Rechtsextremismus in Deutschland heute

  • Ja, da würde ich dir teilweise zustimmen. Zur Zeit gibt es keine wirklich ausschließlich konservative Partei in Deutschland. Leider grenzt sich die AfD aber auch nicht ausreichend ab von offensichtlichen Nazis wie Höcke oder der Glatze aus Brandenburg. Dass die Nazis sind, sagt sogar der Verfassungsschutz. Insofern kann die AfD für wirkliche Konservative keine Alternative sein, mit der man sich gemein machen kann. Tut man es trotzdem, muss man auch damit leben, als rechtsextrem wahrgenommen zu werden. Gauland bspw. ist definitiv ein Rechtsextremer, genauso wie auch die von Storch.

  • Die AFD ist vieles, aber nicht ausschließlich ein Sammelbecken für Nazis.

    Das Problem ist doch, dass sie ein Sammelbecken für Nazis ist. Auch wenn sie nicht ausschließlich ein Sammelbecken für Nazis ist.


    Die Rechtsextremen scheinen einfach das bessere Netzwerk zu haben, ich denke gerade am Anfang waren sie deutlich in der Minderheit, da hat die AfD von liberal bis konservativ viele abgesprochen die sich unterrepräsentiert gefühlt haben. Nur inzwischen sind die Rechtsextremen die Tonangeber, man bekommt höchstens noch ein Problem in der Partei wenn man die Vergasung von Ausländern fordert oder mit beinharten Nazis um die Häuser zieht und sich dabei auch noch erwischen lässt.


    Von daher ist es auch etwas anderes ob man die AfD vor 10 Jahren gewählt hat oder ob man sie heute wählt.


    Ich würde, wenn mir die SPD nicht links genug ist, ja auch nicht die Linke wählen, wenn ich weiß, dass ein guter Teil der Leute dort sich den Stalinismus wünschen und diese Leute auch immer mehr an Einfluss gewinnen.
    Von daher verstehe ich einfach nicht warum man, stand heute, die AfD wählen sollte, wenn man sich nicht die gute alte Zeit mit Adi zurückwünscht.


    Höchstens man ist halt doof und hat keine Ahnung von Politik und weil der Höcke so schöne treue blaue Augen hat wählt man dann halt den. Solche Wähler, die ihr Kreuz ohne Sinn und verstand machen, gibts sicher für alle Parteien. Sind aber hoffentlich nicht die Mehrheit.

  • Zur Zeit gibt es keine wirklich ausschließlich konservative Partei in Deutschland.

    Genau, zumindest keine, die mehrheitsfähig ist, also genügend Stimmen jenseits der 5% bekommt.
    Mein Eindruck aus vielen Gesprächen ist schon, dass viele Leute konservative Werte in Teilen schätzen.
    Problem ist mMn der Einheitsbrei in der deutschen Parteienlandschaft. Ob Union, SPD, FDP oder Grüne, man muss schon ins Detail gehen um noch Unterschiede erkennen zu können (überspitzt gesagt).


    Wer konservative Themen anspricht, hat leider schnell den braunen Stempel auf der Stirn.



    ich denke gerade am Anfang waren sie deutlich in der Minderheit, da hat die AfD von liberal bis konservativ viele abgesprochen die sich unterrepräsentiert gefühlt haben. Nur inzwischen sind die Rechtsextremen die Tonangeber, man bekommt höchstens noch ein Problem in der Partei wenn man die Vergasung von Ausländern fordert oder mit beinharten Nazis um die Häuser zieht und sich dabei auch noch erwischen lässt.

    Sehe ich genauso. Nach kurzem Zwischenhoch sind die Stimmanteile ja schon gesunken, leider nicht tief genug.
    Mit einer guten Konservativen Partei Deutschland (KPD :D ) wäre das Problem Afd oder Pegida deutlich kleiner.

  • Wer konservative Themen anspricht, hat leider schnell den braunen Stempel auf der Stirn.

    Nein, hat er nicht.
    Wer xenophobe Themen vertritt, hat ihn. Das ist dann aber nicht konservativ, sondern braun.


