Religion und Glaube

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    • Pff. Vor der ganzen religiösen Überkorrektheit gab es in der Schule eine Weihnachtsfeier und gut war. Das Einzige was die türkischen Mitschüler interessiert hatte, wenn überhaupt, war ob in den Gummibärchen Schwein verarbeitet wurde. Ansonsten hat man sich an den dargebotenen Leckerlis gütlich getan und mit seinem Nachbarn einen Wettstreit geführt wer lauter und falscher singen konnte.
      Militem aut monachum facit desperatio

      Guds hjælp, Folkets kærlighed, Danmarks styrke
    • Draconarius schrieb:

      Mder1. schrieb:

      Also bei uns im Ethikunterrricht gab es immer selbst gebackenen Kuchen.
      ...ist eh besser als Weihnachtsstollen... :thumbsup:
      Also ich mag Weihnachtsstollen (zumindest im Dezember) lieber. :love:

      Und zum Thema: Man sollte sich vielleicht einfach nicht zu wichtig nehmen, auch als Tipp an die Schülerin. So lebt es sich friedlicher, wenn man Religion als eine persönliche Lebensphilsophie akzeptiert und niemanden Anderen damit auf's Schwein geht. Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden.
      :bischof: Anhänger der Bewegung zum Verbleib von Lucius Vantarius und Gegner von Waschmitteln namens Brax :bischof:
    • Nonsensification schrieb:


      Und zum Thema: Man sollte sich vielleicht einfach nicht zu wichtig nehmen, auch als Tipp an die Schülerin. So lebt es sich friedlicher, wenn man Religion als eine persönliche Lebensphilsophie akzeptiert und niemanden Anderen damit auf's Schwein geht.
      Netter Versuch bei so einer offensichtlich völlig intoleranten und religös verblendeten Trulla. Gerade mit der Toleranz gegenüber anderen ist es bei den meisten Religiösen nicht weit her, gleichzeitig wird sie aber selbstverständlich mit inbrunst von allen gegenüber den eigenen religiösen Ansichten gefordert auch wenn diese noch so absurd und lächerlich sind. :blöd:

      "Arbeiten im Büro das ist wie Sex in der Ehe, am Anfang gibt man sich Mühe und hat Spaß und nach ein paar Jahren macht man immer das selbe und ist einfach nur froh wenn Feierabend ist"


      -Bernd Stromberg- :thumbsup:
    • Die Verlegung der Weihnachtsfeier ist wie diese ganzen ähnlich gearteten anderen Vorfälle übrigens rechte Propaganda, wie Likedeelers eigene verlinkte Quelle (in weniger drastischen Worten) schreibt.

      faz.net/aktuell/gesellschaft/w…rt-berichte-15350194.html

      Aus eigener Erfahrung wegen der Glaubwürdigkeit einer derartigen Aussage.
      Das ist auch nun wirklich kein Problem, Schüler die an so etwas nicht teilnehmen wollen für ne Stunde mit Lehrern* zusammenzustecken die darauf auch keinen Bock haben.
      Eine dartige BEgründung muss daher in böswillig sabotierender Absicht von der Schulleitung kommen, oder Bullshit sein.

      Daher immer SEHR vorsichtig sein bei solchen Dingen wie Moslems und Verrat am Abendland.
      Ist zu 95% ein Hoax. Bzw. zu 100%, denn ich kann mich an keinen Fall erinnern, bei dem sich das bewahrheitet hat.
      Nationalismus bedeutet am Ende immer Krieg
      Le nationalisme, c'est la guerre


      François Mitterrand
    • Nonsensification schrieb:

      Also ich mag Weihnachtsstollen (zumindest im Dezember) lieber.
      Da bevorzuge ich Gewürzkuchen...oder Knackersemmeln :prost:


      Twiggels schrieb:

      Eine dartige BEgründung muss daher in böswillig sabotierender Absicht von der Schulleitung kommen.
      Oder Eltern...
      Kenne einen regionalem Fall, in dem sich ein Vater klassenintern darüber beschwert hat, dass vor dem Unterricht gebetet wird*. Eltern hatten das dann der Presse gesteckt, ein entsprechend religiöser Journalist hat das dann breitgetreten und bei dem Arbeitgeber kamen dann Haß- und Drohanrufe von erzkonservativen Katholiken an.


