Die Grünen

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    • Naja, ich weiß nicht was da auf irgendeiner Pressekonferenz gesagt wurde,
      Löhrmann hat allerdings schon mehrfach klar von einer Niederlage gesprochen und hat ihren Rücktritt als Konsequenz angekündigt.


      z.b.

      Spoiler anzeigen


      Die herbe Niederlage bei der Landtagswahl ist für mich genauso bitter wie sie es sicherlich für uns alle ist. Auch wenn schon einige Gründe für unser schlechtes Abschneiden richtig benannt sind, werden wir das Ergebnis weiter aufarbeiten. Ein einfaches „Weiter so!“ wird es jetzt nicht geben, genauso wenig wie ein gegenseitiges Zermürben. Wir werden diese Niederlage analysieren und notwendige Konsequenzen ziehen. Wir werden aber weiterhin zusammenstehen, zusammenhalten und für unsere Ziele und Überzeugungen zusammen kämpfen. Jetzt mehr denn je.
      Ich weiß, dass manche Debatte am Wahlkampfstand – zu Inklusion, zu G8/G9, zur Inneren Sicherheit oder zu GRÜNEN als Bevormunder – nicht einfach war, und ich bedanke mich daher umso mehr für Eure Unterstützung. Euer Einsatz vor Ort, Euer unermüdliches Engagement, Euer Durchhaltewille, Eure Aktionen und Ideen, um Wählerinnen und Wähler für uns zu gewinnen, waren großartig und haben auch mich durch diese anstrengende Zeit getragen. Auch dafür bedanke ich mich!
      Wir sind nicht bloß eine Schönwettertruppe. Dass wir gerade auch bei Gegenwind gemeinsam kämpfen können, haben mir die letzten Wochen und Monate wieder einmal sehr deutlich gezeigt.
      Genauso bedanke ich mich für das Zusammenstehen nicht nur in diesem Wahlkampf, sondern auch in den letzten Jahren in unserer tollen Partei. Wir sind nicht zum ersten Mal in schwieriges Fahrwasser geraten, und wir werden auch dieses Mal das Ruder wieder in die richtige Position bringen und unsere Ziele nicht aus den Augen verlieren.
      Schon am Wahlsonntag habe ich bekannt gegeben, dass ich für meinen Anteil an dieser schmerzhaften Niederlage Verantwortung übernehme und keine weiteren politischen Ämter bei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN anstrebe. Am Dienstag habe ich erklärt, dass ich in absehbarer Zeit auch mein Landtagsmandat niederlegen werde. Damit trage ich zur Verjüngung der Fraktion und personellen Erneuerung hier in NRW bei. Sobald die neue Regierung gebildet ist und die Ausschussarbeit beginnt, wird Wibke Brems für mich nachrücken und in der Fraktion dabei sein.
      Was von 2005, ausgehend von 6,2 Prozent, bis 2010 gelungen ist, ist erneut möglich. NRW und Berlin brauchen uns GRÜNE. Auch wenn unsere Antworten auf die anstehenden Herausforderungen nicht immer die einfachen sind, sie sind die richtigen, davon bin ich mehr denn je überzeugt. Und auch wenn ich mich jetzt zurückziehe, bleibe ich der grünen Sache mit voller Überzeugung und von ganzem Herzen verbunden.
      Mit großem Dank und herzlichen grünen Grüßen
      Sylvia


      Schauen wir mal wie es weiter geht in NRW. Von Wibke habe ich nach den ein oder anderen Zusammentreffen in Düsseldorf ein sehr positives Bild einer fähigen, idealistischen Frau die Ahnung von ihrer Materie hat. ---> Energiepoltik/Klimwawandel (Ingenieurin)
      Da braucht es keinen Twiggels der nicht so Bock aufs Rampenlicht und stete Hände schütteln hat.


      Ansonsten hat Mogges Recht. Mit dem Thema Gleichberechtigung gewinnt man momentan keine Wahl.

      Auch fordern die Grünen die Legalisierung von Canabis nicht erst seit gestern.
      Aber damit gewinnt man ebenso keine Wahl.


      Das der Klimawandel weit weg ist... naja das sehe ich persönlich sehr anders (mehr Unwetter, mehr Überschwemmungen, mehr Flüchtlinge) , aber auch hier ist die Wahrnehmung der breiten Masse wohl eine andere.


