Demokratie in Deutschland und seine Parteien

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    • Schulz hatte es nach der Bundestagswahl klar erkannt das die SPD erstmal in die Opposition gehört und nicht wieder als Steigbügelhalter für Merkel und die CDU weiter macht. Solange das so ist wird es mit der SPD weiter bergab gehen.

      Abgesehen davon muss sich CDU und SPD mal Gedanken machen wie sie die beiden Parteien vom Rand (AFD und Linke) in zukünftige Koalitionen einbinden und nicht permanent verteufeln. Diese beide Parteien sitzen in Zukunft auch im Bundestag und da kann man nicht immer nur mit großen Koalitionen weiter machen nur weil die traditionellen Koalitionen nicht mehr reichen.
    • MistyBronco schrieb:

      Abgesehen davon muss sich CDU und SPD mal Gedanken machen wie sie die beiden Parteien vom Rand (AFD und Linke) in zukünftige Koalitionen einbinden und nicht permanent verteufeln. Diese beide Parteien sitzen in Zukunft auch im Bundestag und da kann man nicht immer nur mit großen Koalitionen weiter machen nur weil die traditionellen Koalitionen nicht mehr reichen.
      Ja, was Deutschland jetzt wirklich braucht sind Faschisten in der Regierung.
      Topping from the bottom.
    • Die „Große“ Koalition hätte eh keine Mehrheit mehr.

      Schulz hätte niemals zurückrudern dürfen.

      Die SPD-Kandidatin in Bayern finde ich gar nicht schlecht vom Auftreten her. Aber ich denke der Bund überlagert alles.
      "Kein Ermächtigungsgesetz gibt Ihnen die Macht, Ideen, die ewig und unzerstörbar sind, zu vernichten."
      Otto Wels, Reichstagsrede vom 23.März 1933.

      Lingua Tertii Imperii - Notizbuch eines Philologen
    • Mder1. schrieb:

      MistyBronco schrieb:

      Abgesehen davon muss sich CDU und SPD mal Gedanken machen wie sie die beiden Parteien vom Rand (AFD und Linke) in zukünftige Koalitionen einbinden und nicht permanent verteufeln. Diese beide Parteien sitzen in Zukunft auch im Bundestag und da kann man nicht immer nur mit großen Koalitionen weiter machen nur weil die traditionellen Koalitionen nicht mehr reichen.
      Ja, was Deutschland jetzt wirklich braucht sind Faschisten in der Regierung.
      Das gute ist bei der nächsten Bundestagswahl wird es für eine Große Koalition nicht mehr reichen, genausowenig für eine Traditionelle Koalition. Und die Parteien sollten sich da jetzt schonmal Gedanken machen wie es dann weitergehen soll anstatt ein permanentes "Ich will mit dem nicht". Ob da dann Faschisten oder Kommunisten dabei sind sei mal dahingestellt.
    • John schrieb:

      Ich würde mir wünschen, es gäbe wieder eine klare Link-Rechts Lagerbildung. Das böte dann echte Wahlalternativen.
      Das sag ich schon seit 5 Jahren. Dank der "Diktatur" der großen Koalition werden die Ränder weiter gestärkt. Es braucht wieder klare Demokratische Rechts-Links lager für die Wähler und ich denke das geht nicht ohne AFD/Linke in den jeweiligen Koalitionen in der Zukunft. Ich kann mir zur Zeit nicht vorstellen das CDU/SPD wieder so stark werden wie früher damit es wieder für eine der ehemaligen Koalitionen reicht.
    • John schrieb:

      Ich würde mir wünschen, es gäbe wieder eine klare Link-Rechts Lagerbildung. Das böte dann echte Wahlalternativen.
      Das sehe ich zwar prinziepiell auch ähnlich aber warst nicht gerade du derjenige der hier im Forum den neoliberalen Kurs, den die SPD seit Schröder eingeschlagen hat, immer gut fandest und verteidigt hast. :grübel:

      "Arbeiten im Büro das ist wie Sex in der Ehe, am Anfang gibt man sich Mühe und hat Spaß und nach ein paar Jahren macht man immer das selbe und ist einfach nur froh wenn Feierabend ist"


      -Bernd Stromberg- :thumbsup:
    • Flo78 schrieb:

      John schrieb:

