Die CDU / CSU

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    Vom 7. bis 10. Juni geht es zum Forentreffen nach Frankfurt. Kurzentschlossene können jederzeit noch teilnehmen. Klick mich fest
    • Wer einmal in Belgien/Niederlande Fahrrad fahren war, möchte nie wieder zurück. :( So viel geiler da drüben.

      In Münster kann man das schon sehen. Alte Fahrräder, die nicht mehr benutzt werden und nur am HBF rumgameln. Amsterdam hat auch ein Knöllchensystem für Fahrräder, die dann bei Bedarf auch "abgeschleppt" werden.

      Und demnächst kommt dann die Abgasuntersuchung für Fahrräder, inkl. Feinstaubbelastung.
    • Nappi schrieb:

      Wer einmal in Belgien/Niederlande Fahrrad fahren war, möchte nie wieder zurück. :( So viel geiler da drüben.

      In Münster kann man das schon sehen. Alte Fahrräder, die nicht mehr benutzt werden und nur am HBF rumgameln. Amsterdam hat auch ein Knöllchensystem für Fahrräder, die dann bei Bedarf auch "abgeschleppt" werden.

      Und demnächst kommt dann die Abgasuntersuchung für Fahrräder, inkl. Feinstaubbelastung.
      Das Knöllchensystem gibt es auch in Frankfurt. Das schon seit Jahren. Mittlerweile hat das die letzten Jahre richtig Fahrt aufgenommen.
      quod sumus hoc eritis

      Refugees welcome!!!
    • Nappi schrieb:

      Wer einmal in Belgien/Niederlande Fahrrad fahren war, möchte nie wieder zurück. :( So viel geiler da drüben.

      In Münster kann man das schon sehen. Alte Fahrräder, die nicht mehr benutzt werden und nur am HBF rumgameln. Amsterdam hat auch ein Knöllchensystem für Fahrräder, die dann bei Bedarf auch "abgeschleppt" werden.

      Und demnächst kommt dann die Abgasuntersuchung für Fahrräder, inkl. Feinstaubbelastung.

      Ich hab das jetzt schon zweimal in Amsterdam gesehen, und wundere mich, das dieses System nicht in D übernommen wird.

      Der einzige Nachteil ist, dass sich die Anzahl der Autos in den Städten Nachhaltig verringert.
      "There is no need to die on the road. You can always do homeoffice."
      - Proverb in Bangladesh
    • Neu

      Mogges schrieb:

      Im Osten gibt es weitaus mehr rechte Straftaten als im Westen, im Westen gibt es kein Bundesland, in dem die AfD stärkste politische Kraft ist.
      Führ Dir mal ein paar Statistiken zu Gemüte und mach nicht die Augen zu vor der alten Heimat.
      Darüber können wir reden, aber nicht per se von einem militanten Osten oder extremen Wahlergebnissen seit 1990. Das ist zu platt und bedient nur Vorurteile. Warum? Weder die DVU, NPD noch die AfD (Republikaner orte ich ehemals eher nach Ba-Wü) haben sich je an einer Regierung beteiligen können. Die AfD ist auch nirgends stärkste politische Kraft, wir warten die Wahl in Sachsen erstmal ab. Stattdessen existiert seit 1990 folgende Ausgangslage:

      Berlin - CDU bis 2002, seitdem SPD
      Brandenburg - seit 1990 regiert hier die SPD
      Meck-Pomm - bis 1998 CDU, seitdem SPD
      Sachsen - seit 1990 CDU
      Sachsen-Anhalt - bis 1994 CDU, bis 2002 SPD, seitdem CDU
      Thüringen - bis 2014 CDU, seitdem Die Linke

      Die Linke mag in den gebrauchten Bundesländern richtige Koryphäen aus dem Sozialismus anziehen, aber in den neuen Bundesländern agieren besonders auf kommunaler Ebene Pragmatiker - also mitnichten Extremisten. Diese Erfahrung habe ich selbst machen können.