    Als ob es keine konservativen Politiker in demokratischen Parteien mehr gäbe.
    Wählt doch Friedrich Merz und freut euch; einer der letzten, der allerletzten.


    Danach wird´s nur noch rot-grün homo. :P

  • Wer xenophobe Themen vertritt, hat ihn. Das ist dann aber nicht konservativ, sondern braun.

    Wer entscheidet denn, was braun ist und was konservativ?
    Mein Eindruck ist, dass bei vielen dies alles in einen Topf geworfen wird.

    Als ob es keine konservativen Politiker in demokratischen Parteien mehr gäbe.

    Möglich, dass es diese gibt, aber bestimmen diese die Parteipolitik oder sitzen diese eher in der 2. Reihe?


    Wählt doch Friedrich Merz und freut euch; einer der letzten, der allerletzten.

    Möglich, dass Merz ein Konservativer ist, als Mensch aber einfach nur unsympathisch und abgehoben/arrogant. Für mich nicht wählbar.

  • Wer entscheidet denn, was braun ist und was konservativ?
    Mein Eindruck ist, dass bei vielen dies alles in einen Topf geworfen wird.

    Nein, unter Politologen, Soziologen und Psychologen ist schon lange definiert, was fremdenfeindlich ist und was konservativ.



    Möglich, dass Merz ein Konservativer ist, als Mensch aber einfach nur unsympathisch und abgehoben/arrogant. Für mich nicht wählbar.

    Vielleicht, weil er zu konservativ ist? Oder einfach nur in den 50´ern hängengeblieben....


    Welcher vermeindliche Konservative ist denn sympathisch oder nicht arrogant?
    Ich hätte damit Schwierigkeiten, einen zu nennen, gebe ich zu.


    Wäre ich bei der Union und müßte mich für einen Vorsitzenden entscheiden, würde ich Röttgen nehmen. Ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung, ob der Typ extrem konservativ ist, vermute nicht. Er ist zumindest der Kompetenteste von den Kandidaten.

  • Ich würde, wenn mir die SPD nicht links genug ist, ja auch nicht die Linke wählen, wenn ich weiß, dass ein guter Teil der Leute dort sich den Stalinismus wünschen und diese Leute auch immer mehr an Einfluss gewinnen.
    Von daher verstehe ich einfach nicht warum man, stand heute, die AfD wählen sollte, wenn man sich nicht die gute alte Zeit mit Adi zurückwünscht.

    Du implizierst deine Denkweise auf die Anderen und das ist in dem Fall der Fehler. Bei der AfD ist es tatsächlich so, dass die Mehrheit der konservativen Wählerschaft die Partei einfach trotzdem wählt. Es ist für sie das kleinste Übel, auch wenn Teile der Partei rechtsexstrem sind. Insgesamt ist die Schnittmenge trotzdem größer als bei den anderen Parteien und deshalb werden sie gewählt.


    Beispiel:
    Obwohl eine gesetzliche Frauenquote gegen das GG verstößt, sind alle Parteien mit Ausnahme der AfD für eine solche Quote (zumindest mit Abstrichen). Selbst Friedrich Merz hat sich letztens bei Lanz dafür geäußert. Wenn irgendein Wähler das verhindert möchte, wählt er die AfD, egal was die sonst noch so machen.


    Das ist genau das gleiche Schema wie in den USA. Wer für ein Abtreibungsverbot ist, wählte Trump. Die Partei, die irgendeinen Punkt vertritt, der für einen Menschen der wichtigste politische Faktor ist, wird gewählt. Ganz einfach.


    Arbeitet jemand in einem Atomkraftwerk, dann wählt er nun mal keine Partei, die ihn arbeitslos machen wird. Die Beispielkette lässt sich wahrscheinlich beliebig weit fortsetzen.

  • Wieso findest du es gut, dass Lucke ausgebuht und als Nazi beschimpft wird, wenn er seinem Job an der Uni nachgehen möchte?
    Man muss seine politischen Ansichten ja nicht teilen, die mMn liberal-konservstiv sind.

