Aber hält die Panzerung auch darüber hinaus?"
    "Das wird sie. Vielleicht haben die da drüben noch eine komplette Salve, aber dann muss sich deren Fähigkeit, Raketen einzusetzen, erschöpft haben. Es ist ein Risiko, dass gebe ich zu, aber zur Not können wir uns, dank unserer höheren Geschwindigkeit, immer noch absetzen."
    Schon flogen die nächsten vier Stormbringer auf den Kreuzer zu und versuchten ihren Namen alle Ehre zu machen. Allzu viel Erfolg hatten sie damit aber nicht. Das Feuer der Jagdabwehr lag dieses Mal recht gut und zwei wurden durch Abwehrraketen ausgeschaltet und die Railguns zerstörten eine weitere. Der vierte Torpedo kam zwar durch, aber er traf nicht die anvisierte Stelle und verging auf dem Schild der Bugsektion, wodurch aber weitere Schildprojektoren übersteuerten und ausfielen. Bis auf dem Heckbereich des Kreuzers, war nun dessen gesamte Steuerbordseite ohne kinetische Schildbarriere.
    Tremblay beobachtete die holographischen Anzeige an ihrem Sessel, wie weitere vier Fusionstorpedos, auf die Aruval zurasten.
    Die Raketenabwehr des Kreuzers brachte zwar einen der Angreifer zum explodieren, aber die übrigen drei schlugen auf die ungeschützte Panzerung ein. Ganze Segmente der tonnenschweren Platten lösten sich aus dem Rumpf des Schiffes, und mit ihnen gingen unzählige Railguns, EloKa und Lidar verloren.
    "Das hat gesessen", berkündete Holden positiv überrascht. "Schade, dass wir nicht mehr sehr viele Stormbringer haben. Die würden jetzt ohne größere Probleme durchkommen."
    "Da gebe ich Ihnen recht, Sam, aber der härtere Kampf steht und sicher noch bevor."
    Wie wahr diese Worten waren, sollte sich recht schnell zeigen, denn der Kreuzer feuerte seinen nächsten Achter ab. Die Entfernung war inzwischen auf 20.000 Kilometer gesunken, dass hieß, die Jagdraketen konnten kaum mehr effektiv eingesetzt werden, denn die Angeifer waren innerhalb weniger Sekunden an der Lysander dran.
    Die Railguns feuerten zwei der einkommenden Raketen ab und die EloKa führten drei weitere in die Irre, aber die verbliebenen drei trafen den Zerstörer voll.
    Die Schildbarriere brach unter dem Druck zusammen und auch die äußere Panzerung kam nicht ungeschoren davon.
    Captain Tremblay blickte gelassen die Anzeigen an, auf der die aktuellen Schadensmeldungen eingingen. Ungeachtet der unbeschreiblichen zerstörerischen Wut, mit der die Raketen auf die Außenhaut der Lysander einschlugen, bekam man davon im Inneren nichts mit. Solange die Trägheitsdämpfer arbeiteten negierten sie jegliche Krafteinwirkung, die von außen das Schiff erreichte.
    "Hoffen wir mal, dass es das gewesen ist", stellte Holden angespannt fest und sprach damit Tremblay aus vollem Herzen.
    Unterdessen signalisierte die Kommandantin, mit einem Fingerzeig, ihren taktischen Offizier, dass er eine weitere Salve in den Kreuzer hineinpumpen sollte.
    Mit interessierten Blick folgte sie der kurzen Flugbahn der vier Torpedos, während sie kurz darauf von den Anzeigen wieder verschwanden; in unmittelbarer Nähe des Kreuzers.
    Die Raketenabwehr des Kreuzers hatte alle Mühe noch angemessen auf den Angriff zu reagieren. Durch die vielen zerstörten Railguns und EloKa war die Antwort mehr als schwach, aber dennoch gelang es der Aruval einen Torpedo abzuschießen; die anderen schlugen allerdings in den Kreuzer ein.
    Das Ergebnis waren wieder gewaltige ausgesprengte Bereiche der Verbundpanzerung, die an einigen Stellen nur noch einen Meter stark war - Sehr viel mehr würde der Kreuzer nicht mehr verkraften können.
    Hoffentlich wollen die nich kapitulieren. Ging es Tremblay durch den Kopf, dann müsste ich diese Bande auch noch verschonen. Ein Gefängnis ist noch viel zu gut für diesen Abschaum.
    Sie war kein kaltherziger Mensch und neigte auch nicht zu irgendwelchen Rachegelüsten, aber für Sklavenhändler und ähnliche Subjekte, fehlte ihr einfach das Verständnis.
    Allerdings war sie auch ein Offizier der Erdstreitkräfte und somit den Statuten der Föderation gegenüber verpflichtet, die in dieser Hinsicht eindeutig waren. Wenn der Kreuzer kapitulierte, dann musste diesem Vorgang statt gegeben werden und die Gefangenen anschließend vor ein rechtsstaatliches Gericht gestellt werden, und Tremblay gedachte auch in diesem Sinne zu handeln, aber nur - falls das Schiff aufgeben sollte.