      * Beten im dem Fall wohl pseudomeditative Texte, halt mit teils christlichen Inhalt/christlicher Verbämung wie auch immer. Da es aber eine tägliche Prozedur ist, ist die Beschwerde dagegen nachvollziehbar.
      ___ ___ ___ ___ ___
      And before he died, Taran-Ish had scrawled upon the altar of chrysolite with coarse shaky strokes the sign of DOOM.
    • FAZ schrieb:

      AKTUALISIERT AM 20.12.2017
      - 02:55
      Schlechter Journalismus den Originallink zu editieren. Man macht eine neue Meldung und verweist auf das Original.
      So so, der NDR, welcher die erste Meldung über den Vorfall ins Netz stellte, betreibt also rechte Propaganda? Da muss ich wohl meine Erlaubnis zum Einzug der Rundfunkgebühren zurückziehen.
      Wo ist der Unterschied, ob sie sich beschwert, dass in der Weihnachtsfeier oder im Unterricht christliche Weihnachtslieder gesungen werden sollen? Ich sehe da keinen gravierenden.
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    • Das nicht überprüfte Verbreiten solcher Meldungen ist rechte Propaganda. Natürlich.
      Egal von wem. Einmal Kopf einschalten und dann sollte man bei einer Nachrichtenredaktion mal drauf kommen, dass man das doch bitte überprüfen sollte. Wenn mans nicht macht.... Tja....
      Wenn man es selbst recherchiert hat und dann falsch darstellt....

      Ansonsten.
      Irgendein Blag kann sich doch beschweren wie es will. (neben wahrscheinlich dutzenden bis hunderten nichtChristen die es nicht taten.) Das interessiert doch niemanden.
      Der entscheidende Punkt war doch die Absage der Weichnachtsfeier. Acuh in deinem Startbeitrag.


      P.S.
      In meiner Jugend haben mich Kreuze in Klassenzimmern übrigens auch extrem angekotzt.
      Heute habe ich kaum noch was gegen die.
      Meine Frau scheint mäßigenden Einfluss auf mich zu haben ;-)
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      François Mitterrand
    • Flo78 schrieb:

      Nonsensification schrieb:

      Und zum Thema: Man sollte sich vielleicht einfach nicht zu wichtig nehmen, auch als Tipp an die Schülerin. So lebt es sich friedlicher, wenn man Religion als eine persönliche Lebensphilsophie akzeptiert und niemanden Anderen damit auf's Schwein geht.
      Netter Versuch bei so einer offensichtlich völlig intoleranten und religös verblendeten Trulla. Gerade mit der Toleranz gegenüber anderen ist es bei den meisten Religiösen nicht weit her, gleichzeitig wird sie aber selbstverständlich mit inbrunst von allen gegenüber den eigenen religiösen Ansichten gefordert auch wenn diese noch so absurd und lächerlich sind. :blöd:
      Das kommt nun auf das Alter und dem Zivilisationsgrad der Schüler an. Ich stamme selbst aus Sachsen-Anhalt, ja, eine raue und gefährliche Welt hinter dem ehemaligen eisernen Vorgang. Ein ganzer Vormittag Unterricht statt Stollen, selbstgebackenen (Gewürz-)Kuchen und fei Knackersemmeln, da hätte es aber eine non-verbale Auswertung am Ende gegeben.

      Draconarius schrieb:

      Nonsensification schrieb:

      Also ich mag Weihnachtsstollen (zumindest im Dezember) lieber.
      Da bevorzuge ich Gewürzkuchen...oder Knackersemmeln :prost:
      Ich könnte jetzt glatt auf den Adventsmarkt im Katharinenspital in Rengschbuag gehen. Knackersemmeln. :love:
      :bischof: Anhänger der Bewegung zum Verbleib von Lucius Vantarius und Gegner von Waschmitteln namens Brax :bischof:
    • Moin Twiggles,

      die Absage der Weihnachts- oder religionsneutral Jahresendfeier wäre natürlich das Sahnehäubchen für meine empörte, rechte geschundene Seele.
      So ist es "nur" noch die Beschwerde des Muhammad-Fan-Girly (sorry hierfür, aber echten, festen und gelassenen Glauben kann ich bei soetwas nicht erkennen) über das Absingen abendländisch-christlichen Liedguts, wie Stille Nacht, heilge Nacht oder O Tannenbaum im Unterricht, welche überzogen genug ist.