      Ich würde mir wünschen, es gäbe wieder eine klare Link-Rechts Lagerbildung. Das böte dann echte Wahlalternativen.
      Das sehe ich zwar prinziepiell auch ähnlich aber warst nicht gerade du derjenige der hier im Forum den neoliberalen Kurs, den die SPD seit Schröder eingeschlagen hat, immer gut fandest und verteidigt hast. :grübel:
      Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern.
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    • Bei Gedanken über zukünftige Koalitionen habe ich bisher nur von Daniel Günther was Vernünftiges dazu gehört. Die CDU sollte (wenn es halt mal für ihre Lieblingspartner FDP, SPD und Grüne nicht reicht) lieber mit der Linken koalieren als mit der AfD. Sonst wird es richtig böse, die AfD kommt hoffentlich niemals an die Macht!

      Im Gegenzug darf sich die Linke dann natürlich nicht zu billig verkaufen.

      Wer ne CDU wählen würde, die mit ner AfD koalieren würde, wählt Nazis. Basta.
      "Furcht ist der Pfad zur dunklen Seite."

      Yoda
    • Die Grünen scheinen aktuell das Sammelbecken der gemäßigten Wählerschaft in Deutschland zu sein, das zeigt die Landtagswahl in Hessen. Während die FDP und die Linke lediglich geringe Gewinnen vorweisen, werden die Sprünge bei den Grünen immer größer.

      So sollen geschätzt knapp über 100.000 ehemalige SPD Wähler sowie ca. 90.000 ex-CDU Wähler zu den Grünen übergelaufen sein. Die meisten CDU Überläufer hat allerdings die AfD bekommen.
    • Moin Gaius,

      jau, auf die Fresse vom Hesse für die Bundesgroko.
      Aber jetzt werden die Grünen dafür belohnt, dass sie einen klaren Kurs fahren.
      Man kann sie shize finden oder gut, aber man kann sie wenigstens "finden". Sie haben ein Programm an dem man sie erkennen kann und Antworten, statt Richtungsstreit und ermüdenden Grabenkämpfen.

      Am 2. Wahlsieger AfD kann man ausmachen, dass der Bürger eine klare und einfach erkennbare Schwarz-Weiß-Ausrichtung wünscht, nicht so eine Schwarz-Rot-Mischpoke.
      Nach der Farbelehre gibt rot und schwarz gemischt was? Dunkelrot oder eher braun :grübel:
      Zumindest schmutzig und unschön.

      Farvel - Like

      Axa, die Kanzlerin will nicht mehr für den Parteivorsitz kandidieren. Die Olle hätte lieber das Bundeskanzleramt abgeben sollen.
      Militem aut monachum facit desperatio

      Guds hjælp, Folkets kærlighed, Danmarks styrke
    • Sehe ich anders. Geschickter Schachzug. Leitet einen geordneten Übergangsprozess für die CDU ein. Der Parteivorsizende der CDU wird auch deren nächster Kanzlerkandiat(in). Der Nachfolger hat jetzt Zeit sich zu etablieren. Sie hat Druck aus dem Kessel genommen und kann nun in Würde ihre Kanzlerschaft beenden. Für den zukünftigen Nachfolger würde es wenig Sinn machen Sie jetzt noch stürzen zu wollen, wo sie ohnehin ihren Rückzug angekündigt hat. Außerdem wurde der SPD Wind aus den Segeln genommen. Ein Koalitionsbruch ist jetzt noch weniger vermittelbar.
      Ich denke, dass Merkel als eine der ganz großen Kanzler(innen) in die Geschichte eingehen wird. Sie hat sich alles in allem sehr verdient gemacht um unser Land. Respektable Vorgehensweise.

      Die CDU wird jetzt zudem die kommenden Wochen inhaltlich und medial die Politik bestimmen. Die Frage wer wird Nachfolger und wohin entwickelt sich die CDU wird alles dominieren. Merkel kann in dieser Zeit vermutlich ungestört regieren und die SPD wird große Probleme haben, überhaupt noch durchzudringen. Außerdem nimmt sie der „Merkel muss weg“-AfD kräftig Wind für die nächsten Bundestagswahlen aus den Segeln. Zumal der Nachfolger jetzt noch Zeit hat, seine Kampagne gründlich zu planen.
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      Otto Wels, Reichstagsrede vom 23.März 1933.

