Kampagnenanomalien oder einfach nur ein geiles Spiel?

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    • In meiner derzeit laufenden Kampagne mit Spanien kam es heute zu einer der größten Schlachten die ich jemals geschlagen habe. Bei Pressburg (östlich von Wien) griffen zwei spanische Armeen (also ich) drei Polnisch-Litauische Armeen an, und das mit folgendem Ergebnis:



      Die Schlacht fand in unmittelbarer Nähe zur Stadt statt, wobei mein linker Flügel auf einem Hügel lag und mein rechter Flügel die Stadt als Deckung nutzte (die Artillerie stand neben der Stadt und konnte so jeden Sturmangriff der feindlichen Kavallerie abwehren). Anders als bei einer kleineren Schlacht (4000:6000) auf dem selben Gelände in der Runde zuvor marschierte die Polnisch-Litauische Infanterie tatsächlich auf den Hügel und versuchte mich zu umgehen. Bei der Masse der Soldaten wäre ihnen das auch beinahe gelungen, zumal ich heftige Verluste bei meiner Linieninfanterie erleiden musste. Ein Ausweichen durch die Stadt wäre unmöglich gewesen, weshalb ich den Hügel unbedingt halten wollte.

      Ich muss ehrlich zugeben, dass mich das Verhalten der KI sehr überrascht hat (und das im positiven Sinne). Daher bin ich auch sehr froh, dass sich die Kavallerie etwas ungeschickt angestellt hat, denn so ging der Sieg gerade noch an mich. Also: Geiles Spiel. :thumbup:

      P.S.:
      Unten auf der Europakarte kann man sehen, dass die Marathen Ägypten eingenommen haben und obendrein auch das ganze osmanische Reich besetzt halten. Damit stellen die Marathen die größte Fraktion in der Kampagne dar. Wenn ich nun daran denke, dass Polen-Litauen bei Kriegsbeginn 14 volle Armeen gegen mich ins Feld führen konnten, möchte ich ehrlich gesagt nicht wissen, wieviele Truppen die Marathen gegen mich werfen werden. :blink:
    • Ich spiele eine Große Kampagne mit dem Ziel Weltherrschaft (50 Provinzen mit Spanien). Dazu verwende ich die AUM und die Ornamentum-Mod (beides Zusatzeinheiten, vorallem Elite-Klasse) und 4 Runden pro Jahr. Die Hälfte der Zeit ist schon um und ich habe gerade mal die Hälfte Europas eingenommen, alles in allem also eine erstaunlich schwierige Kampagne (und das obwohl ich auf N/SS spiele). Grund für den Verzug ist vorallem Östereich gewesen, wo ich Wien mehrfach aufgeben musste, weil plötzlich wie aus dem Nichts eine Österreichische Armee auftauchte, der ich genau zu diesem Zeitpunkt nicht gewachsen war. Meine Kolonien habe ich zu Gunsten von Friedensverträgen weggetauscht, daher beschränkt sich mein Einkommen auf die Europäischen Provinzen. Bei inzwischen 9 Armeen bleibt da nicht viel übrig, da es auch nicht mehr viele Handelspartner gibt.

      Um Weihnachten rum habe ich eine Kampagne mit den Briten abgeschlossen, in der es vorallem in Amerika heiß herging. Die Indianer waren erstaunlich zäh und haben mich sogar zweimal geschlagen. Das war schon ein komisches Gefühl. :D Manchmal habe ich den Eindruck, dass ich das Spiel früher falsch gespielt habe, und deshalb auch schnell Langeweile aufkam. Aber jetzt, wo ich ohne die Handelsplätze zu berücksichtigen spiele, macht mir das Spiel richtig viel Spaß. :thumbup:

      Edit vom 29.06.2014:

      Da soll noch mal einer sagen, Politiker hätten mit ihren Aussagen keinen Einfluss auf andere, oder, Computerspiele bewegen sich abseits der Realität. Gemäß des bekanntesten Zitats unseres ehemaligen Verteidigungsministers Peter Struck "Die Freiheit Indiens wird am Hindukush verteidigt" hat sich das Marathische Reich in meiner oben erwähnten Kampagne nahe Kabul förmlich eingegraben. In jeder Runde tauchen da nämlich mindestens zwei neue Armeen auf, um eben jene 2 Armeen zu ersetzen, die ich in der Runde zuvor vernichten konnte. Das ist so .... verzwickt, dass sich meine Kampagne zu einem wahren Schachspiel entwickelt hat:



      In jeder Runde stehe ich im Zentrum der Front exakt einer Armee mehr gegenüber, als ich selbst an diesem Abschnitt aufbieten kann, und in jeder Runde versucht der Gegner mich dort auch zu umgehen. Daher verbringe ich inzwischen zu Beginn jeder Runde fast 10 Minuten damit festzustellen, wie weit ich mich bewegen kann, ohne dem Gegner eine Lücke zu bieten, die er seinerseits für einen Durchbruch nutzen könnte. Das einzig beruhigende ist, dass ich inzwischen im Süden ein Übergewicht erzwingen konnte, sodass ein Durchbruch meinerseits nur noch eine Frage der Zeit sein müsste. :unsure:

      Wie bereits gesagt, das ist die nervenaufreibendste Kampagne, die ich bislang gespielt habe. Dazu passt dann auch eine zugegeben makabere Tatsache, die mir heute aufgfallen ist. Laut Statistik hatte ich zu Beginn der Spanien-Kampagne 460.000 Gegner besiegt, heute sind es bereits 820.000. Nach meinen Schätzungen sind von den 360.000 Toten mindestens 120.000 Inder, was angesichts der immer noch vorhandenen Truppen des Gegners einfach unfassbar ist. Ich möchte nicht wissen, wo ich am Ende stehe, sollte ich jemals Indien in Gänze eingenommen haben. :bischof:

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    • Bei den Indern hat bisher noch immer eine Seeinvasion geholfen ^^

      Am besten im Nordosten landen, da ist das Verstärken auch einfach und du hast recht viel Platz bis zum nächsten Indischen Rekrutierungspunkt. Und da du mit der AUM mod spielst, hat da Spanien auch die Marineinfanterie? Wenn ja rekrutier die soviel es geht, die sind so Imba weil sie alle gleichzeitig schießen und das auchnoch recht treffsicher, da sterben mal kurz 30% eines gegnerischen Batallions und nach spätestens 2 Salven sind die auf der Flucht...
      Ich bin mal in ner Englandkampagne mit nur 2 FS durch halb Europa gestiefelt weil die Marines einfach alles weggeschossen haben, mit 4-5 Erfahrungswimpeln sowieso, dazu noch Schwere Kanonen und Mörser um den Gegner in Reichweite zu zwingen, Haubitzen für den Nahkampfpunch und Kavallerie zum verfolgen der Fliehenden, damit hab ich sogar 3! Spanische FS auf einmal weggeputzt. Ist wie die amerikanischen Minuitemen in Vanilla die ja auch noch in der 6. Reihe schießen konnten zwar fast ein Exploit, aber einfach Herrlich anzusehen wie der Gegner weggeballert wird :D
      Mein Systhem: Intel Q9550 2,89Ghz
      Sapphire Radeon HD 4890 Vapor-X
      Asus P5Q SE2 Board
      4GB Ram
    • Lucius Vantarius schrieb:

      Ich spiele eine Große Kampagne mit dem Ziel Weltherrschaft (50 Provinzen mit Spanien). Dazu verwende ich die AUM und die Ornamentum-Mod (beides Zusatzeinheiten, vorallem Elite-Klasse) und 4 Runden pro Jahr. Die Hälfte der Zeit ist schon um und ich habe gerade mal die Hälfte Europas eingenommen, alles in allem also eine erstaunlich schwierige Kampagne (und das obwohl ich auf N/SS spiele). Grund für den Verzug ist vorallem Östereich gewesen, wo ich Wien mehrfach aufgeben musste, weil plötzlich wie aus dem Nichts eine Österreichische Armee auftauchte, der ich genau zu diesem Zeitpunkt nicht gewachsen war. Meine Kolonien habe ich zu Gunsten von Friedensverträgen weggetauscht, daher beschränkt sich mein Einkommen auf die Europäischen Provinzen. Bei inzwischen 9 Armeen bleibt da nicht viel übrig, da es auch nicht mehr viele Handelspartner gibt.

      Lucius Vantarius schrieb:

      Um Weihnachten rum habe ich eine Kampagne mit den Briten abgeschlossen, in der es vorallem in Amerika heiß herging. Die Indianer waren erstaunlich zäh und haben mich sogar zweimal geschlagen. Das war schon ein komisches Gefühl. Manchmal habe ich den Eindruck, dass ich das Spiel früher falsch gespielt habe, und deshalb auch schnell Langeweile aufkam. Aber jetzt, wo ich ohne die Handelsplätze zu berücksichtigen spiele, macht mir das Spiel richtig viel Spaß.

      Lucius Vantarius schrieb:

      Edit vom 29.06.2014:

      Lucius Vantarius schrieb:

      Da soll noch mal einer sagen, Politiker hätten mit ihren Aussagen keinen Einfluss auf andere, oder, Computerspiele bewegen sich abseits der Realität. Gemäß des bekanntesten Zitats unseres ehemaligen Verteidigungsministers Peter Struck "Die Freiheit Indiens wird am Hindukush verteidigt" hat sich das Marathische Reich in meiner oben erwähnten Kampagne nahe Kabul förmlich eingegraben. In jeder Runde tauchen da nämlich mindestens zwei neue Armeen auf, um eben jene 2 Armeen zu ersetzen, die ich in der Runde zuvor vernichten konnte. Das ist so .... verzwickt, dass sich meine Kampagne zu einem wahren Schachspiel entwickelt hat:

      Lucius Vantarius schrieb:

      In jeder Runde stehe ich im Zentrum der Front exakt einer Armee mehr gegenüber, als ich selbst an diesem Abschnitt aufbieten kann, und in jeder Runde versucht der Gegner mich dort auch zu umgehen. Daher verbringe ich inzwischen zu Beginn jeder Runde fast 10 Minuten damit festzustellen, wie weit ich mich bewegen kann, ohne dem Gegner eine Lücke zu bieten, die er seinerseits für einen Durchbruch nutzen könnte. Das einzig beruhigende ist, dass ich inzwischen im Süden ein Übergewicht erzwingen konnte, sodass ein Durchbruch meinerseits nur noch eine Frage der Zeit sein müsste.