    "Ich denke, wir haben da noch einige Torpedos in den Magazinen, Mr. Flores", sagte sie mit einem Lächeln, dass jedem Raubtier gut zu Gesicht gestanden hätte.
    Wieder lösten sich vier Fusionstorpedos aus dem Rumpf der Lysander und schnellten auf die weidwunde Aruval zu. Die Railguns des Kreuzers verzeichneten ein paar Glückstreffer und schossen zwei der Angreifer ab, auch die schweren Gefechtslaser erwachten nun unvermittelt zum Leben und mehrere Strahlen ais gebündelten roten kohärenten Lichtes erschienen und zerstörten eine weitere Stormbringer, aber die vierte schlug ungebremst ein.
    In einem gewaltigen Feuerball explodierte der Torpedo im Inneren des Kreuzers. Sauerstoff entwich dem Schiff und unzählige Mitglieder seiner Besatzung wurden in das lebensfeindliche Vakuum des Alls gezogen. Doch die Lysander war noch nicht fertig, und feuerte ihre letzten vier Torpedos ab.
    Zwar wurden zwei im Vorfeld abgeschossen, aber die beiden anderen trafen ihr Ziel und durchschlugen erneut die schon stark mitgenommene Außenhaut des Kreuzers. Mehrere Risse bildeten sich und wieder wurden viele Menschen in das All hinaus gezogen und eine dichte Spur aus ausströmenden Sauerstoff, wurde von der Aruval nachgezogen; verbunden mit einem beständig anwachsenden Trümmerfeld.
    Inzwischen hatte beide Schiffe sich soweit angenähert, dass sie ihre Energiewaffen aufeinander abfeuern konnten. Die Aruval reagierte als Erste und ihre vier 380 MW-Zwillingslasertürme nahmen den Zerstörer unter konzentriertes Feuer.
    Da die Schilde nicht mehr da waren, konnten sie die Panzerung direkt angreifen. Zum Teil wurden die Laserstrahlen durch den ablativen Überzug eine gewisse Menge Energie entzogen, aber die verbliebene Leistung der Laser reichte allerdings allermal aus, um einige Panzerplatten auszusprengen.
    Immer wieder traktierte der Kreuzer den Zerstörer und sprengte an mehreren Stellen bedenklich große Segmente aus der Panzerung heraus, aber auch die Lysander blieb eine Antwort nicht schuldig.
    Ihre fünf 400 MW-Gefechtslasertürme antworteten mit wütender Härte und zehn gebündelte Strahlen aus dunkelblauem kohärenten Lichtes trafen auf den Kreuzer. Da wo die Panzerung bereits nur noch schwach ausgeprägt war, da brannten sie sich durch den ganzen Rumpf hindurch, und an andere Stelle hämmerten sie mit aller Gewalt gegen die übrige Panzerung.
    "O mein Gott!", entfuhr es Tremblay entsetzt. Der Schaden war gewaltig. Noch immer flogen die Schiffe mit mehreren hundert Metern die Sekunde voran und nun zerbrach die Aruval in zwei Teile. Der Heckbereich, mit der Maschinensektion, knickte ab, da einer der Laser ihn förmlich von dem übrigen Rumpf abgetrennt hatte. Die dort eingeschlossenen Menschen hatten Glück, denn hier hielten die Tragheitsdämpfer noch, während das Heck durch Notbremsraketen langsam an Geschwindigkeit verlor.
    Die Menschen in der vorderen Superstruktur des Kreuzers, hatten hingegen kaum eine Überlebenschance. Durch den Zusammenbruch der Energieversorgung fielen auch die schützenden Dämpfer aus und sie bekamen die volle Wucht der Fliehkräfte zu spüren und starben einem augenblicklichen Tod, sofern sie nicht schon vorher, durch die zahlreichen Lecks in das All gezogen wurden waren. Das Gefecht war beendet und der Sklavenkreuzer zerstört.
    "Längsseits zu dem Wrack gehen und Geschwindigkeit anpassen!", begann Tremblay Befehle auszugeben. "Sobald es das Tempo zulässt. setzen wir SAR-Teams aus und bergen die Überlebenden!"
    "Aye, Captain", erhielt sie eine prompte Antwort und zufrieden wandte sie sich an ihren Eins-O: "Hat sich Colonel Turunen gemeldet?"
    "Ja. Die Tereshkova ist unter unserer Kontrolle und der Colonel hat inzwischen Kontakt zur La Motte-Picquet herstellen können. Sir wird bald bei dem Forschungsraumschiff eintreffen."
    Sie nickte und ließ sich entspannt in ihren Sitz sinken, während sich Flores an sie wandte: "Auf Arcturus wird man ganz froh darüber sein, das nicht die Allianz hinter dem Verschwinden der Tereshkova steckte."
    "Das dürfte noch eine Untertreibung sein, Miguel", erwiderte sie mit gelöster Miene. "In so einem Fall würden wir jetzt im dicksten Schlamassel stecken, den man sich nur vorstellen kann."


