Religion und Glaube

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      Twiggels schrieb:

      Die andere Sache ist die Päderastie.
      Also das Verlangen nach jungen Menschen die bereits ihre Geschlechtsmerkmale ausgebildet haben.

      Laut Wikipedia ist Päderastie was anderes:

      Wikipedia schrieb:

      Päderastie bezeichnet eine institutionalisierte Form von Homosexualität im antiken Griechenland zwischen Männern und männlichen älteren Kindern und Jugendlichen. Neben der sexuellen Komponente, die unterschiedlich stark ausgeprägt war, nahm zugleich ein pädagogischer Anspruch eine zentrale Rolle ein.

      Erstmal nur zwischen Personen gleiches (in dem Fall männlichem) Geschlecht, zudem implizieren Begriffe wie "institutionalisierte Form" und "pädagogischer Anspruch" bei mir eine gesellschaftliche Akzeptanz.

      Aber das was du beschreibst gibt es wahrscheinlich auch (kenne jetzt auf Anhieb kein Fremdwort für, bin generell nicht so der Fremdwort-Experte) und da nehme ich mich gar nicht aus, wenn da eine mit 15 heiß aussieht und entsprechend aufgemacht ist, dann sieht sie heiß aus, das Alter ist da eher zweitrangig.
      "Furcht ist der Pfad zur dunklen Seite."

      Yoda
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      Fairas schrieb:

      Der Europäische Gerichtshof hat ein interessantes Urteil gefällt, welches die Diskriminierung von konfessionslosen Bewerbern bei kirchlichen Arbeitgebern verbietet. Allerdings nicht komplett, sondern es kommt auf die jeweilige Stelle an.
      Leider zu spät. Ich hatte mich neulich auf eine recht interessante Stelle bei einer locker an die Kirche angebundene Institution bewerben wollen. Nur hätte ich dafür wieder in die Kirche eintreten müssen. Dabei hätte ich kaum Berührungspunkte mit den Angestellten oder gar den Gläubigen gehabt.
      Als wenn ein göttliches Donnerwetter auf Rom niedergehen würde, wenn mir mein Thorshammer aus dem T-Shirt rutscht, während ich z.B. Netzwerke verkabel :blöd:

      Zu den frühen Heiraten:
      Da ist es fast egal, ob man 5000, 2000, 1000 oder auch nur 200Jahre zurückgeht. Das heiratsfähige Alter war lange Zeit in allen Kulturen recht jung angesetzt. Zudem waren Heiraten häufig arangierte Zweckgemeinschaften, die z.B. dem Machtzzuwachs, Bündnissen oder dem Prestige dienten. Rosamunde Pilcher Liebesheiraten waren da eher die Ausnahme und was die Frau oder auch der Mann von so einer Vermählung, nebst Folgen, hielt nicht von Belang.
      Militem aut monachum facit desperatio

      Guds hjælp, Folkets kærlighed, Danmarks styrke
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      Likedeeler schrieb:

      auch nur 200Jahre zurückgeht
      Da musste mitunter erst einmal die Hofstelle freiwerden und ein obrigkeitlicher Heiratskonsens vorliegen...


      GeneralWolf schrieb:

      Nicht wenn man darauf hinaus will, dass nicht nur Mohammed pedophil war, sondern halt auch Joseph/Gott.
      Wer will denn schon ernsthaft in einen solchen Niveaulimbo einsteigen? :wacko:
      ___ ___ ___ ___ ___
      And before he died, Taran-Ish had scrawled upon the altar of chrysolite with coarse shaky strokes the sign of DOOM.
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      Fairas schrieb:

      Erstmal nur zwischen Personen gleiches (in dem Fall männlichem) Geschlecht, zudem implizieren Begriffe wie "institutionalisierte Form" und "pädagogischer Anspruch" bei mir eine gesellschaftliche Akzeptanz.
      Wir sind nicht mehr im antiken Griechenland.
      Wörter wandeln ihre Bedeutung.