      Aber wurscht.
      Vorwärts immer, Rückwärts nimmer ;-)
      Nationalismus bedeutet am Ende immer Krieg
      Le nationalisme, c'est la guerre


      François Mitterrand

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    • @ Flavius. Ja und ich werde nie komisch angeschaut, wenn ich das von mir gebe ;-)


      Ganz interessant. Der Grund warum die CDU den Gesetzesentwurf der Grünen/SPD blockierte das Wahlalter für die Landtagswahlen in NRW auf 16 Jahre zu senken.


      Besonders interessant auch das verpassen der 5% Hürde der AfD

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      François Mitterrand

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    • Die Stimmen von ein paar Jugendlichen werden nicht das Ergebnis komplett verändern. Würde mich nicht wundern, wenn gerade hier auch der Anteil der Nichtwähler besonders hoch ist.

      Knapp war es für die Linke, die wäre damit vielleicht über 5% gekommen.
      "Furcht ist der Pfad zur dunklen Seite."

      Yoda
    • Hm. Die paar Stimmen hätten durchaus wahrscheinlich schwarz gelb unmöglich gemacht. Ist ja im Moment denkbar knapp.

      Du hast Recht. Bei dern Erstwählern gibt es ünberproportional viele Nichtwähler, gleichzeitig habe ich aber auch viele junge Leute erlebt die sehr wohl eine starke informierte Meinung hatten und nicht wählen durften.

      Persönlich war es bei mir in dem Alter nicht anders.
      Hallte ich für falsch, diese Menschen das Wahlrecht vorzuenthalten aus Machtopportunitätsgründen.
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      François Mitterrand

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    • Wenn ich an meine Schulzeit zurückdenke, würde ich sagen, dass die allermeisten 18-jährigen keine fundierten politischen Ansichten haben.
      Wahrscheinlich wird das bei vielen auch noch den Rest ihres Lebens so bleiben, trotzdem halte ich nichts von einer Absenkung des Wahlalters.
    • Wenn das Wahlalter ein paar Jahre auf 16 ist, kommen dann die nächsten und fordern 14, dann 12 und so weiter.

      Man könnte im Gegenzug auch der SPD vorwerfen sie wollte das Wahlalter nur senken um ihre Stimmen zu erhöhen. Den Umkehrschluss einseitig der CDU vorzuwerfen ist Unsinn.

      Mit den Linken im Landtag gäbe es halt GroKo, der Unterschied zu schwarz-gelb quasi nicht erkennbar.
      "Furcht ist der Pfad zur dunklen Seite."

      Yoda
    • Wahrscheinlich wird das bei vielen auch noch den Rest ihres Lebens so bleiben, trotzdem halte ich nichts von einer Absenkung des Wahlalters.



      Ich schon, da auch Jugendliche das Recht haben sollten am demokratischen Prozess teilzuhaben um ihren Anliegen Gehör zu verschaffen.

      Und wenn sie dann partizipieren wollen, dann sollen sie es. Wenn sie keine Meinung haben, werden sie eh nicht wählen gehen. Ist bei den Erwachsenen doch genauso.
      Interessant dabei ist, dass rechte Populisten bei den Jugendlichen weniger Stimmen zu kriegen scheinen als bei den Älteren, im Gegensatz zum Vorurteil, dass Jugendliche sich leichter beeinflussen lassen, was sehr häufig als Gegenargument gegen die Absenkung des Wahlrechts ins SPiel gebracht wird.

      Im MOmet richtet es sich ja vor allen, gerade bei CDU/SPD auf die Alten aus. Auf ihre INteressen und kurzfristige policyAnsätze.

      Persönlich würde ich sogar ein Wahlalter ab 0 Jahren begrüßen.
      Träuhänderisch bis 12 oder so ausgeübt durch den/die Erziehugsberechtigten.

      Denn Kinder und Jugendliche brauchen eine Stimme.
      Sie sind Bürger.
      Das ist ihr Recht.




      edit
      Betreffend des Vorwurfs an die SPD das nur aus Wahltaktik zu verfolgen
      Ja mag sein, dass das ein Grund bei einigen ist.