      Wir mussten auch We Shall overcome und andere unsagbar schlechte friedensbewegte Lieder bei unseren 68er Musiklehrern singen, obwohl mir Led Zeppelin oder ACDC bedeutend besser gefallen hätten. Ganz zu Schweigen von der Qual Die Leiden des jungen W. lesen zu müssen. Die Mädels der Jahrgangsstufen 7-10 konnten sich wohl auch angenehmere Nachmittagsbeschäftigungen vorstellen, als von männlichen, vor Kraft strotzenden Pubertieren im Sportunterricht beim Völkerball schmerzhaft vom Feld gefegt zu werden.

      Worauf ich hinaus will, das Leben ist meist kein Wunschkonzert in dem man es jeden Recht machen kann. Man muss auch mal was ertragen und gelassen über sich ergehen lassen können, ohne gleich mit dem großen Unterdrückungs-, Rassismus- oder Diskriminierungs-Mimi aufzuwarten.
      Gehe ich in den Staaten zur Schule, so muss ich auch das Absingen von The Star-Spangled Banner oder in China die Thai-Chi-, oder war es Karate :grübel: , -stunde vor dem Unterricht erdulden.

      Man (Schule, Staat, Arbeit) muss in seiner Überkorrektheit nicht alles abschaffen (wollen) was im Entferntesten an abendländisch, christliche Traditionen erinnert oder andere stören könnte -> Kirchenglocken. Wenn es kein Schweinefleisch in der Kantine gibt aus Rücksichtnahme auf unsere muslimischen Mitbürger, finde ich das schon ziemlich ätzend. Wenn nun auch noch das Rindfleisch wegen der Hindus von der Theke verschwinden würde, wäre ich wirklich sehr verärgert, denn ich eigne mich nicht zum Vegetarier oder gar Veganer.

      Die Bereicherung durch die Neubürger sollte ein Mehr und nicht ein Weniger bewirken. Also in der Schule z.B. eine Weihnachtsfeier + ein Fastenbrechen-Fest + Pessahfest anzusetzen, statt Feiern abzuschaffen oder in die außerschulische Zeit zu verlegen, wo die Lehrer die Feier mit den Strebern alleine abhalten können. Schüler funktionieren sehr einfach: Feier, Theaterbesuch oder Ähnliches ist besser als Klassenunterricht oder-Arbeit; komplette Freizeit ist besser als langweile, freiwillige Schulveranstaltungen nach der regulären Schulzeit.

      Wenn man als Schule durch die Vielzahl der religiösen Festivalitäten kaum mehr aus dem Feiern herauskäme und mit der Begehung des Spaghetti-Monster-Tages die Waage von Lernen zu Feiern negativ kippen würde und damit die Schule ihrem Lehrauftrag nicht mehr gerecht werden könnte, dann soll, in wessen, Gottes Namen auch immer eine zentrale Feier für alle am letzten Schultag vor den großen Ferien abgehalten werden. Hier kann dann ein Potpourri der schönsten religiösen Lieder geträllert werden, inklusive sozialistischer Kampflieder und zum krönenden Abschluss Die Internationale oder die Ode an die Freude.

      Die Kreuze im Klassenzimmer haben Dir scheinbar nicht geschadet. Bist ja trotzdem oder gerade deshalb ne linke Socke geworden. :P

      Farvel - Like
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    • Neu

      Habe jetzt nach nem christen-thread gesucht und nix gefunden daher poste ich es hier.

      @IWST

      ich habe eine Frage an dich hatte vorhin eine Frage gepostet gesehen (FB) und dann selbst (oberflächlich) gegoogelt aber nix gefunden und da ich weiß das ich hier einen Spezi habe frage ich dich interessehalber.

      In welchem alter wurde Maria verheiratet und wann ist Sie schwanger geworden?

      Und noch eine Frage wie viele "Neue Testamente" gibt es eigentlich?

      Grüße

      Salah
    • Neu

      Es gibt nur ein neues Testament.

      Seit etwa 1600 Jahren.

      Allerdings freilich viele Übersetzungen.

      Maria war wohl jung. Wie jung genau ist ungewiss.

      Etwa 13 bis 16 wenn ich mcih recht entsinne.

      Das übliche Heiratsalter in der Gegend zu dieser Zeit.
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      François Mitterrand
    • Neu

      @Saladin
      So ein Experte fürs Christentum bin ich jetzt auch nicht.

