[DDZ] Isengart - Sitz von Curunir dem Gerissenen

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    • [DDZ] Isengart - Sitz von Curunir dem Gerissenen

      Angrenost – Sitz von Curunir dem Gerissenen
      Musikalische Untermalung



      Angrenost, auch bekannt unter dem Namen Isengart wurde zu Beginn des dritten Zeitalter von den Dúnedain erbaut zum Zwecke der Sicherung der Pforte Rohans und der Isenfurten. Doch nachdem die Festung erst von Dunländern besetzt ward und später vom König Rohans befreit wurde übergab der Truchsess Beren im Jahre 2759 D.Z. den Schlüssel zum Orthanc dem Zauberer und ersten der Istari Saruman den Weißen. Seitdem ist der Orthanc der Wohnsitz des mächtigen Zauberers, welcher sich inzwischen auch Curunir der Gerissene oder Saruman der Vielfarbige nennt. Von dort plant Saruman die freien Völker unter dem Zeichen der Weißen Hand und des Lidlosen Auges zu unterwerfen.
      Saruman der Weiße, von den Elben Curunir (Sindarin für „Mann der Schlauen Pläne“) genannt, ist ein Maiar und somit eines der Geschöpfe welches von Illúvatar als erstes geschaffen wurde. Zusammen mit vier weiteren Maiar (Mithrandir, Aiwendil, Alatar und Pallando) nahm er freiwillig körperliche Gestalt an um den Menschen im Kampf gegen das Böse beizustehen. Sie wurden zu den Istari, zu den wissenden, auch bekannt als Zauberer. Curunir ist der Erste unter ihnen und führt den Orden der Istari an. Zeichen seiner Macht und Zugehörigkeit zum Orden ist sein Stab. In seinen Nachforschungen widmete Saruman sich hauptsächlich der Kunde von den Ringen der Macht, den Sehenden Steinen, sowie der Geschichte der großen Menschenreiche. Zusammen mit anderen Weisen gründete Saruman im Jahre 2463 D.Z. den Weißen Rat zu dessen Vorsitzender er bestimmt wurde. Der weiße Rat wurde gegründet um der neu aufkommenden Gefahr durch das Widererstarken Saurons zu entgegnen und zu verhindern das Sauron den Ring der Macht wiedererlangt. Durch seine Nachforschungen und dadurch das die Diener Saurons den Anduin absuchen kam Saruman jedoch zum Schluss dass der eine Ring den Anduin hinunter ins Meer gespült wurde und somit nicht gefunden werden kann. Daraufhin zog sich Saruman wieder in den Orthanc zurück, um sich wieder seinen Nachforschungen zu widmen und um auf neue Informationen über Saurons weiteres Vorgehen zu warten. Doch wie sich herausstellte stand Saruman schon lange im Kontakt mit Sauron und bereitete in den Jahren seiner Zurückgezogenheit den Verrat an den freien Völkern Mittelerdes vor. So stellte er in aller Heimlichkeit Kriegsmaterial her und baute eine Armee aus Uruk-hai und Dunländern auf, mit welcher er nun die freien Völker unterwerfen will.
      Uuruk-hai bedeutet frei aus der Schwarzen Sprache übersetzt "Ork-Volk". Doch sind sie keine normalen Orks sondern eine spezielle Orkrasse, die aus Menschen gezüchtet wird und den normalen Orks überlegen sind. Die Uruk-hai werden von Sauron sowie von Saruman eingesetzt und sind auf dem Schlachtfeld gefürchtete Gegner, da viele von ihnen nicht ein mal die Sonne fürchten
      Palantír, auch genannt Sehender Stein, ist ein Stein der es ermöglicht über große Entfernungen zu kommunizieren. Die Palantíri wurden von Feanor geschaffen. Sieben dieser Steine wurden von Elendil nach Mittelerde mitgebracht. Die meisten dieser Palantíri sind verschollen, doch einer befindet sich in Barad-dûr, einer in Minas Tirith und einer im Orthanc. Trotz der Gefahr die von diesen Palantíri ausgeht, benutzte Saruman den Palantír des Orthancs und konnte so viel über die Stärke Saurons in Erfahrung bringen. Er erkannte dass Sauron zu mächtig war um aufgehalten zu werden und wurde dadurch dazu bewegt sich ihm anzuschließen.
      Gebiete die unter der Herrschaft der Weißen Hand stehen sind zurzeit neben Isengart auch das Dunland. Saruman hat den Menschen Dunlands Land und Rache an Rohan versprochen, daher schlossen sie sich ihm bereitwillig an. Desweiteren erlangte Saruman das Gebiet Eregion von den Orks von Moria durch einen Handel und konnte so noch länger die Farce aufrechterhalten er würde auf der Seite der Freien Völker stehen. Der mächtige Fangornwald dient den Schmieden Isengarts als Holzlieferant und die wenigen verbliebenen Ents werden von dort vertrieben. Mit dem Anführer der Dúnedain des Nordens und somit rechtmäßigen Erben des Hafens Lond Daer konnte Saruman sich darauf einigen dass der Hafen ab sofort der Herrschaft der weißen Hand unterstehen soll. Jüngst konnten die Uruk-hai der Weißen Hand Lond Angren, Talsir und Gineard plündern und erobern. Schon bald werden die Truppen der weißen Hand den Isen überqueren.