      Bei der CDU ist das ziemlich eindeutig so, dass es der primäre Grund ist, da diese das unterschriftsreife Gesetz nach langen Verhandlungen, vielen Zugeständnissen, signalisierter Zustimmung bei den Verhandlungen vorher, das Gesetz dann doch in letzter Sekunde vor der Wahl kippten.








      edit 2:

      Heute Wahlplakate abgenommen

      Wahlplakate "Ausfallquote" die man nicht mehr abnehmen musste in der Wattenscheider Innenstadt. Etwa 90%
      Anzahl der rechten/Identitären die in der Wattenscheider Innenstadt von der Polizei festgenommen wurden, weil sie in der NAcht Plakate der demokraatischen Parteien weitflächig demolierten/abrisssen: 3
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      François Mitterrand

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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Twiggels ()

    • Twiggels schrieb:

      Im MOmet richtet es sich ja vor allen, gerade bei CDU/SPD auf die Alten aus. Auf ihre INteressen und kurzfristige policyAnsätze.

      Es stimmt zwar, die CDU hat viele ältere Wähler. Was ich mich frage: Warum war dann allerdings die Bildungspolitik offensichtlich von so entscheidender Bedeutung? Gehört ganz sicher nicht zu den Hauptsorgen der Rentner. Ich erkenne da einen leichten Widerspruch.
      "Furcht ist der Pfad zur dunklen Seite."

      Yoda
    • Ja natürlich, weil Angriffsfläche da die Unzufriedenheit in der Bevölkerung recht groß ist.

      Schauen wir doch mal, was die CDU dann wirklich macht. UNd ob das was sie macht sich an den Interessen der Jugendlichen orientiert. Ich glaube eher nicht.

      Um mal in die Vergangenheit zu schauen.
      Die Einführung von G8 die von der CDU iin NRW damals durchgesetzt wurde, war nicht auf die Interessen der Jugendliichen abgestimmt, auch wenn es Schulpolitik ist ;-)

      Sie war auf die Interessen der Landesfinanzen und der Wirtschaft abgestimmt.

      Die Einführung der Studiengebührung unter der CDU in NRW war nicht auf die Interessen der Studenten abgestimmt, auch wenn es Bildungspolitik ist.



      ...etc.

      oh man. vom euphemistisch bezeichneten "Hochschulfreiheitsgesetz" fange ich erst gar nicht an... CDU....




      aber du hast Recht Fairas.
      Ich habe neben den Älteren noch die wichtigste Interessungsgruppe vergessen.
      Die Industrie und Handelskammern.
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      François Mitterrand

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    • G8 und Studiengebühren sind zwar doof, waren damals aber Bundestrend und kamen in so ziemlich jedem Bundesland.

      Und nein, die CDU macht natürlich nichts, sondern hofft 2022 immer noch auf den Merkel-Bonus (keine Ironie).
      "Furcht ist der Pfad zur dunklen Seite."

      Yoda
    • Twiggels schrieb:

      Und wenn sie dann partizipieren wollen, dann sollen sie es. Wenn sie keine Meinung haben, werden sie eh nicht wählen gehen. Ist bei den Erwachsenen doch genauso

      Twiggels schrieb:

      Persönlich würde ich sogar ein Wahlalter ab 0 Jahren begrüßen.
      Träuhänderisch bis 12 oder so ausgeübt durch den/die Erziehugsberechtigten.

      In der Praxis wird das in vielen Fällen wahrscheinlich so ablaufen, dass Eltern Ihre Kinder mit den eigenen politischen Ansichten zudröhnen. Am Ende wählen die meisten wahlberechtigten Minderjährigen das, was dem Wunsch Ihrer Eltern entspricht. Generell denke ich das Kinder von zb Politik, Religion oder Drogen so lange wie möglich verschont bleiben sollten und höchstens oberflächlich in Kontakt treten. In späteren Jahren soll man ruhig seine Erfahrungen mit genannten Dingen machen dürfen, sind ja auf Ihre Art durchaus spannende Angelegenheiten^^ Aber Kinder sind doch noch etwas zu jung für ideologische Indoktrination.