      Aber in der Tat taucht dieser Begriff selten auf, bzw. wirst du keinen besseren finden, einfach weil die Gier nach jungen Fleisch für unsere Gesellschaft wesentlich und natürlich total akzeptiert ist. Jedenfalls bis zu einem gewissen GRade.
      Warum soll man dafür also einen besonderen BEgriff prägen?
      Es ist der Normalzustand.

      Genau so wie es im antiken Griechenland kein Wort für die Gier nach jungen Frauen gab. Auch das war Normal. Wie es dies heute ist.
      Päderastie war jedoch eine sehr besondere intellektuell philosophisch unterfütterte Konstruktion mit stirkten Verhaltensregeln und war je nach Polis akzeptiert und gefördert oder auch verfehmt.

      Aber in Abgrenzung zur Pädophilie ist das Wort Päderastie dann wiederum sehr gut zu gebrauchen, und ich habe ihn da durchaus schon in dieser Art in der Fachliteratur verwendet gesehen. (hatte da mal eine Arbeit zu geschrieben)

      Man soll es kaum glauben, aber Wikipedia ist nicht der WEisheit letzter Schluss.
      Nationalismus bedeutet am Ende immer Krieg
      Le nationalisme, c'est la guerre


      François Mitterrand
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      Wahrscheinlcih hast du sogar recht. Ich glaube es war auch eine englische Quelle (pederast). Aber auch da ist die Definition bei Wiki sehr eng.

      Naja. Ich hoffe es ist nicht Altersverwirrtheit und es war wirklich so. Was für ein normativen Einfluss Wikipedia auf unser Denken hat....


      Es gibt im deutschen diese Begriffe:
      de.wikipedia.org/wiki/Ephebophilie

      de.wikipedia.org/wiki/Parthenophilie


      "....einen Altersbereich von zirka 12 bis 17 Jahren, wobei sich die weiblichen Kinder und Jugendlichen bereits mindestens in der ersten Phase der körperlichen Sexualentwicklung (beginnende Schambehaarung) befinden. ....
      Im Gegensatz zur Pädophilie „handelt es sich um eine sexualbiologisch erwartbare Reaktion, die demzufolge nicht als Störung der sexuellen Präferenz [...] kategorisiert wird"
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      François Mitterrand
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      IWST schrieb:

      @Saladin
      So ein Experte fürs Christentum bin ich jetzt auch nicht.

      Zumal die Quellenanlafe recht kompliziert ist. Es gibt im neuen Testament 4 Evangelien, nach Johannes, Matheus, Markus und Lukas, die durchaus unterschiedliche Fokuse haben. Dazu noch diverse Briefe der Apostel an frühchristliche Gemeinden.

      Würde daher mal sagen Twiggles könnte durchaus recht haben.
      Wobei es ja schon massive Unstimmigkeiten darüber gibt wann Jesus geboren wurde, irgendwann zwischen 7 Jahren vor und 7 nach dem Datum dass für die christliche Zeitrechnung herangezogen wird.
      Jetzt bin ich aber schon ein großes Stück enttäuscht, dachte das dein Wissen über das Christentum das Wissen über Waffentechnik und Politik überagen würde.

      Was die Bibel angeht. Sind eigentlich alle Katholischen Bibeln gleich? Oder gibt es regionale Unterschiede? Abgesehen davon das es durch Übersetzungen natürlich zu gewissen abweichungen kommt.

      Was sind die dogmatischen Unterschiede zwischen der katholischen und der orthodoxen Kirche?

      Imperator Bob schrieb:

      Was interessiert dich eigentlich an der Frage wie alt sie war? Ist doch eigentlich recht egal ob sie 14 oder 40 war als "Gott" sie geschwängert hat oder nicht?
      Ich hatte das in meinem Newsfeed von FB gelesen war mir in dem Moment aber egal gewesen, hat sich dann im Unterbewustsein später aber wieder hochgeklettert. Wenn man fortlaufend an dem Pranger steht sind Gewisse fragen für einen eben interessant. Worauf man dann auch mal gegenargumente liefern kann. Wobei ehrlich gesagt das letzte religiöse Gefecht habe ich vor Jahren geführt und ist bei mir dermaßen ausgelutscht. Im Endeffekt war es einfach eine nice to have info.