      Freund Sarumans sind all jene die sich ihm anschließen wollen und keinen Widerstand gegen Sauron und seine Diener leisten. Saruman ist nach wie vor bereit alte Bündnise und Friedensverträge aufrecht zuerhalten, wenn die betreffenden Parteien sich seiner Sache anschließen oder zumindest den Frieden mit der Weißen Hand wahren.

      Feinde Sarumans sind all jene Verblendeten, die meinen Sauron könnte aufgehalten werden und sich die "Freien Völker Mittelerdes" nennen.

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      Angrenost – Sitz des Ersten der Istari

      Angrenost, auch bekannt unter dem Namen Isengart wurde zu Beginn des dritten Zeitalter von den Dúnedain erbaut zum Zwecke der Sicherung der Pforte Rohans und der Isenfurten. Doch nachdem die Festung erst von Dunländern besetzt ward und später vom König Rohans befreit wurde übergab der Truchsess Beren im Jahre 2759 D.Z. den Schlüssel zum Orthanc dem Zauberer und ersten der Istari Saruman den Weißen. Seitdem ist der Orthanc der Wohnsitz des mächtigen Zauberers, welcher dort seinen Forschungen nachgeht und im Namen der Truchsesse über Isengart und die umliegenden Gebiete wacht.


      Saruman der Weiße, von den Elben Curunir (Sindarin für „Mann der Schlauen Pläne“) genannt, ist ein Maiar und somit eines der Geschöpfe welches von Illúvatar als erstes geschaffen wurde. Zusammen mit vier weiteren Maiar (Mithrandir, Aiwendil, Alatar und Pallando) nahm er freiwillig körperliche Gestalt an um den Menschen im Kampf gegen das Böse beizustehen. Sie wurden zu den Istari, zu den wissenden, auch bekannt als Zauberer. Curunir ist der Erste unter ihnen und führt den Orden der Istari an. Zeichen seiner Macht und Zugehörigkeit zum Orden ist sein Stab. In seinen Nachforschungen widmete Saruman sich hauptsächlich der Kunde von den Ringen der Macht, den Sehenden Steinen, sowie der Geschichte der großen Menschenreiche. Zusammen mit anderen Weisen gründete Saruman im Jahre 2463 D.Z. den Weißen Rat zu dessen Vorsitzender er bestimmt wurde. Der weiße Rat wurde gegründet um der neu aufkommenden Gefahr durch das Widererstarken Saurons zu entgegnen und zu verhindern das Sauron den Ring der Macht wiedererlangt. Durch seine Nachforschungen und dadurch das die Diener Saurons den Anduin absuchen kam Saruman jedoch zum Schluss dass der eine Ring den Anduin hinunter ins Meer gespült wurde und somit nicht gefunden werden kann. Daraufhin zog sich Saruman wieder in den Orthanc zurück, um sich wieder seinen Nachforschungen zu widmen und um auf neue Informationen über Saurons weiteres Vorgehen zu warten.