    Ich hoffe, es hat euch gefallen!

  • Zitat

    Ich hoffe, es hat euch gefallen!

    Jop, hat es, die Laser erinnern mich so schön an Freespace, zumindest hatte ich bei der Beschreibung des Gefechtes Bilder von Freespace Schlachtschiffen im Kopf, war immer sehr beeindruckend wenn sie die Kolosse gegenseitig mit ihren Lasern malträtiert haben, auch wenn sie normalerweise still standen und nicht mit ein paar tausend Km/s geflogen sind und die großen Bomben auf die Schwachstellen von Jägern kamen^^

  • Freespace ist irgendwie an mir vorbei gegangen. Ich glaube, ich hatte immer Probleme den ersten Teil auf meinem damaligen Rechner zum laufen bringen zu können, weswegen ich mir auch den zweiten Teil gespart hatte. Aber die Screenshots sahen schon Klasse aus.


    Aber mal eine andere Frage, wobei es mehr um eine rechtliche Sache geht. In dem Text schreibe ich ja immer von einer Föderation, aber der volle Name ist Earth-Federation. Nun ist diese Bezeichnung aber leider nicht bei mir exklusiv, sondern wird schon seit sehr langer Zeit von einer japanischen Animereihe verwendet - Gundam, oder so ähnlich. Ist mir erst durch die Benutzung einer Suchmaschine bekannt geworden (nicht meine Baustelle).


    Jetzt ist aber die Frage, ob die Bezeichnung Earth-Federation damit rechtlich geschützt ist, oder nicht? Das Problem ist einfach, dass alle mögliche Namen für eine geeinte Erde eigentlich schon besetzt sind. Zumindest ist mir keine gute Formulierung, die mir gefallen hat, eingefallen.


    Earth-Alliance - da war Babylon 5 leider schneller
    Terranische Konföderation/Terran Confederation - tja, Wing Commander
    United Earth Federation - Supreme Commander
    United Earth Organization - SeaQuest
    Commonwealth - Andromeda
    United Earth - ST: Enterprise


    Diese kleine Liste könnte man wohl ohne Ende weiter fortsetzen, aber eigentlich möchte ich ja bei Earth-Federation bleiben, aber darf ich das überhaupt?

  • Zitat

    Freespace ist irgendwie an mir vorbei gegangen. Ich glaube, ich hatte immer Probleme den ersten Teil auf meinem damaligen Rechner zum laufen bringen zu können, weswegen ich mir auch den zweiten Teil gespart hatte. Aber die Screenshots sahen schon Klasse aus.