      Was allerdings interessant wäre ist ein politischer Reifetest, mit dem man das Wahlrecht erwerben kann. Meinetwegen frei zugänglich für (fast) alle Altersgruppen. Kosten und Lernmaterialien stellt der Staat zur Verfügung. Würde sich vielleicht mit dem Wahlrecht als Grundrecht (?) beissen... Fände ich aber sinnvoll.
      Glaubt den Schriften nicht, glaubt den Lehrern nicht, glaubt auch mir nicht. Glaubt nur das, was ihr selbst sorgfältig geprüft und als euch selbst und zum Wohle dienend anerkannt habt.

      -Buddha
    • . Am Ende wählen die meisten wahlberechtigten Minderjährigen das, was dem Wunsch Ihrer Eltern entspricht

      Wälen sie nicht. Siehe gepostete Wahl oben.
      Das sind nicht die NRW Wahlergebnisse.
      Aber klar. Prägung durchs Elternhaus und die Umwelt spielt eine große Rolle.
      Allerdings nicht nur U18 und auch bei hochinformierten Menschen.
      Mit der Argumentation dürftest du niemanden wählen lassen ohne einen tiefgreifenden Test vorher und zu diesen nur Menschen zulassen die in Isolation leben und aufgewachsen sind.

      Aber gut. Den Test forderst du ja.
      UNd dazu. Einfach nur NEIN.



      Und von Politik und Religion fernhalten?
      Auch einfach nur Nein.

      So bekommt man uninformierte, passive Menschen die nicht für sich selbst denken (Politik) und die viel verpassen, was ansonsten ihr Leben sehr bereichern kann, gerade als Kind (Religion.... Sagte der Atheist).
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      François Mitterrand

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    • Twiggels schrieb:

      Wälen sie nicht. Siehe gepostete Wahl oben.
      Das sind nicht die NRW Wahlergebnisse.

      Gut, an dieser Stelle war es etwas vage von mir formuliert. Meinte damit eigentlich die von dir genannte Wunschwahlgruppe von 0-12 Jahren. Sollte dies eingeführt werden, könnte es durchaus zum von mir geschilderten Szenario kommen.

      Twiggels schrieb:

      Und von Politik und Religion fernhalten?
      Auch einfach nur Nein.


      So bekommt man uninformierte, passive Menschen die nicht für sich selbst
      denken (Politik) und die viel verpassen, was ansonsten ihr Leben sehr
      bereichern kann, gerade als Kind (Religion.... Sagte der Atheist).

      Nicht komplett fernhalten, aber höchstens oberflächlich im Rahmen der Aufklärung/Bildung in Kontakt treten lassen. Meinetwegen auch der ein oder andere Messebesuch zu allen heiligen Zeiten. Nur in Maßen ist aber zb Religion eine Bereicherung fürs Leben, bei Kindern deshalb umso vorsichtiger zu dosieren. Da Kinder aber sowieso eher spirituell (meiner Ansicht nach gibts da Unterschiede zu Religion) veranlagt zu sein scheinen, erübrigt sich die Frage mMn sowieso. Unselbständige, uninformierte und passive Menschen bekommst du genauso gut (und noch viel wahrscheinlicher) bei zu viel religiöser und politischer Indoktrination. Hab letztens erst wieder einen Jugendlichen auf dem Nachhauseweg gesehen, der die alberne Kopfbedeckung seiner (und meiner) Glaubensgruppe aufgesetzt hatte aufgrund dem Wunsch seiner Eltern. Glücklich wirkte er dabei nicht. Verpasst hat er (wie viele andere auch) dadurch bestimmt einiges im Leben, immerhin ist er in den Genuss religiöser Erziehung gekommen, ist ja auch schon was.^^
      Meine Vorstellung hierbei ist aber in der Praxis genauso utopisch wie deine Forderung, ist mir durchaus bewusst.