      Palantír, auch genannt Sehender Stein, ist ein Stein der es ermöglicht über große Entfernungen zu kommunizieren. Die Palantíri wurden von Feanor geschaffen. Sieben dieser Steine wurden von Elendil nach Mittelerde mitgebracht. Die meisten dieser Palantíri sind verschollen, doch einer befindet sich in Barad-dûr, einer in Minas Tirith und einer im Orthanc. Aufgrund der Gefahr unter den Einfluss des Palantírs von Barad-dûr und somit unter Saurons Einfluss zu kommen, wurde der Palantír des Orthanc bisher noch nicht von Saruman genutzt. Ein Palantír ist eine mächtige Waffe, jedoch auch eine große Gefahr für den Benutzer.
      Quelle: Ardapedia
      Gebiete die unter dem Schutz Sarumans stehen sind zurzeit neben Isengart auch das Dunland. Saruman hat den Menschen Dunlands den Frieden gebracht und sorgt dass die Dunländer nicht erneut Raubzüge nach Rohan starten. Zusammen mit den Dunländer gelang es Saruman die Region Eregion zu befreien und die wertvollen Elbenruinen aus vergangenen Tagen vor den Orks aus Moria zu schützen. Mit dem Anführer der Dúnedain des Nordens und somit rechtmäßigen Erben des Hafens Lond Daer konnte Saruman sich darauf einigen dass der Hafen ab sofort dem Schutz der weißen Hand unterstehen soll. Ebenso wacht Saruman über den alten Fangornwald und seine Bewohner die mächtigen Baumhirten.


      Freund Sarumans sind unteranderem die anderen Istari wie Radagast der Braune und vorallem auch Gandalf der Graue. Aufgrund ihres gemeinsamen Zieles und ihrer gleichen Herkunft arbeiten die Istari unter der Führung Sarumans eng zusammen und versuchen mit den ihnen möglichen Mitteln das Böse zu besiegen. Ebenso ist Aragorn, letzter Erbe Gondors und Arnors ein Freund Sarumans. Bekanntschaft schlossen sie über Gandalf und versuchen seit dem zusammen zu arbeiten, um die Orks aus ihren Ländereien fern zu halten. Kürzlich wurde auch ein Bündnis zwischen den Waldläufern und Isengart vereinbart. Desweiteren zählt Saruman auch König Thengel von Rohan zu seinen Freunden, welchem er in Vergangenheit doch oft durch Rat zur Seite stehen konnte.

      Feinde Sarumans sind all jene die Morgoth oder seinem dunklen Diener Sauron folgen. Es ist die Aufgabe des weißen Zauberers Mittelerde endgültig von den Dienern Morgoths zu erlösen.
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    • Der Herr Dunlands