    Ja, der Klassiker. Wer nicht mit Bomberjacke rumläuft und den Holocaust leugnet, ist auch kein Nazi, sondern nur liberal-konservativ.
    Wie der Großteil der AfD-Funktionäre. Wegen Höcke und Gauland ist doch nicht gleich der ganze Verein braun.
    Doch, ist er.
    Schau Dir Luckes Kommentare an, als die Partei gegründet wurde. Schon damals hat er den Grundstein dafür gelegt, wohin sich die AfD entwickelt hat. Nur weil es Parteimitglieder gibt, die noch 3 Gänge höherschalten, entlastet ihn das keineswegs.
    Ohne Lucke ( und Petry, auch ein Waisenkind gegenüber dem heutigen Ensemble ) haben die Basis gelegt.



    Eine demokratische Auseinandersetzung sieht anders aus.

    Nämlich wie? Leg los, hau rein.
    Willst Du jetzt zum 225. mal von der AfD als Mitte der Gesellschaft reden? Hast du nicht gesehen, was die letzen 10 Jahren passiert ist?
    Willst Du Lucke ernstnehmen, seine Sorgen verstehen? :mampf:

  • Schau Dir Luckes Kommentare an, als die Partei gegründet wurde. Schon damals hat er den Grundstein dafür gelegt,

    Nochmal: Zeige mir doch mal konkret Belege, was Lucke gesagt oder gemacht hat um ihn als Nazi bezeichnen zu können.
    Die Gründung einer konservativen Partei ist noch nicht ausreichend.
    Für die Taten von Gauland, Höcke usw. kann er nichts.

    Willst Du jetzt zum 225. mal von der AfD als Mitte der Gesellschaft reden?

    Wo bitte habe ich die AfD als Mitte der Gesellschaft bezeichnet?
    Ich sehe große Teile der AfD sehr kritisch und habe das mehr als einmal auch hier geschrieben. Da musst du mich mit Jemandem verwechseln.
    Lücke wollte eine liberal-konservative Partei gründen, dies ging leider in die Hose. Nur weil man gegen den Euro ist und eine andere Asylpolitik möchte, ist man kein Nazi.



    Ich habe rausgelesen, dass du bei den Grünen aktiv bist. Wie würdest du es denn finden, wenn zig Personen bei dir auf der Arbeit im Büro auftauchen und dich ausbuhen und "dreckiger Kommunist", "Zecke" usw. bezeichnen, weil die ein Thema anders sehen als du? Du deiner Arbeit nicht nachgehen kannst?


    Diskutiert, tauscht Argumente aus usw. Wer am lautesten den andere ausbuht hat nicht recht.

  • https://www.volksverpetzer.de/hintergrund/lucke-rechts/


    Auch seine Nachfolgerpartei, die “LKR” (Liberal Konservative Reformer), organisierte noch 2018 mehrere rechtsradikale “Merkel muss weg”-Demos (Quelle). 2013 bezeichnete er Flüchtlinge persönlich als “Bodensatz”


    “Ich würds schöner finden, wenn NPD-Wähler die AfD wählen und nicht die NPD.” (Quelle) Er sprach von einer “Entartung der Demokratie”


    Auch unter ihm verwendete die offizielle AfD-PR schon Begriffe wie “Staatsmedien”, “Blockparteien” und “Multi-Kulti-Umerziehung”


    „Das Problem sind eher Randgruppen wie Sinti und Roma, die leider in großer Zahl kommen und nicht gut integrationsfähig sind“


    Alles bürgerlich konservative Einstellungen.


    Das Thema ist schon dutzendemal aufgearbeitet worden, von echten Journalisten.


    Du kannst auch gerne hier schauen oder Dir in der Mediathek die Origianlsendung ansehen.


    https://www.watson.de/deutschl…en-konfrontiert-es-kracht

  • “Ich würds schöner finden, wenn NPD-Wähler die AfD wählen und nicht die NPD.” (Quelle) Er sprach von einer “Entartung der Demokratie”

    Ich nehme mal exemplarisch hierzu Stellung.
    Folgende Passagen stammen aus dem selben Artikel, den du hier verlinkt hast.