    Da hast du was verpasst, die Engine ist ja inzwischen frei zugänglich und wird von Fans stetig weiter Entwickelt, d.h. es gibt neue Grafikeffekte, man kann sowohl die Freespace 1, als auch die Freespace 2 Kampagne mit besserer Grafik spielen und es gibt jede Menge Mods und es gibt auch ein paar Stand-alone Projekte die auf der Engine basieren, aber den Besitz von Freespace 2 nicht voraussetzen. Deadly Shadow hat damit sogar seinen AAR geschrieben: (Freespace 2 AAR) Die Verlorene Generation (Kapitel XXIV)


    Zitat

    Jetzt ist aber die Frage, ob die Bezeichnung Earth-Federation damit rechtlich geschützt ist, oder nicht? Das Problem ist einfach, dass alle mögliche Namen für eine geeinte Erde eigentlich schon besetzt sind. Zumindest ist mir keine gute Formulierung, die mir gefallen hat, eingefallen.

    Nicht zu vergessen die VED, das Vereinigtes Erd-Direktorat, in Starcraft gibt es übrigens auch die Konföderation als Fraktion. Aber ich denke nicht das solche Fraktionsbezeichnungen generell geschützt sind sobald sie jemand anderes verwendet hat, nicht solange du inhaltlich nicht abkupferst. Gerade bei solchen sehr allgemein gehaltenen Sachen wie Alliance, Federation, Empire usw kann ich mir nicht vorstellen das da ein Schutz drauf besteht, genau so wenig wie auf allgemeinen Bezeichnungen wie Space Marines, was letztendlich ja eher die Funktion einer militärischen Einheit beschreibt. Schwierig wird es eventuell erst dann wenn Bezeichnungen ganz eindeutig einem Universum zuzuordnen sind, also vor allem Eigennamen, wie z.B. Darth Vader oder eben zu viele Parallelen drin sind, so was wie Space Marines die für den Gott-Imperator kämpfen, der über das Imperium of Man wacht.

  • So, eine kleine Wasserstandsmeldung zum derzeitigen Stand.


    Mittlerweile bin ich mit dem Roman wohl auf der Zielgerade angelangt. Vergangene Woche ist doch wirklich das Lektorat beendet worden und nun habe ich auch einen Illustrator gefunden, der das Cover zu dem Buch erstellen wird. Kaum zu glauben, aber nach fast fünf Jahren scheint es endlich wahr zu werden :) .


    Einen Verlag habe ich allerdings nicht gefunden, auch ein Literaturagent konnte oder wollte sich nicht dafür erwärmen. Military-SciFi ist in Deutschland recht schwer unterzubringen, wohl auch, weil es billiger ist einfach US-amerikanische Lizenzen zu verwerten, da hat man als deutscher Neuautor leider kaum eine Chance. Irgendwelche Vampirelfen wären wohl einfacher vermarkten gewesen, als kämpfende Raumschiffe.


    Um nicht noch mehr Zeit zu verlieren, habe ich mich daher dazu entschieden, das Buch selbst zu veröffentlichen. Zu diesem Zweck plane ich den Roman über Amazon CreateSpace als Print-Version (POD - print on demand) zu veröffentlichen, auch als e-book für den Kindle, später auch für andere e-Reader. Es gibt da anscheinend diverse Möglichkeiten.


    Dieser Weg ist mir nicht leicht gefallen. Ein Verlag bedeutet doch besonders in rechtlicher Hinsicht ein gute Absicherung, aber in allen anderen Punkten kann er auch ein Klotz am Bein sein. Bei dieser Variante gehören alle Rechte an dem Werk mir und auch entscheide ich selbst über Titel, Cover und die Auflagen. Verlockende Gedanken, sicher, aber ein gewisser Unsicherheitsfaktor bleibt natürlich bestehen. Allerdings schaffen andere das auch.


    Amazon ist natürlich so eine Sache, aber wenn niemand mir sonst eine Chance einräumt, dann ergeife ich eben die, die sich bietet. Amazon.


    Momentan gehe ich davon aus, dass der Roman innerhalb der nächsten zwei Monate erscheinen wird. Mal schauen wie sich das dann entwickelt.

  • Na dann mal Glückwunsch das du solange durchgehalten hast, viele die ein Buch schreiben wollen brechen ja irgendwann ab :)


    Schade das nicht irgend ein Sci-Fi Film erschienen ist der in die selbe Richtung geht, dann hättest du sicher nen Verlag gefunden. Ich finde es immer schrecklich wenn ich in den Buchläden inzwischen sehe wie groß die Vampir-Ecke ist (bzw. das es überhaupt eine gibt) und das sind dann nicht die coolen Blutsauer von früher, sondern irgend welche komischen weichkeks-schönlinge. Hmm, vielleicht solltest du eine Fraktion durch Weltraum-Vampire ersetzen :grübel:

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