      Eine Gruppe groß gewachsener Männer stürmte eilig durch den Hain Isengarts in Richtung des Orthancs. Die Männer, allesamt bärtig und mit dichtem Haarwuchs, waren schwer gerüstet. Sie trugen dunkle Nietenbesetze Lederrüstungen, auf ihren Rücken verzierte Rundschilder und an ihrer Seite schwere Äxte und edle Breitschwerter. Der zu vorderste von ihnen, welcher just in diesem Moment den Orthanc erreichte, trug jedoch zusätzlich noch ein Bärenfell über seine Schultern und sein Handgelenk zierten viele goldene Armreife. Nacheinander betraten die Männer den Orthanc und wurden dort bereits von einer schmächtig und kränklich aussehenden Gestalt empfangen: „Ah Häuptling Yagthak, was führt euch in den Orthanc?“ Der Mann mit dem Bärenpelz ging noch einige Schritte auf die zierliche Gestalt zu und brüllte dann mit hochroten Wangen: „Ich will sofort mit Saruman sprechen.“ Die kleine Gestalt stand von ihrem Stuhl auf, was die ganze Szenerie aufgrund des Größenunterschiedes noch absurder werden ließ und antwortete mit säuselnder Stimme: „Saruman ist leider nicht zugegen. Ich kann ihm aber eine Nachricht von euch zukommen lassen.“ Wutentbrannt starrte der Häuptling die kindliche Gestalt an und brüllte dann wieder: „Saruman versprach uns Land und Wohlstand, wenn wir auf Raubzüge gegen die Rohirrim verzichten, doch nun erdreistet sich der Anführer Rohans Gebiete zu beanspruchen, welche eigentlich uns zustehen sollten.“ Mit einem süffisanten Lächeln erklärte die Gestalt: „Das ist natürlich sehr ärgerlich, doch wie bereits gesagt kann ich außer Saruman eine Botschaft zu schicken nichts unternehmen.“ Der stämmige Dunländer schob mit seiner rechten Hand den Bärenpelz zurück und machte so das edel verzierte Schwert sichtbar. „Ich bin mir sicher dass sich dein Kopf hervorragend als Botschaft macht.“, erwiderte Yagthak mit einem hämischen Grinsen. Ohne der Drohung lange Beachtung zu schenken schnipste die Gestalt mit ihren Fingern und plötzlich erschienen aus den dunklen Ecken des Orthancs schwer bewaffnete Männer. Es handelte sich ebenso wie bei den Gästen um hünenhafte Dunländer, doch im Gegensatz zu den Besuchern waren sie mit schweren Brustpanzern, breiten Turmschildern und langen Spießen gerüstet. Auf ihren Panzern prangte das Zeichen der weißen Hand. Erschrocken blickten sich der Häuptling Dunlands und seine Männer um. Einer der Leibgardisten spukte einer der Orthanc Wachen ins Gesicht und beschimpfte ihn einen Verräter, doch ungeachtet dieser Beleidigung rührte sich dieser in keinster Weise. Die schmächtige Gestalt räusperte sich kurz, damit die ganze Aufmerksamkeit wieder ihm gehörte und befahl dann: „Häuptling Yagthak schickt eure rüpelhaften Männer raus. Ich möchte etwas unter vier Augen besprechen.“ Der Häuptling machte kurz seinen Mund auf, als ob er nun erst recht diesen Emporkömmling zur Schnecke machen wollte, hielt dann aber inne und bedeutete seinen Männern mit einem Wink den Turm zu verlassen. Murrend befolgten diese ihren Befehl und warteten vor dem Eingang des Turmes.

      Nach gerade mal zehn Minuten kam der Häuptling wieder aus dem Orthanc heraus und marschierte mit einem ausdruckslosen Gesicht an seinen Männern vorbei. Eilig standen diese auf und marschierten hinter ihrem Häuptling her den Weg zurück den sie gekommen waren. Beim Tor von Isengart angekommen schloss einer seiner Männer zu Yagthak auf ging neben ihm her. Er war der einzige dem es erlaubt war zumindest ein goldenes Armband zu tragen: „Was ist dort im Turm passiert? Werden wir nun Rohan angreifen?“, wollte der höchste in Yagthaks Gefolge wissen. „Nein!“, antwortete dieser einsilbig aber bestimmt. „Aber warum?“, wollte der Vertraute Yagthaks wissen und erblickte dabei dass den Arm seines Häuptlings ein zusätzlicher Armreif zierte auf welchen eine merkwürdige weiße Rune eingraviert war. Mit Entsetzen in den Augen hielt er an und fasste seinen Häuptling an der Schulter: „Ein Zauber! Dieser Saruman oder sein Gehilfe muss irgendeinen seiner Tricks angewandt haben um euch zu behexen.“ Yagthak drehte sich zu seinem besten Mann um starrte ihn ausdruckslos in die Augen und rammte ihm dann sein Schwert in die Brust. Fassungslos schaute dieser seinen Mörder an, welchen er doch schon seit Kindheitstagen kannte, welcher zwar grausam war doch nur zu seinen Feinden. Mit Tränen in den Augen wollte er noch was sagen, doch brachte er keinen Laut mehr heraus. Yagthak zog sein Schwert wieder heraus und steckte es weg während sein Freund aus Kindheitstagen zu Boden stürzte. Kurzentschlossen ging Yagthak auf seine Knie und löste das goldene Armband vom Arm des Toten. Kurz hielt er inne, stand dann jedoch auf und warf den Armreif einen seiner anderen Männer zu.
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    • Musikalische Untermalung