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    • @ John sehe ich nicht ganz so rosig. Deine Ansicht könnte nur aufgehen wenn der Parteivorsitz an AKK geht da sie auf der Fahrspur von Merkel fährt. Ich würde prognostizieren das Angela Ihren Einfluss noch so nen halbes Jahr halten kann. Wenn ein jedweder anderer Anwärter ausser AKK sich durchsetzen wird, wird Ihn keine andere Möglichkeit bleiben als die Basis und übrige Riegen hinter sich zu schließen um sich für das Kanzleramt zu etablieren. Durch die divergente Ausrichtung wird Frau Merkel ihren Rückhalt zwangsläufig verlieren, andernfalls würde es dem Kanzlerkandidat so gehen wie jedweden der SPD in den letzten Jahren, da der Kanzlerkandidat sich ansonsten als Unglaubwürdig darstellen würde.

      Somit wird man zusehen können wie die Kanzlerin zwangsläufig zur Lame Duck wird was bei einer 2 Jährigen Restregierungszeit nicht umhinkommt irgendwann Neuwahlen durchzuführen.

      Daher wird es spannend sein anzuschauen welche Methode gewählt werden wird. Zum einen besteht die Argumentation um Neuwahlen zu verhindern müsse AKK zum Parteivorsitz gewählt werden, könnte Ihre vieleicht die nötigen letzen paar Prozente sichern ( ich sehe das aber für AKK sehr schwierig wenn Laschet sein Hut auch mit in den Topf wirft ).
      Auf der anderen Seite sehe ich auch keine richtige Exitstrategie für einen anderen Kandidaten, da man davon ausgehen kann das ein Koalitionbruch von der SPD vollkommen absurd ist (aber der Abgrund der Dummheit bei der SPD ist Tief sehr Tief daher würde mich nichts mehr wundern) ausser es wird Ihnen ein Ausstiegsgrund auf den Silbertablett serviert aber die Bayern Wahl ist durch daher eher abwegig.

      Wie gehabt ich bin gespannt. :bow:
      Desire spawns madness. Madness collapses into disaster. Mankind never learns.
    • John schrieb:

      Ich denke, dass Merkel als eine der ganz großen Kanzler(innen) in die Geschichte eingehen wird. Sie hat sich alles in allem sehr verdient gemacht um unser Land. Respektable Vorgehensweise.
      Naja, irgendwer hat sie ja auch immer wieder gewählt, besonders bei den Frauen stand sie immer ganz gut da.

      Insgesamt ist ihr Bild in der Bevölkerung wohl 50 zu 50. Ich höre ständig den Vorwurf, besonders von Konservativen, es habe seit Schröder keine Reformen mehr in Deutschland gegeben und Merkel ruhe sich auf Rot-Grün aus.
    • Annegret Kramp-Karrenbauer wirkt interessant. Merz auch. Laschet wäre nen Rohrkrepierer. Wirkt null überzeugend und farblos. Spahn kann ich nicht einschätzen. Wirkt irgendwie unseriös. Ich hoffe ja noch auf den Ministerpräsidenten des Saarlandes Tobias Hans. Den finde ich total spannend. Aber ich glaube der ist von Kramp-Karrenbauer nicht abgenabelt genug, um gegen sie zu kandidieren. Falls sie es wird, wird er aber sicher ne bedeutende Rolle spielen. Insgesamt erscheint mir Kramp-Karrenbauer tatsächlich als die beste Wahl. Mit ihr hätte es die SPD enorm schwierig, noch einen geeigneten Gegenkandidaten zu finden.

      P.S. Also wenn man sich die Bilanz von Merkel ansieht, dann gab es verdammt viele und sehr grundlegende Reformen. Ich sage nur Atomausstieg, Abschaffung der Wehrpflicht usw. usf.. Und die große Weltwirtschaftskrise hat sie auch gut gemeistert. Oder um es anders auszudrücken, ich habe das Gefühl, dass ich summasumarum in den letzten 15 Jahren in einem gut regierten Land gelebt habe. Mehr kann man doch eigentlich nicht erwarten.
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    • Laschet ist ne charismalose Wurst mit der Ausstrahlung eines Bürokraten.

      Wenn er es wird, sage ich danke.

      Wenn er gewinnen sollte sage ich: Ok dann also noch 4 weitere Jahre Merkel.
      Hätte schlimmer kommen können.
      Nationalismus bedeutet am Ende immer Krieg
      Le nationalisme, c'est la guerre


      François Mitterrand
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