    "Ein Beleg für das am „Rechten Rand fischen“ der AfD war die Aussage von Lucke: „Ich würds schöner finden, wenn NPD-Wähler die AfD wählen und nicht die NPD.“ Ganz ehrlich: Ich würds auch schöner finden, wenn NPD-Wähler lieber Grüne, SPD, FDP, Linke, CDU oder AfD wählen würden. Das ist alles besser als NPD."


    Wie hättest du reagiert, wenn ein SPD-Mann gesagt hätte: NPD-Wähler sollen SPD wählen?
    Es geht doch darum, dass extreme Parteien keinen Zulauf haben sollen. Aus Sicht der AfD unter Lucke ist das ein Ziel. Ist und sollte übrigens das Ziel aller demokratischen Parteien sein. Politik so zu machen, dass nicht NPD gewählt wird, sondern von der FDP bis zu Linken und damals noch die Lucke AfD.



    "Der Einstieg des Streitgesprächs ist übrigens sehr gelungen. Die Interviewer zitieren Wagenkechten mit den Worten:
    Wer die Gründer der Alternative für Deutschland (AfD) als Populisten abstempelt, macht es sich zu leicht. In vielen Punkten haben sie mit ihrer Kritik an der Euro-Rettung recht."


    Ist Frau Wagenknecht jetzt auch ein Nazi? Frau Wagenknecht macht das, was ich dir schon zig mal empfohlen habe. Sich inhaltlich mit Themen auseinandersetzen und nicht direkt bei kontroversen Themen die Nazi-Keule zu schwingen.
    Bei Höcke und co ist das ein anderes Thema, die sind nicht mehr konservativ. Lucke schon.


    "Und wenn man sich dann mal anschaut, was die AfD möchte, komme ich immer wieder zu dem Schluss: Es sind keine Rechtspopulisten, es sind nationalliberale Konservative."


    Schlussfolgerung des Autors aus "deinem" Artikel, der mir beweisen soll Lucke=Nazi?


    Nur um es nochmal klarzustellen. Ich will weder die AfD von heute verteidigen, noch in Teilen die AfD von damals unter Lucke. Da ist schnell was schiefgelaufen, deswegen hat Lucke die Partei auch verlassen, weil er diesen extremen Schwung nach Rechts nicht mitmachen wollte.
    Du vereinfacht mMn Lucke = AfD. Das ist falsch.


    „Das Problem sind eher Randgruppen wie Sinti und Roma, die leider in großer Zahl kommen und nicht gut integrationsfähig sind“

    Würde ich im Großen und Ganzen auch so unterschreiben. Trifft aber noch auf viele andere Gruppen mit Migrationshintergrund zu. Wer das anders sieht ist eingeladen ein paar Jahre im Ruhrgebiet zu wohnen oder im Sommer ein Schwimmbad in Düsseldorf zu besuchen.
    Bin ich jetzt auch ein Nazi?


    Hierauf bist du leider nicht eingegangen:


    Ich habe rausgelesen, dass du bei den Grünen aktiv bist. Wie würdest du es denn finden, wenn zig Personen bei dir auf der Arbeit im Büro auftauchen und dich ausbuhen und "dreckiger Kommunist", "Zecke" usw. bezeichnen, weil die ein Thema anders sehen als du? Du deiner Arbeit nicht nachgehen kannst?


    Diskutiert, tauscht Argumente aus usw. Wer am lautesten den andere ausbuht hat nicht recht.

  • Würde ich im Großen und Ganzen auch so unterschreiben. Trifft aber noch auf viele andere Gruppen mit Migrationshintergrund zu. Wer das anders sieht ist eingeladen ein paar Jahre im Ruhrgebiet zu wohnen oder im Sommer ein Schwimmbad in Düsseldorf zu besuchen.
    Bin ich jetzt auch ein Nazi?

    Wenn Du die gleiche Einstellung hast, ja bist Du.


    Oh, und Frau Wagenknecht ist nicht weit weg; das sind bei der Linken aber überraschenderweise mehr als man denkt.
    Glaubst Du denn, Ihre Parteizugehörigkeit schützt sie davor? Boris Palmer kann man gerne dazunehmen, wenn man schon beim Rundumschlag der Parteien ist, da nehm ich doch auch mal nen Grünen dazu.