      Freya machte sich ganz klein und versuchte möglichst flach zu atmen. Hier würde er sie niemals finden, der alte Geräteschuppen war das perfekte Versteck. Ihr kleiner Bruder würde den ganzen Tag lang suchen und am Ende jammernd aufgeben. Mit ein Grinsen schlich sie langsam zu einer kleinen Spalte in der Holzwand und lugte durch sie nach draußen. Erneut wunderte sie sich über die rote Sonne am Horizont. Noch nie hatte sie die Sonne in solch einem rot gesehen. Doch plötzlich fiel Freya mit einem Schrecken zurück. Ihr Bruder war soeben an ihrem Versteck vorbeigelaufen, doch er hatte sie nicht gesehen. Zitternd tastete sich das kleine Mädchen wieder nach vorne und blickte erneut durch den Spalt. Doch in den kurzen Augenblicken hatte sich das Bild geändert, am Horizont konnte sie plötzlich mehrere dunkle Rauchsäulen erkennen. „Was ist das?“, fragte sie sich „Ich sollte wohl besser Vater Bescheid geben.“ Doch bevor sie den Entschluss umsetzte sah sie erneut ihren Bruder, der nun die gegenüberliegende Scheune durchsuchte. „Nein, das hat noch Zeit.“, dachte sie sich. Nach einer Weile kam ihr Bruder sichtlich enttäuscht wieder aus der Scheune raus. Nun sah auch er die Rauchsäulen und lief nach Mama und Papa rufend zum Gehöft. Freya konnte nicht erkennen was dann geschah, doch hörte sie wie ihr Bruder mit seiner hysterischen Stimme erzählte was er gesehen hatte. Kurz darauf sah sie ihren Vater und ihren Bruder, sie blieben direkt vor ihrem Versteck stehen und blickten beide zum Horizont. Innerhalb eines Augenblicks wandte sich ihr Vater wieder zu ihrem kleinen Bruder und sagte: „Hol deine Schwester und kommt dann beide hier her.“ „Aber, aber ich weiß doch gar nicht wo sie ist.“ Sie bemerkte dass es nun höchste Zeit war ihr Versteck zu verlassen, insgeheim ärgerte sie sich dass sie wohl so bald kein so gutes Versteck mehr finden würde, doch dann stieß sie die alte Tür auf und rief aus: „Ich bin hier.“ Ihr Vater schaute sie kurz an und befahl ihnen dann hier zu warten, bevor er in die Scheune rannte. „Hast du gesehen wie besorgt Papa aussah, so habe ich ihn noch nie gesehen. Was das wohl zu bedeuten hat?“, wollte ihr Bruder wissen. Doch Freya wusste darauf keine Antwort. Sie kannte ihren Vater nur als jemand der vor nichts Angst hatte und mit seinen starken Muskeln die ganze Familie vor Unheil bewahren konnte. Doch dann kam er auch schon zurück mit dabei hatte er das einzige Pferd des Hofes, welches auch bereits gesattelt war. Kurzerhand hob er die beiden Kinder auf den Sattel. Freya nach vorne, ihr gab er die Zügel und ihr Bruder kam hinter sie, er sollte sich an ihr festhalten. „Aber was soll das?“, wollte Freya wissen. „Ich hab jetzt keine Zeit für große Erklärung, aber Gefahr naht, ihr müsst sofort zur Isenfurt reiten, ihr wisst doch noch wo die ist?“ Eilig nickte sie. „Gut, reitet dort zur Befestigung am Fluss und berichtet den Wachen was ihr gesehen habt und dass wir angegriffen werden.“ „Aber, aber was passiert mit euch?“, brachte Freyas kleiner Bruder unter Schluchzen hervor. „Uns passiert schon nichts.“, versuchte ihr Vater zu beruhigen und wischte dabei eine Träne aus dem Gesicht ihres Bruders. Doch weder hörte ihr Bruder zu schluchzen auf noch fühlte Freya selbst sich auch nur ein kleines bisschen beruhigt. Kurzerhand klatschte ihr Vater dem Pferd auf den Rücken, welches daraufhin lostrabte. Die Geschwister drehten sich noch einmal um und erblickten nun auch ihre Mutter, die gerade aus dem Haus gelaufen kam und ihnen hinterherrief dass sie bald nachkommen werden. Bei sich trug sie Vaters große Holzfälleraxt, die sie ihm auch sogleich überreichte. Die Rauchsäulen waren nun überall am Horizont zu sehen und schienen näher gekommen zu sein und zu Freyas Schrecken hatte die Sonne eine inzwischen blutrote Färbung angenommen. Mit Tränen in den Augen wandte sie ihren Blick ab von ihrer Kindheit und ritt mit ihrem Bruder Richtung Isenfurt.