      Flo78 schrieb:

      Mann sollte vielleicht auch mal darauf hinweisen das die Bibel (genau so wie die meisten religiösen Schriften) kein Geschichtsbuch ist in dem historische Fakten aufgeschrieben wurden. Es wurden darin viel mehr Mythen und Märchen, die über Jarhunderte nur mündlich überliefert wurden, festgehalten welche dann immer auch noch nach Gusto der Herrschenden so umgedichtet bzw. das herausgepickt wurde wie es gerade opportun war. So gab es ja angeblich von jedem der Apostel eigene Interpretationen der Geschichte.
      Von daher ist es aber auch völlig irrelevant ob darin nun steht das Maria 10, 30 oder 100 war es ist sowieso nicht belegbar.
      Hm Moment mal, seit wann ist die Bibel den Final in der Version in der Sie heute vorliegt?
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      Saladin schrieb:

      Jetzt bin ich aber schon ein großes Stück enttäuscht, dachte das dein Wissen über das Christentum das Wissen über Waffentechnik und Politik überagen würde.
      Lol was hat denn das Wissen über Politik und Waffentechnik mit dem Wissen über das Christentum gemein? Das ist so als wärst du enttäuscht wenn ein Profifußballer keine Quantenphysik versteht :confused:
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      Yoda
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      Saladin schrieb:

      Sind eigentlich alle Katholischen Bibeln gleich? Oder gibt es regionale Unterschiede?

      Vermutlich eher nicht, so ist katholisch auch nicht gleich katholisch und neben der Römisch-katholischen Kirche gibt es z.B. auch noch die Griechisch-katholische Kirche.

      Saladin schrieb:

      Was sind die dogmatischen Unterschiede zwischen der katholischen und der orthodoxen Kirche?

      Für eine ausführliche Erläuterung wirst du wohl was lesen müssen. Grob würde ich sagen: Die Spaltung in katholische und orthodoxe Kirche ist eher politischer Natur. Anders als bei der Reformation und der Spaltung zwischen katholischer Kirche und den Protestanten, wo eher theologische Fragen im Vordergrund standen.
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      Yoda
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      Fairas schrieb:

      Für eine ausführliche Erläuterung wirst du wohl was lesen müssen. Grob würde ich sagen: Die Spaltung in katholische und orthodoxe Kirche ist eher politischer Natur. Anders als bei der Reformation und der Spaltung zwischen katholischer Kirche und den Protestanten, wo eher theologische Fragen im Vordergrund standen.
      Im Allgemeinen würde ich dem so zustimmen, wobei es da auch theologische Unterschiede durch die lange Trennungszeit gibt, so hat der Papst im Katholizismus eine viel höhere Stellung als die Patriarchen der orthodoxen Kirchen.
      Zudem gibt es auch bei der orthodoxen Kirche kleinere Abweichungen was die Zusammenstellung des Alten Testamentes angeht, worum es sich dabei genau handelt weiss ich jedoch nicht. Zudem wird die Lehre von der Transsubstantion (Brot & Wein werden zu Leib & Blut Christus) von der orthodoxen Kirche abgelehnt.

      Wobei es dann noch Kirchen gibt welche den orthodoxen von der theologie her näherstehen, jedoch den Papst in Rom als Oberhaupt anerkennen. Also ist selbst die katholische Kirche selbst nicht ganz homogen von der Theologie her.