    Und laß mal das "Nazi" weg; Das assoziieren sehr viel mit SS, und dann sind wir gleich wieder beim "boah, der hat das zusammen in einem Satz genannt und verharmlost das dritte Reich". Nationale Einstellung, fremdenfeindlich, "die anderen aber auch" Mimimi reicht für den Anfang.


    Jetzt können die Beiträge eigentlich wieder zurück zum Rechtsradikalimus, mit politischer Korrektheit hat das wieder weniger zu tun.


    Wozu soll ich noch etwas schreiben? Seit Lucke weg ist von der AfD ( er hatte keinerlei Rückhalt mehr und wurde +/-gestürzt, deswegen ist er weg, nicht weil er seine soziale Verantwortung wiederentdeckt hat ), obiges Fernsehinterview ist nur ein Beispiel unter vielen, in dem untersucht wird, wie es zum Rechtsruck der AfD kommen konnte. Es gibt dutzende dazu, such sie dir selber zusammen, ich hab da weiß Gott besseres zu tun.


    Verschoben. Ich weiß, hin und herschieben regt manche auf, aber die Zitate verlinken zumindest die Beiträge. Würde man im PC-Thread weiter sich auf AfD und Rechtsextremismus etc. konzentrieren, unterbricht das die Diskussion zum eigentlichen Thema und umgedreht. Die Themen verzahnen sich, aber trotzdem mal darauf achten, ob der Inhalt des Beitrags überhaupt noch Themen-gebunden ist. Wie gesagt: Die Zitate verlinken sowieso.


    MfG
    DarthFrankiboy

  • Sorry, das ist mir zu schwammig.
    Über was reden wir denn jetzt genau?
    Nazis, Rechte, Konservative, Nationalisten, Extremisten,...?


    Natürlich gibt es Schnittmengen, dennoch sind es unterschiedliche Gruppen und nicht "alles die selbe Suppe".


    Ist man ein Schwulenhasser, wenn man gegen die Homoehe ist?
    Hasst man Europa, weil man den Euro blöd findet?
    Ist man fremdenfeindlich, wenn man das Asylrecht ändern möchte?
    Hängt es davon ab es Jemand aus der CSU oder der Linken sagt?


    Darum geht es. Eine vermeitlich gesellschaftlich nicht konforme Aussage zu einem Thema und man hat einem Stempel auf der Stirn, darf zu Kreuze kriechen und darf zurücktreten.
    Die Kritik an der EU durch die AfD Lucke war zum Teil berechtigt und nachvollziehbar.
    In den Medien hatte die Partei den Stempel "Euro Hasser". Lucke konnte in zig Interviews dies von sich weisen, hat dennoch nichts gebracht. Den Stempel ist er nicht mehr losgeworden.


    Ähnlich wäre es, wenn man die Grünen gebetsmühlenartig als Feind der Wirtschaft darstellen würde. Die wollen ja die Umwelt retten und dies geht mit der Wirtschaft nicht einher. Das es Alternativen gibt, ist uns heute doch unbestritten.
    Ob die EU in dem heutigen Konstrukt zukunftsfähig ist, da habe ich meine Zweifel und die "alte" AfD damals auch.

  • Über was reden wir denn jetzt genau?
    Nazis, Rechte, Konservative, Nationalisten, Extremisten,...?

    Ja, ist so ziemlich der Werdegang:


    Konservativ -> national -> rechts -> Nazi -> Extremist


    Die Übergänge sind fliessend, Lucke ist wohl irgendwo kurz nach 3 hängengeblieben.



    Ähnlich wäre es, wenn man die Grünen gebetsmühlenartig als Feind der Wirtschaft darstellen würde. Die wollen ja die Umwelt retten und dies geht mit der Wirtschaft nicht einher.

    Wird doch permanent gemacht.
    Grüne machen die Wirtschaft kaputt, höre ich immer wieder. V.a. wenn man sich mit Landwirten unterhält. Dann kommt der Schenkelklopper von den Kobolden, das Fleischverbot, der Spinatzwang und Habecks Philosophie-Grundkurs.
    Na und?