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      „Seht, Rauchsäulen am Horizont.“, rief der Wachhabende Soldat von der Palisade runter. Hauptmann Alborg, der gerade im Hof einige der Rekruten am Speer ausgebildet hatte blickte zu dem wild gestikulierenden Soldaten hoch und fragte ungläubig: „Was sagt ihr? Rauchsäulen?“„Ja jenseits des Isen, es war erst eine und nun sind es vier, nein fünf.“ Das musste der Hauptmann nun mit eigenen Augen sehen. Mit schnellen Schritten lief er zur Palisade und stieg die Leiter hoch. Oben angekommen folgte sein Blick dem ausgestreckten Finger des Soldaten und sah fünf große tiefschwarze Rauchsäulen. Es handelte sich eindeutig um Brände und scheinbar wurden sie nicht gelöscht, sonst würde man helleren Wasserdampf erkennen. „Es hat die letzten Tage nicht geregnet, vielleicht sind die Brände von ganz allein entstanden.“, mutmaßte der Wachmann. Alborg blickte den jungen und daher wohl noch unerfahrenen Mann an und widersprach ihm: „Fünf Feuer zur gleichen Zeit und noch dazu an verschiedenen Orten, das kann kein Zufall sein. Diese Brände wurden absichtlich gelegt.“ „Aber wer sollte so etwas machen, die Dunländer sind doch friedlich und einfache Banditen wären dazu nicht fähig.“ Alborg schwieg, wusste er doch selbst keine Antwort. Nach einer Weile, als er merkte dass die Männer im Hof und auf der Palisade unruhig wurden befahl er mit lauter Stimme: „Egal was die Ursache dieser Brände ist, wir müssen den König informieren. Schickt sofort einen Boten nach Edoras.“, nach einer kurzen Pause fügte Alborg noch hinzu, „Und schickt Späher aus, die sich das ganze mal aus der Nähe anschauen sollen.“ Sofort brach im Lager geschäftiges Treiben aus, einer der Boten rannte sofort zu seinem Pferd welches bereits gesattelt war und preschte kurz darauf durch das Tor, währenddessen teilten Offizieren Männer zu den Spähern ein. Doch bevor auch diese sich auf den Weg machen konnten, machte der junge Wachmann Alborg auf etwas Neues Aufmerksam: „Seht da kommt wer angeritten.“ Alborg blickte wieder über den Isen hinweg und sah tatsächlich einen einzelnen Reiter, der in einem mörderischen Tempo den Hügel Richtung Furt hinunter preschte. Als der Reiter näher kam bemerkte der Hauptmann seinen Fehler: „Es sind zwei Kinder im Sattel.“, rief er mit Erstaunen aus, „Es scheint als ob sie vor etwas fliehen.“ Und genau in dem Moment kam ein Rudel Warge über die Hügelkuppe gehetzt und das unverkennbare Heulen dieser Wolfsähnlichen Tiere lies der gesamten Garnison sofort das Blut in den Adern stocken. Alborg fing sich erst wieder als er sah dass die Kinder die Furt erreicht hatten und befahl sofort die Tore zu öffnen und die Mauern mit Bogenschützen zu bemannen. Doch als auch die Warge zur Furt kamen machten sie wieder Halt und kehrten um. Sie waren nur wenige und nicht so dumm gegen eine Befestigung anzurennen. Doch wie ein schlechtes Omen, dass schon bald mehr Feinde kommen würden, zogen plötzlich tausende Krähen über das Fort hinweg. Alborg erschauerte, nun musste er sich aber erst einmal um die Kinder kümmern.