      Zum Test: Auf Teufel komm raus fordern werde ich Ihn nicht und hab ich auch nicht, fände aber die Idee interessant und bis jetzt auch sinnvoll. Was spricht aber im Endeffekt wirklich dagegen? Hinters Lenkrad darf man auch nur mit Führerschein und für Waffenbesitz muss man einen Psychotest bestehen. Wieso dann nicht auch eine Art Reifetest, um politisch mitwirken zu dürfen? Steht ja noch garnicht im Raum, wie das Ganze im Endeffekt aussehen sollte. Muss ja auch keine hochkomplexe und tiefgreifende Angelegenheit sein, Basiswissen verknüpft mit einem psychologischen Reifecheck wäre evtl schon genug.

      edit: paar Buchstaben nachträglich eingefügt
      Glaubt den Schriften nicht, glaubt den Lehrern nicht, glaubt auch mir nicht. Glaubt nur das, was ihr selbst sorgfältig geprüft und als euch selbst und zum Wohle dienend anerkannt habt.

      -Buddha

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Brehm Funkenfaust ()

    • Das Wahlrecht sollte etwas herausgehobenes sein, ein Erwachsenenrecht, das man als vollmündiger Bürger mit 18 Jahren erlangt. Es macht für mich keinen Sinn, Alkohol und Führerschein nicht an Jugendliche auszugeben, sie aber wählen lassen zu wollen.

      Als Lehrer kann ich sagen, dass Jugendliche (meiner Ansicht nach) vielfach nicht die nötige Reife und vor allem nicht die nötigen Kenntnisse besitzen, um bei einer Wahl sinnvoll abstimmen zu können. Mir ist auch weltweit und in der gesamten Geschichte der Menschheit kein Volk bekannt, dass seine Kinder an wichtigen politischen Entscheidungen hat mitwirken lassen. Diese Entscheidungen überließ man dann schon eher alten 'weisen' Männern, siehe bspw. Senat von Rom. Ich glaube es gibt gute Gründe, warum es in fast allen Völkern Initiationsriten gibt und warum Kinder nicht an wichtigen Entscheidungen beteiligt werden. Die Vergabe des Wahlrechts an einem Volljährigen ist gewissermaßen ein solcher Initiationsritus in demokratischen, westlichen Gesellschaften. Ich halte wenig davon, diesen zu entwerten und beliebig zu machen.


      "Wenn wir alle Muslime über einen Kamm scheren, gehen wir denen auf den Leim, die einen Krieg zwischen dem Islam und dem Westen oder den USA wollen, dann erledigen wir die Arbeit der Terroristen." -
      Barack Obama 14.06.2016

    • Ok John du plädierst also für ein Wahlrecht ab 16, denn Alkohol und Führerschein gibt es bereits ab 16.

      Als Mensch der Wahlkampf macht, kann ich sagen, dass viele Erwachsene nicht die nötige Reife besitzen um zu wählen, darum lasst die wählen die wählen wollen. Stoppt die Arroganz.
      Als Mensch der sich auch mal als Lehrer betätigt, kann ich sagen, dass viele 17 jährige eine höhere politische Bildung und politischere Menschen sind als viele 50 jährige.

      Ja die alten weisen Männer die die Entscheidungen getroffen haben. Oft die, KRieg zu führen, weshalb dann die Jungen bluten mussten. Mit der Argumentation solltest dann gleich auch den Frauen komplett das Wahlrecht aberkennen, oder das Wahlrecht insgesamt aberkennen, was historisch eine ziemliche Ausnahmeerscheinung ist.
      Ansonsten kann ich mit der Argumentation für ein Wahlrecht plädieren ab 30 oder so. ODer einfach mit einsetzen der Periode und des Samenergusses um biologisch zu argumentieren wann Menschen in der Vergangenheit als Erwachsen galten.

      Initiationsriten?
      Klar die gibt es auch in Deutschland.
      Mit etwa 14 finden zum Beispiel unsere in Deutschland statt. Firmung, Konfirmation, Jugendweihe. Ab diesem Alter gilt man dann bei den lutheranern als erwachsener Mensch.
      Also ab 14 wählen?
      Das ist doch dein Argument, oder? Wahlalter mit Initiationsriten verknüpfen.