      Lucius Vantarius schrieb:

      Wie bereits gesagt, das ist die nervenaufreibendste Kampagne, die ich bislang gespielt habe. Dazu passt dann auch eine zugegeben makabere Tatsache, die mir heute aufgfallen ist. Laut Statistik hatte ich zu Beginn der Spanien-Kampagne 460.000 Gegner besiegt, heute sind es bereits 820.000. Nach meinen Schätzungen sind von den 360.000 Toten mindestens 120.000 Inder, was angesichts der immer noch vorhandenen Truppen des Gegners einfach unfassbar ist. Ich möchte nicht wissen, wo ich am Ende stehe, sollte ich jemals Indien in Gänze eingenommen haben.

      Lucius Vantarius schrieb:

      Ich spiele eine Große Kampagne mit dem Ziel Weltherrschaft (50 Provinzen mit Spanien). Dazu verwende ich die AUM und die Ornamentum-Mod (beides Zusatzeinheiten, vorallem Elite-Klasse) und 4 Runden pro Jahr. Die Hälfte der Zeit ist schon um und ich habe gerade mal die Hälfte Europas eingenommen, alles in allem also eine erstaunlich schwierige Kampagne (und das obwohl ich auf N/SS spiele). Grund für den Verzug ist vorallem Östereich gewesen, wo ich Wien mehrfach aufgeben musste, weil plötzlich wie aus dem Nichts eine Österreichische Armee auftauchte, der ich genau zu diesem Zeitpunkt nicht gewachsen war. Meine Kolonien habe ich zu Gunsten von Friedensverträgen weggetauscht, daher beschränkt sich mein Einkommen auf die Europäischen Provinzen. Bei inzwischen 9 Armeen bleibt da nicht viel übrig, da es auch nicht mehr viele Handelspartner gibt.

      Um Weihnachten rum habe ich eine Kampagne mit den Briten abgeschlossen, in der es vorallem in Amerika heiß herging. Die Indianer waren erstaunlich zäh und haben mich sogar zweimal geschlagen. Das war schon ein komisches Gefühl. :D Manchmal habe ich den Eindruck, dass ich das Spiel früher falsch gespielt habe, und deshalb auch schnell Langeweile aufkam. Aber jetzt, wo ich ohne die Handelsplätze zu berücksichtigen spiele, macht mir das Spiel richtig viel Spaß. :thumbup:

      Edit vom 29.06.2014:

      Da soll noch mal einer sagen, Politiker hätten mit ihren Aussagen keinen Einfluss auf andere, oder, Computerspiele bewegen sich abseits der Realität. Gemäß des bekanntesten Zitats unseres ehemaligen Verteidigungsministers Peter Struck "Die Freiheit Indiens wird am Hindukush verteidigt" hat sich das Marathische Reich in meiner oben erwähnten Kampagne nahe Kabul förmlich eingegraben. In jeder Runde tauchen da nämlich mindestens zwei neue Armeen auf, um eben jene 2 Armeen zu ersetzen, die ich in der Runde zuvor vernichten konnte. Das ist so .... verzwickt, dass sich meine Kampagne zu einem wahren Schachspiel entwickelt hat:




      In jeder Runde stehe ich im Zentrum der Front exakt einer Armee mehr gegenüber, als ich selbst an diesem Abschnitt aufbieten kann, und in jeder Runde versucht der Gegner mich dort auch zu umgehen. Daher verbringe ich inzwischen zu Beginn jeder Runde fast 10 Minuten damit festzustellen, wie weit ich mich bewegen kann, ohne dem Gegner eine Lücke zu bieten, die er seinerseits für einen Durchbruch nutzen könnte. Das einzig beruhigende ist, dass ich inzwischen im Süden ein Übergewicht erzwingen konnte, sodass ein Durchbruch meinerseits nur noch eine Frage der Zeit sein müsste. :unsure:

      Wie bereits gesagt, das ist die nervenaufreibendste Kampagne, die ich bislang gespielt habe. Dazu passt dann auch eine zugegeben makabere Tatsache, die mir heute aufgfallen ist. Laut Statistik hatte ich zu Beginn der Spanien-Kampagne 460.000 Gegner besiegt, heute sind es bereits 820.000. Nach meinen Schätzungen sind von den 360.000 Toten mindestens 120.000 Inder, was angesichts der immer noch vorhandenen Truppen des Gegners einfach unfassbar ist. Ich möchte nicht wissen, wo ich am Ende stehe, sollte ich jemals Indien in Gänze eingenommen haben. :bischof:
      Wo kann man diese Statistik aufrufen?
      Wo ich bin ist Preußen :ritter2:
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