      Zumal die Quellenanlafe recht kompliziert ist. Es gibt im neuen Testament 4 Evangelien, nach Johannes, Matheus, Markus und Lukas, die durchaus unterschiedliche Fokuse haben. Dazu noch diverse Briefe der Apostel an frühchristliche Gemeinden.

      Würde daher mal sagen Twiggles könnte durchaus recht haben.
      Wobei es ja schon massive Unstimmigkeiten darüber gibt wann Jesus geboren wurde, irgendwann zwischen 7 Jahren vor und 7 nach dem Datum dass für die christliche Zeitrechnung herangezogen wird.
    • Neu

      Dazu muss man ein wenig über die Entstehung der Bibel (und des neuen Testament) wissen.
      Es war zur Zeit Christi üblich die Geschichten (des alten Testamentes) und das Wirken Jesus mündlich zu überliefern.
      Erst ab ca. 50nChr. gab es die ersten schriftlichen Überlieferungen in Form von den Briefen der Aspostel (den Jüngern von Jesu) und ab ca. 70nChr entstanden dann die ersten Evangelien.
      Wie Twiggels schon schrieb wurden dann im Laufe des 4. Jahrhundert die Schriftlichen Überlieferungen gesammelt und somit entstand dann die Bibel. Dabei wurden die Texte ins Lateinischen Übersetzt (die des AT aus dem Hebräischen und die des NT aus dem Griechischen) und im Falle des neuen Testament bestimmt, welche Evangelien, Briefe und Offenbarungen als neues Testament zusammengefasst werden.

      Und dann gibt es noch die verschiedenen Übersetzungen, wie z.B. die Lutherübersetztung oder die Einheitsübersetzung.

      Im Falle von Maria ist nur sehr wenig überliefert, denn für die Verfasser stand das Wirken Jesus im Vordergrund.
      So gehen nur 2 der 4 Evangelien auf die Geburt Jesus ein und dort wird wird Maria als junge Frau/Jungfrau bezeichnet, die Joseph zugesprochen/verlobt war, als sie mit Jesu schwanger wurde.
      Spoiler anzeigen


      Matthäus 1, 18-25

      Lutherbiebel:
      18 Die Geburt Jesu Christi geschah aber so: Als Maria, seine Mutter, dem Josef vertraut war, fand es sich, ehe sie zusammenkamen, dass sie schwanger war von dem Heiligen Geist.
      19 Josef aber, ihr Mann, der fromm und gerecht war und sie nicht in Schande bringen wollte, gedachte, sie heimlich zu verlassen.
      20 Als er noch so dachte, siehe, da erschien ihm ein Engel des Herrn im Traum und sprach: Josef, du Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria, deine Frau, zu dir zu nehmen; denn was sie empfangen hat, das ist von dem Heiligen Geist.
      21 Und sie wird einen Sohn gebären, dem sollst du den Namen Jesus geben, denn er wird sein Volk retten von ihren Sünden.
      22 Das ist aber alles geschehen, auf dass erfüllt würde, was der Herr durch den Propheten gesagt hat, der da spricht (Jesaja 7,14):
      23 »Siehe, eine Jungfrau wird schwanger sein und einen Sohn gebären, und sie werden ihm den Namen Immanuel geben«, das heißt übersetzt: Gott mit uns.
      24 Als nun Josef vom Schlaf erwachte, tat er, wie ihm der Engel des Herrn befohlen hatte, und nahm seine Frau zu sich.
      25 Und er erkannte sie nicht, bis sie einen Sohn gebar; und er gab ihm den Namen Jesus.

      Einheitsübersetzung:
      18 Mit der Geburt Jesu Christi war es so: Maria, seine Mutter, war mit Josef verlobt; noch bevor sie zusammengekommen waren, zeigte sich, dass sie ein Kind erwartete - durch das Wirken des Heiligen Geistes.
      19 Josef, ihr Mann, der gerecht war und sie nicht bloßstellen wollte, beschloss, sich in aller Stille von ihr zu trennen.
      20 Während er noch darüber nachdachte, siehe, da erschien ihm ein Engel des Herrn im Traum und sagte: Josef, Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria als deine Frau zu dir zu nehmen; denn das Kind, das sie erwartet, ist vom Heiligen Geist.
      21 Sie wird einen Sohn gebären; ihm sollst du den Namen Jesus geben; denn er wird sein Volk von seinen Sünden erlösen.
      22 Dies alles ist geschehen, damit sich erfüllte, was der Herr durch den Propheten gesagt hat:
      23 Siehe: Die Jungfrau wird empfangen und einen Sohn gebären und sie werden ihm den Namen Immanuel geben, das heißt übersetzt: Gott mit uns.
      24 Als Josef erwachte, tat er, was der Engel des Herrn ihm befohlen hatte, und nahm seine Frau zu sich.
      25 Er erkannte sie aber nicht, bis sie ihren Sohn gebar. Und er gab ihm den Namen Jesus.

