Politik der USA

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      Imperator Bob schrieb:

      Flo78 schrieb:

      Fairas schrieb:

      Laut dem von Kelti verlinkten Artikel sind in San Francisco auch die Steuern hoch, also warum nimmt der Staat da kein Geld in die Hand und baut etwa die (ebenfalls angesprochenen) fehlenden Sozialwohnungen?
      Weil das in den USA sofort als Kommunismus bezeichnet würde vielleicht ?
      Ganz unrecht hat Flo da aber nicht, manchmal kann man bei den USA keine europäischen Maßstäbe ansetzen. Wir haben hier eine lange Tradition bei Problemen aller Art staatliche Lösungen zu fordern und auch mehr oder weniger zu bekommen. Führt dazu, dass Probleme von Teilen der Bevölkerung auf alle oder zumindest größere Teile der Bevölkerung umgewälzt, also auf mehrere Schultern verteilt werden. Und dafür gibt es auch einen Konsens, ich zahle Steuern in dem Wissen dass nicht alles 1:1 an mich zurück fließt, hab dafür aber auch eine gewisse Sicherheit. Bei allen Problemen die unsere politischen Systeme haben, ist dass ein bisschen der European way of life.
      Bei den Amis hingegen stehen die individuellen Freiheiten viel mehr im Vordergrund, Umverteilung hat da immer was von Kommunismus, deswegen auch diese massive Gegenwehr gegen die Gesundheitsreform, die für Europäer komplett unverständlich ist.

      Trump hat da mit seinen ganzen Zöllen zwar eine paradoxe Situation herbeigeführt in der ein rechter den Staat besonders hart eingreifen lässt, andererseits passt es auch irgendwie wieder zu der ich-zuerst Mentalität.


      PS: Natürlich nur sehr allgemein gesprochen, San Francisco als sehr liberale Stadt bildet nicht unbedingt die restlichen USA ab.
      Das geht auch auf religiöse Vorstellungen zurück, die etwas mit dem Calvinismus gemein haben. Demnach sind wirtschaftlicher Erfolg und Wohlstand im Diesseits ein Hinweis auf die „Gnade Gottes“ und auf das „Erwählt sein“ für das ewige Leben im Himmelreich, während Armut und Elend als Vorboten göttlicher Verdammung gedeutet werden. Das ist auch der Grund, warum in den USA Reichtum weniger mit Neid, als mit Bewunderung betrachtet wird.
      "Kein Ermächtigungsgesetz gibt Ihnen die Macht, Ideen, die ewig und unzerstörbar sind, zu vernichten."
      Otto Wels, Reichstagsrede vom 23.März 1933.

      Lingua Tertii Imperii - Notizbuch eines Philologen
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      Ja auch, ebenso darauf, dass der große Teil der ersten Auswanderer selbst Opfer staatlicher Willkür waren, sei es durch tatsächliche Verfolgung oder durch erzwungene Umsiedlung. Das für viele Menschen in einem fast menschenleeren Land die Regierung dann häufig weit weg war, hat die Einstellung auch nicht gerade geändert. Kommt ein bisschen was zusammen.

      Achja, mal wieder was von Donald Trump, dem größten Umweltpolitik aller Zeiten: m.spiegel.de/politik/ausland/t…luehbirnen-a-1286797.html
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