  • Konservativ -> national -> rechts -> Nazi -> Extremist


    Die Übergänge sind fliessend, Lucke ist wohl irgendwo kurz nach 3 hängengeblieben.

    Zwischen 1-2 wäre ich bei dir.

    Wird doch permanent gemacht.
    Grüne machen die Wirtschaft kaputt, höre ich immer wieder. V.a. wenn man sich mit Landwirten unterhält. Dann kommt der Schenkelklopper von den Kobolden, das Fleischverbot, der Spinatzwang und Habecks Philosophie-Grundkurs.
    Na und?

    Glaub es oder nicht, aber die Grünen sind bei mir relativ weit oben. Bin nicht bei allen Themen 1:1 und beim Thema Asylrecht völlig konträr. Aber grundsätzlich stimme ich in vielen Dingen überein.
    Finde es grundsätzlich nicht gut, eine Partei auf Grund nur eines Themas in eine Ecke zu stellen. Das ist mMn dumm und gilt für die Grünen genauso wie die (alte) AfD, aber auch alle anderen (demokratischen) Parteien.


    In meinem letzten Breitrag noch vergessen:
    Auch wenn ich die AfD (vorallem die alte) hier ein wenig verteidige, gewählt habe ich diese nie.
    Den Werdegang finde ich persönlich traurig, weil diese ursprünglich liberal-konservative Partei relativ schnell in die falsche Richtung gegangen ist. Und damit als demokratische Alternative vom Tisch war.

  • Ich weiß nicht Mogges, du verrennst dich da irgendwie argumentativ. Überzeugt mich nicht. Konservative, Liberale, Nationale, National-Liberale, Liberal-Konservative, Neo-Liberale... die haben nicht alle umsonst eine eigene Bezeichnung. Die kann man nicht einfach pauschal mit Nazis oder Extremisten gleichsetzen. Passt auch inhaltlich gar nicht. Man kann auch für mehr Nationalstaaten sein und weniger für supranationale Organisationsformen, ohne gleich in den Extremismus abzurutschen. Lucke ist für mich ein Rechtskonservativer, aber ganz sicher kein Extremist oder Rechtsradikaler. Er steht noch immer auf dem Boden der demokratischen Grundordnung. Das kann man von der NPD und Teilen der heutigen AfD nicht sagen.

  • Da fragt man sich was es noch alles braucht? Jetzt bekommen die Braunen vom Klein- und Großbürgertum und den Konservativen die Maske ohne ihr Zutun wieder aufgesetzt. Die freuen sich einen Ast auf die kostenlose Unterstützung. Erinnert mich irgendwie an das Ende der Weimarer Rep.: "Ja wenn wir das vorher gewusst hätten das es so kommt..."


    Ab wann wäre ich denn gesamtgesellschaftlich höchst verachtenswert? Wenn ich nur "so ein bißchen Faschist" bin? :pfeif: Reicht anscheinend Einigen, auch hier, noch nicht.


    Und z.B. auch ein Höcke (edit: Ja der ist gemeint! Und ich beziehe mich dabei nicht auf einen der Vorredner hier - deswegen steht das für sich.) erinnert mich immer irgendwie an Goebbels - heimlich, still, staatsmännisch und diplomatisch böse von unten heraus.


    Wäre dieser Mann und seine Anhänger an der Macht, würde er Deutschland für euch unbewohnbar gestalten. ;)



    Keinen Meter Boden der braunen Scheiße! :facepalm: Ist mir ein Rätsel wie man für so eine Person auch noch in die Bresche springen kann.



    p.s. Könnte alles auch genauso im AfD-Thread stehen.

  • Wenn es hier um die AfD geht, dann im Zusammenhang mit Herrn Lucke.
    Wer verteidigt hier denn gerade Bernd Höcke? Niemand! Zeig mir doch mal die Stelle, an der hier jemand den Höcke in Schutz nimmt.


    Aber es passt gerade zur Diskussion. Es wird das gehört was man hören will. Unpassende Punkte, die das eigene Weltbild zerstören, werden ignoriert undausgeblendet.

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