      Du siehst deine Argumentation ist ziemlich beliebig, wenn es darum gilt ein Alter festzlegen und keinesfalls ein Plädoyer: Ab 18, sondern eher ein Plädoyer: Ab 14 oder 16
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      François Mitterrand

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    • Twiggels schrieb:

      Mit etwa 14 finden zum Beispiel unsere in Deutschland statt. Firmung, Konfirmation, Jugendweihe. Ab diesem Alter gilt man dann bei den lutheranern als erwachsener Mensch.
      Firmung zwar schon mit 11, aber ich würde in der Hinsicht eher die Religionsmündigkeit als Bezugspunkt setzen, die erlangt man mit 14.
      Ist halt schwierig, so etwas unmittelbar vor den Landtagswahlen erneut zu thematisieren, weil es dann als Maßnahme zur Einflussnahme zu eigenem Gunsten wirken kann.
      In Österreich gibt es doch Wahlrecht ab dem 16. Lebensjahr? - Wie hat sich das dort ausgewirkt?

      Angesichts der Tatsache, dass ständig viele Wahlberechtigte die Möglichkeit zur Wahl gar nicht wahrnehmen, wäre es vielleicht mal ganz interessant ein zusätzliches Wahlberechtigungskontingent zu schaffen. Z.B. es gibt für die Bundestagswahl 500.000 zusätzliche Berechtigungen, und Leuten, die eigentlich nicht wahlberechtigt sind, aber bestimmte Vorraussetzungen erfüllen - z.B. bei ausländischen Staatsbürgern 10-jährige, dauerhafte Anwesenheit in Deutschland, bei Jugendlichen: mindestens 14 Jahre oder Sozialkunde als Fach in der Schule - können beantragen, eine dieser Berechtigungen für diese eine Wahl zu erhalten. - bloß eine Überlegung.
      And before he died, Taran-Ish had scrawled upon the altar of chrysolite with coarse shaky strokes the sign of DOOM.
    • Auch in Deutschland gibt es Wahlrecht ab 16.
      In einigen Bundelsänder bei LTW und bei allen Kommunalwahlen.
      Wie hat sich das ausgewirkT?

      bertelsmann-stiftung.de/de/pre…igung-dauerhaft-erhoehen/

      Studie der sehr konservativen Bertelemsannstiftung dazu-
      Ein Fazit: Langfritige Erhöhung der Wahlbeteiligung dadurch, dass früher poltisches INteresse aktiviert wird.



      Kleine Ergänzung
      Firmung ist regional sehr unterschiedlich vom Alter her. Das kann auch bis 16 hochgehen.
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      François Mitterrand

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    • Danke für den Link, werde es mir mal anschauen.

      Twiggels schrieb:

      Kleine Ergänzung
      Firmung ist regional sehr unterschiedlich vom Alter her. Das kann auch bis 16 hochgehen.
      Das war der bias durch die eigene Erfahrung. :pinch: Gerade nachgeschaut, wird pro Bistum tatsächlich unterschiedlich geregelt. Teilweise 6. Klasse, teilweise auch erst ab 14 aufwärts (in Bayern).



      Twiggels schrieb:

      Auch in Deutschland gibt es Wahlrecht ab 16.
      In einigen Bundelsänder bei LTW und bei allen Kommunalwahlen.
      Danke für den Link. Werde ich mal anschauen.

      Mit 15/16 Jahren hat man ja immerhin auch den ersten, berufsqualifizierenden Abschluss erreicht und diejenigen, die eine Lehre machen, müssen damit ja schon eine richtungsweisende Entscheidung für ihren Lebensweg treffen, zahlen auch schon Steuern und Co., wieso sollen die also keine politischen Entscheidungen treffen können...
      And before he died, Taran-Ish had scrawled upon the altar of chrysolite with coarse shaky strokes the sign of DOOM.
    • Draconarius schrieb:



      Mit 15/16 Jahren hat man ja immerhin auch den ersten, berufsqualifizierenden Abschluss erreicht und diejenigen, die eine Lehre machen, müssen damit ja schon eine richtungsweisende Entscheidung für ihren Lebensweg treffen, zahlen auch schon Steuern und Co., wieso sollen die also keine politischen Entscheidungen treffen können...
      So ist es, ging mir damals (1994) auch so. War in der Ausbildung und musste hilflos mit ansehen wie alle zum xten mal Kohl wieder gewählt haben. :thumbdown:

      "Arbeiten im Büro das ist wie Sex in der Ehe, am Anfang gibt man sich Mühe und hat Spaß und nach ein paar Jahren macht man immer das selbe und ist einfach nur froh wenn Feierabend ist"


      -Bernd Stromberg- :thumbsup:
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