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    • "Was, ihr habt Süd-Cardolan schon wieder verloren!? Bin ich den von einem haufen Unfähiger umgeben!? Man sollte meinen das es reicht diese vermaledeite Burg einmal einzunehmen, doch nach dreimaliger Eroberung kann sie immer noch nicht gehalten werden!"Hilfesuchend blickte der dunländische Bote sich um und antwortete dann mit zittriger Stimme, als er merkte das keiner da war um ihn zu unterstützen: "Entschuldigt, Meister. Anscheinend sind immer noch feindliche Spione in der Burg." "Spione?! Na dann sollen die Uruks das nächste mal einfach jegliches Leben an diesem verfluchten Ort ausräuchern. Dann gibt es auch keine Spione mehr. So einfach ist das." "Sehr wohl, mein Herr. Ich werde es euren Generälen übermitteln.", antwortete der sichtlich nervöse Bote "Gibt es sonst noch etwas, vielleicht mal erfreuliche Nachrichten?", wollte der verärgerte Zauberer wissen "Oh ja, euren Truppen gelang es endlich die marodierenden Truppen Eriadors unter ihrem Anführer dem Dúnedain Halbarad zu vernichten." "Das wurde auch höchste Zeit. Und was ist mit dem Norden, mein letzter Stand war dass die Orks an alle Fronten überannt werden." "Nichts neues, mein Herr." "Unfähiges Pack, mindestens genauso unfähig wie meine Truppen. Nun scher dich weg!"
      Eilends verließ der Bote die dunkle Haupthalle des Orthancs. Auf dem Weg nach draußen kam ihm ein weiterer, von seiner wohl langen Reise noch dreckverschmierter,Bote entgegen. Mit einem Blick bedeutete er dem anderen Dunländer, dass der Zauberer gerade in nicht guter Stimmung war.

      "Was ist den nun schon wieder? Noch ein Bote. Von welchen Versagen meiner Truppen willst du mir berichten?" Eilig verbeugte der Dunländer sich und merkte dabei wie ihm der Schweiß die Stirn runterlief. "Meister Saruman, ich bringe weder Kunde von euren Truppen noch Botschaft über das Versagen anderer. Wenn überhaupt über das Versagen der Elben und Zwerge." Unwirsch bedeutete der Zauberer den Boten mit einem Wink seines Stabes sich wieder aufzurichten: "Dann berichtet und schwätzt weniger." Durch die Unterbrechung kurz ins Stottern gekommen fuhr der Bote fort:" M-mein Herr, am Berg Gundabad gelang es den Orks eine mächtige Streitmacht der Zwerge vollkommen zu vernichten. Angeblich kämpften auf Seiten der Zwerge über 500 Mann der berühmten eisernen Garde, welche bekannt dafür ist selbst bei einem Ansturm von Trollen nicht zurückzuweichen. Die Gesamtlage sei dort zwar immer noch nicht sehr rosig für die Orks, doch dürfte ihnen das zumindest etwas Zeit zur Erholung geben." "Sind die Orks also doch zu etwas gebrauchen.", äußerte sich Saruman, "wenn das alles ist dann kannst du gehen und dich ausruhen." "Oh Herr, das Beste kommt noch, Menschen aus Harad sind am Golf von Lhun gelandet und haben Eryn Vorn eingenommen und zur ungefähr gleichen Zeit wurde ein noch viel härterer Schlag gegen die Elben ausgeteilt. Die Orks des Nebelgebirges haben sich wieder aus ihren Höhlen getraut und konnten erst eine elbische Armee südlich Bruchtals besiegen und in die Flucht schlagen und dann das fast völlig unbewachte Bruchtal erobern und plündern. Bruchtal -oder Orktal wie es jetzt heißt- ist bereits durch die ersten dunklen Einflüsse verdorben, selbst wenn die Elben es zurückerobern sollten wird es nie wieder so sein, wie es einst war." "Orktal? Nun gut kämpfen können sie wohl die Orks, kreativ sind sie jedoch nicht gerade. Doch was ist mit dem Herrn von Bruchtal?", wollte Saruman in Hoffnung auf weitere frohe Kunde wissen. "Laut unseren Berichten war Elrond nicht in Bruchtal, wir wissen nicht wo er sich aufhält." "Nun dennoch sind das fabelhafte Nachrichten. Imladris, die Zufluchtstätte der Elben geplündert. Das ist ein schwerer Schlag für die freien Völker uns sollte ihnen endgültig zeigen dass Widerstand zwecklos ist, die Dunkle Zeit ist bereits angebrochen. Ich schätze das war nun alles, nun geh dich ausruhen und sei gewiss, dass du für deine guten Dienste noch eine Belohnung erhalten wirst." Der Bote verbeugte sich erneut und verschwand dann sichtlich erleichtert ohne ein weiteres Wort. Bevor die Türen der Halle sich durch Magie von alleine schlossen, sah er noch wie sich der weiße Zauber zu einem Podest in der Mitte des Raumes bewegte auf dem eine schwarze scheinbar völlig glatte Kugel lag.