      Ansonsten gibt es noch Unterschiede was die Verehrung von Ikonen angeht, wie genau das bei den orthodoxen funktioniert weiß ich aber nicht. Da der großteil meines wissens über die Kirche entweder aus meiner Zeit wo ich selbst in der Kirche war (evangelisch) oder aus Diskussionen mit katholischen Bekannten und Leuten im Internet stammt, kann ich zur orhodoxen Kirche sonst nicht viel sagen.
      "Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit,
      aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher."
      - Albert Einstein

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      Generell muss man immer schauen, auf welche Grundlage sich die jeweiligen Glaubensrichtungen stützen. Für die orthodoxen Kirchen ist die Septuaginta (plus einige Apokryphen) maßgebend, wodurch sich Abweichungen zur römisch-katholischen Kirche ergeben, da dort ja immer noch die (neue) Vulgata bestand hat.
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      Saladin schrieb:

      Was die Bibel angeht. Sind eigentlich alle Katholischen Bibeln gleich? Oder gibt es regionale Unterschiede? Abgesehen davon das es durch Übersetzungen natürlich zu gewissen abweichungen kommt.

      Was sind die dogmatischen Unterschiede zwischen der katholischen und der orthodoxen Kirche?
      Katholische Bibeln sind prinzipiell identisch, abgesehen davon dass sie in unterschiedlichen Sprachräumen in unterschiedlichen Sprachen verfasst sind. Auch die anderen christlichen Konfessionen verenden im großen und ganzen ein und die selbe Bibel, wobei die orthodoxe und lutheranische Kirchen teils eine etwas andere Auswahl getroffen haben, welche Teile der jüdischen heiligen Schrift sie in ihr altes Testament inkludiert haben.
      de.wikipedia.org/wiki/Bibelkanon

      Katholische und orthodoxe Krichen haben sich wie schon von Fairas erwähnt unter anderem aus politischen Gründen gespalten, aber auch der Ritus (bei den Katholiken ist die Predigt wichtiger als bei den Orthodoxen, dafür haben bei den Orthodoxen Heilgenabbildungen/Ikonen eine größere Rolle), Bei den Priestern gibt es ebenfalls Unterschiede, die orthodoxen haben keinen Papst, und verheiratete Personen können zum Priester geweiht werden. Dazu kommt, dass die meisten orthodoxen Kirchen noch den julianischen Kalender verwenden, der mittlerweile um 13 Tage hinterher hinkt.
      Was den tatsächlichen Glauben und die Dogmen angeht sind die Unterschiede aber eher minimal.
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      Und die Taufen und Gottesdienste bei den Orthodoxen sind einfach nur Hardcore. Dagegen ist der Legendäre Schwierigkeitsgrad bei Total-War-Spielen eine Spazierfahrt.
      Die Kinder werden bei der Taufe fast ertränkt, verbrannt und erfrieren fast. Ein normaler Gottesdienst dauert gut und gerne so 3-4Stunden. Orthodoxe Taufen habe ich dreimal in Deutschland erlebt. Ich war echt geschockt.
      In der Ukraine wollte mir meine Frau einen Gottesdienst zeigen. Da es aber üblich ist in der orthodoxen Gemeinde grundsätzlich wären des ganzen Gottesdienst zu stehen, im übrigen auch bei den Taufen, habe ich dankend abgelehnt.
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      Insgesamt ist die Ortodoxe Kirche, egal ob russisch oder griechisch vielfach noch Konservativer als die katholische, man denke da an Berg Athos. Glaube es gibt da aber von der Auslegung des Glaubens innerhalb der orthodoxen Strömungen weniger Unterschiede als zwischen katholisch und protestantisch, die Unterschiede sind da eher in Kunst, Sprache, Liturgie etc.

      Allerdings finde ich einen Dorf-Popen der Frau und Kind hat irgendwie glaubwürdiger als einen katholischen Priester, gerade wenn er seinen gläubigen Ratschläge zur Familie gibt....mindert wahrscheinlich auch die Antatsch-Rate von kleinen Jungs :rolleyes:

      EDIT: Für Salah vielleicht ganz interessant:

      [IMG:https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/7/78/Entwicklung_Christentum.png]
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