      Lukas 1, 26-38

      Lutherbibel:
      26 Und im sechsten Monat wurde der Engel Gabriel von Gott gesandt in eine Stadt in Galiläa, die heißt Nazareth,
      27 zu einer Jungfrau, die vertraut war einem Mann mit Namen Josef vom Hause David; und die Jungfrau hieß Maria.
      28 Und der Engel kam zu ihr hinein und sprach: Sei gegrüßt, du Begnadete! Der Herr ist mit dir!
      29 Sie aber erschrak über die Rede und dachte: Welch ein Gruß ist das?
      30 Und der Engel sprach zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria! Du hast Gnade bei Gott gefunden.
      31 Siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären, dem sollst du den Namen Jesus geben.
      32 Der wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden; und Gott der Herr wird ihm den Thron seines Vaters David geben,
      33 und er wird König sein über das Haus Jakob in Ewigkeit, und sein Reich wird kein Ende haben.
      34 Da sprach Maria zu dem Engel: Wie soll das zugehen, da ich doch von keinem Manne weiß?
      35 Der Engel antwortete und sprach zu ihr: Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten; darum wird auch das Heilige, das geboren wird, Gottes Sohn genannt werden.
      36 Und siehe, Elisabeth, deine Verwandte, ist auch schwanger mit einem Sohn, in ihrem Alter, und ist jetzt im sechsten Monat, sie, von der man sagt, dass sie unfruchtbar sei.
      37 Denn bei Gott ist kein Ding unmöglich.
      38 Maria aber sprach: Siehe, ich bin des Herrn Magd; mir geschehe, wie du gesagt hast. Und der Engel schied von ihr.

      Einheitsübersetzung:
      26 Im sechsten Monat wurde der Engel Gabriel von Gott in eine Stadt in Galiläa namens Nazaret
      27 zu einer Jungfrau gesandt. Sie war mit einem Mann namens Josef verlobt, der aus dem Haus David stammte. Der Name der Jungfrau war Maria.
      28 Der Engel trat bei ihr ein und sagte: Sei gegrüßt, du Begnadete, der Herr ist mit dir.
      29 Sie erschrak über die Anrede und überlegte, was dieser Gruß zu bedeuten habe.
      30 Da sagte der Engel zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria; denn du hast bei Gott Gnade gefunden.
      31 Siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn wirst du gebären; dem sollst du den Namen Jesus geben.
      32 Er wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden. Gott, der Herr, wird ihm den Thron seines Vaters David geben.
      33 Er wird über das Haus Jakob in Ewigkeit herrschen und seine Herrschaft wird kein Ende haben.
      34 Maria sagte zu dem Engel: Wie soll das geschehen, da ich keinen Mann erkenne?2
      35 Der Engel antwortete ihr: Heiliger Geist wird über dich kommen und Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Deshalb wird auch das Kind heilig und Sohn Gottes genannt werden.
      36 Siehe, auch Elisabet, deine Verwandte, hat noch in ihrem Alter einen Sohn empfangen; obwohl sie als unfruchtbar gilt, ist sie schon im sechsten Monat.
      37 Denn für Gott ist nichts unmöglich.
      38 Da sagte Maria: Siehe, ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast. Danach verließ sie der Engel.

    • Neu

      Ich habe auch noch einmal etwas recherchiert. Laut dem Jakobosevangelium (gehört zu den Apokyrphen ist also nicht Teil des Neuen Testamentes) war Maria bei Empfängnis Jesus 16 Jahre alt.

      Aber wie Corvus hier gut beschrieben hat. Der gute HErr war alles andere als ein Augenzeuge. Sein Text gehört zu den Apokryphen, also zu den neueren Evangelien (es wurden nur die Ältesten in das Neue Testament übernommen). Entstanden über ein Jhdt. nach Jesu Tod. Gesichert ist dieses Alter also sicher nicht.