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    • Ach das ist doch echt zum kotzen. :wall: Drei Spione waren in der Stadt, aber nein, die Tore sind natürlich nicht offen. Und dann noch diese unfähige KI. :cursing:
      10 Runden oder mehr in den Wind geblasen, das macht echt keinen Bock mehr.

      Edit: Sorry, vor lauter Aufregung im falschen Thread gepostet. :D Bitte verschieben.
    • Der Neue Herr Von Isengart

      "WIE KANN DAS SEIN?! Eriador ist seit dem der Hexenkönig von Angmar sein Unwesen dort getrieben hat eine braches geteiltes Land, in welchem nur noch wenige Menschen leben sollten und trotzdem scheinen sich immer mehr Menschen zu finden, die sich gegen uns erheben. Und weitaus schlimmer ist dieses Elbenpack, woher kommt all dieses Gewürm? Elrond betonte immer wie wenige von ihnen in Mittelerde geblieben sind und das die Elben sich nach den fernen Gestaden sehnen, aber nun schickt dieser feine Halbelb eine Elbenarmee nach der anderen gegen meine Uruks. Die Valar scheinen wohl der Elben überdrüssig geworden zu sein und haben sie von Aman runter geworfen!" Der Dunländer fürchtete sich vor dem mächtigen Zauberer, versuchte es dennoch ihn erneut zu beruhigen: "Mein Herr, wir wissen auch nicht woher der Feind diesen scheinbar unendlichen Strom an Menschen und Elben nimmt, doch eure Uruk'hai sind sich sicher das den Feinden bald die Kämpfer ausgehen müssten." Saruman schaute den Boten erzürnt an: "Ist das so? Nur da wir leider bereits jetzt keine Truppen mehr aufbringen können um diesen Krieg weiterzuführen, bringt es auch nichts mehr wenn dem Feind die Soldaten ausgehen. Isengart kann nicht mehr kämpfen, ja war selbst zu Beginn des Krieges nicht bereit für diesen gewesen. Doch es musste ja angegriffen werden, anderseits hätten sich diese Haradrim ganz Rohan unter den Nagel gerissen. Und nun, obwohl Sauron und seine Verbündeten Gondor und Rohan überrant haben, stehen wir alleine mit den unfähigen Orks da und kämpfen gegen einen nicht enden wollenden Strom an Feinden." "Und was sollen wir eurer Meinung nach tun, Meister?" "Das ist mir doch egal, von mir aus könnt ihr alle verrecken. Ich habe genug von euch unfähigem Pack." "Aber Meister ohne euch wird jegliche Verteidigung zusammenbrechen. Die Uruks werden allesamt in die Berge fliehen und auch die Dunländer werden sich in alle Himmelsrichtungen verstreuen." "Na und, soll Sauron sie doch zusammenhalten, ich hab genug davon... Aber da es dir so wichtig ist, kümmer du dich doch darum.", sprach der weiße Zauberer mit einer vergnügten Stimme und richtete seinen Stab auf den Dunländer. Der Bote war plötzlich in gleißendes Licht gehüllt und als das Licht versiegte und er an sich herabsah, erkannte er dass er weiße Roben trug, die Finger eines alten Mannes hatte und die für Saruman typischen silbern-weißen Haare. Ein perfektes Trugbild. Der verdutzte Dunländer schaute auf und merkte dass der wahre weiße Zauberer verschwunden war.
      Nun war er also der Herr von Isengart, der Anführer der weißen Hand. Ob das gut oder schlecht für ihn war, konnte er jetzt noch nicht sagen.

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