      Die Logik sagt:
      Er war wohl ihr erstes Kind. Frauen wurden damals mit Einsetzen der Periode verheiratet.
      Also war sie höchswahrscheinlich noch jung.
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      François Mitterrand
    • Neu

      Mann sollte vielleicht auch mal darauf hinweisen das die Bibel (genau so wie die meisten religiösen Schriften) kein Geschichtsbuch ist in dem historische Fakten aufgeschrieben wurden. Es wurden darin viel mehr Mythen und Märchen, die über Jarhunderte nur mündlich überliefert wurden, festgehalten welche dann immer auch noch nach Gusto der Herrschenden so umgedichtet bzw. das herausgepickt wurde wie es gerade opportun war. So gab es ja angeblich von jedem der Apostel eigene Interpretationen der Geschichte.
      Von daher ist es aber auch völlig irrelevant ob darin nun steht das Maria 10, 30 oder 100 war es ist sowieso nicht belegbar.

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    • Neu

      GeneralWolf schrieb:

      Nicht wenn man darauf hinaus will, dass nicht nur Mohammed pedophil war, sondern halt auch Joseph/Gott.

      Wenn es normal ist junge Frauen mit 14 Jahren zu verheiraten ist daran nichts pädophil. Krank ist immer nur was von der aktuellen Norm abweicht.

      ---

      EDIT was anderes:

      Der Europäische Gerichtshof hat ein interessantes Urteil gefällt, welches die Diskriminierung von konfessionslosen Bewerbern bei kirchlichen Arbeitgebern verbietet. Allerdings nicht komplett, sondern es kommt auf die jeweilige Stelle an. Ein Priester wird also nach wie vor die richtige Konfession haben müssen (macht irgendwie Sinn, sonst hätte er sich das mit dem Priester werden ja vorher überlegen können...) aber Tätigkeiten etwa aus dem medizinischen Bereich, der Verwaltung oder z.B. auch Hausmeistertätigkeiten die nicht zwingen für die Ausübung eine Konfession benötigen, dürfen demnach in Zukunft nicht mehr diskriminierend vergeben werden.

      spiegel.de/karriere/eugh-kirch…er-fordern-a-1203268.html

      Auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung! :thumbup:
      "Furcht ist der Pfad zur dunklen Seite."

      Yoda

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Fairas ()

    • Neu

      Pädophilie ist das (ausschließliche)Verlangen nach präpubertären Individuen. Also biologischen Kindern.

      Vor Einsetzen der Pubertät kann man nicht schwanger werden.

      Also erübrigt sich die alberne Frage ob Gott pädophil ist. Und sowieso liegt hier ja nix sexuelles vor... Naja
      Einfach quatsch der GEdankengang. Selbst wenn man glaubt, dass es wirkich Gott war....


      Die andere Sache ist die Päderastie.
      Also das Verlangen nach jungen Menschen die bereits ihre Geschlechtsmerkmale ausgebildet haben.

      Bis zu einem gewissen GRade ist das nahezu jeder nicht asexuelle Mann . Zumindest solange sie ihr Gehirn ausschalten.
      (siehe Werbe- Pop und Modeindustrie die uns mit sexuell aufgeladenen sehr jugendlichen Körpern bombardiert)


      Mohammed hat ein präpubertäres Kind (ca. 6Jahre) geheiratet und eventuell auch den Beischlaf als sie ca. 9 war mit ihr vollzogen. Zumindest wenn man den Hadithen glauben schenken will.
      Und selbst wenn man ihn glaubt ist hier der Aspekt: "Politische Ehe zur Herrschaftssicherung"nicht zu unterschätzen die vor dem sexuellen Verlangen sicher im Vordergrund stand.
      DA acuh sonst Mohammeds Sexualverhalten nicht auf eine Fixierung auf Kinder schließen lässt, kann man wohl recht sicher konstatieren, dass Mohammed nicht pädophil war.

      Man darf hier aber durchaus an der ganzen Geschichte zweifeln.... nicht nur die Bibel schreibt in Metaphern....
      Das die Hadithen nicht wörtlich zu nehmen sind, ist aber so eine Sache die du freilich Hardcoremoslems nicht sagen darfst....


      P.S.
      Fun Fact
      Die allermeisten Pädophilen vergewaltigen nie ein Kind.
      Die allermeisten Menschen die ein Kind vergewaltigen sind nicht Pädophil
      Nationalismus bedeutet am Ende immer Krieg
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      François Mitterrand
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