      Historisch bedingt haben wir hier seit Mitte der 90er Jahre abgehängte Regionen, in denen zum Teil auch Enttäuschte oder Verlierer der Wende leben/dahinsiechen. Früher hat man die Linke aus Protest gewählt, mittlerweile sehen Politologen dieses Protestpotential bei der AfD. Es ist nicht so einfach zu ändern, dafür müsste man die Lebensverhältnisse verbessern. Der Großteil an kommenden Leistungsträgern verlassen das flache Land im Osten. Übrig bleibt eben der Rest, profan ausgedrückt, aber dieses Phänomen betrifft bspw. auch den bayrischen Wald oder das Sauerland.
      :bischof: Anhänger der Bewegung zum Verbleib von Lucius Vantarius und Gegner von Waschmitteln namens Brax :bischof:
    • Neu

      Tja, nur sind dort eben ganze Bundesländer betroffen mit dem damit verbundenen Einfluss; keine abgehängten Inzeststädtchen aus dem bayerischen Wald mit einem radikalen Bürgermeister.
      Aber gut, erst mal die Landtagswahlen abwarten und dann ganz gepflegt abreihern; mir schwant da Übles....


    • Neu

      Das ist eben zu platt formuliert. ;)

      In der Region Halle-Leipzig, Jena oder Berlin-Potsdam wirst du in den urbanen Gebieten eine aufstrebende Gesellschaft vorfinden. Im Rest hat die Treuhand Anfang der 90er Jahre großflächig "renaturiert". Vielen Dank nochmal dafür, Helmut! Die Hälfte meiner damaligen Abiturklasse arbeitet und lebt heute im Raum Frankfurt, Hamburg oder München, während sich der zweite Teil fast ausschließlich in Leipzig konzentriert. Diese Menschen fehlen nun in meinem alten Landkreis, in meiner alten Heimatgemeinde. Doch grade Städte Leipzig sind deutlich politischer als bspw München oder Köln und setzen regelmäßig Zeichen gegen Rechts. Davon wird nur weniger in den Medien berichtet, als Ausschreitungen in Chemnitz oder Dresden. Es entspricht nicht den Vorurteilen und gern man möchte man sich ja besser als jemand im Osten fühlen. Allzu menschlich.
      :bischof: Anhänger der Bewegung zum Verbleib von Lucius Vantarius und Gegner von Waschmitteln namens Brax :bischof:
    • Neu

      Ähem nein, dem ist nicht so.
      Sonst hätten die AfD und die NPD ja 50% oder mehr; da man dort SPD oder CDU Regierungen hat ( Thüringen mal außen vor ), läuft es ja anders. Dennoch ist das rechte Potential höher, das beweisen dutzende an Studien, auch wegen den von Dir genannten Gründen.
      Die AfD baut jetzt aber auch keine Wohnungen und sorgt für Arbeitsplätze; ist eben der weit verbreitete Irrglaube, daß mit radikalen und populistischen Parteien alles besser wird.
      Große Probleme, einfache Antworten; kann so einfach sein.


    • Neu

      Es ist ja eher so, dass die CDU (um beim Thread-Titel zu bleiben) keine befriedigenden Antworten auf aktuelle Fragen für eine nicht unerhebliche Wählerzahl findet. So suchen sich Unzufriedene, wie fast immer, ein Ventil bei Wahlen. Ich sehe vor allem in den Studien zu den politischen Verhältnissen in Sachsen/Neuen Bundesländern immer wieder ein großes Protestpotential bei der AfD. Ehemals hatte die Linke diese Menschen für sich mobilisiert. Wenn ich die wirklich überzeugten AfD-Wähler betrachte, die z.B. vormals NPD in Sachsen gewählt haben, dann verliert sich allmählich die Homogenität. Die Rechtspopulisten splittern sich wieder auf, siehe Frauke Petry oder André Poggenburg.

      Mogges schrieb:

      Die AfD baut jetzt aber auch keine Wohnungen und sorgt für Arbeitsplätze; ist eben der weit verbreitete Irrglaube, daß mit radikalen und populistischen Parteien alles besser wird.
      So geht es mir persönlich. Ich erwarte weder von den etablierten Parteien etwas, noch würde ich jemals der AfD meine Stimme geben. Bundespolitik versuche ich nur noch am Rande zu beobachten, ohne starke Emotionen zu entwickeln.
      :bischof: Anhänger der Bewegung zum Verbleib von Lucius Vantarius und Gegner von Waschmitteln namens Brax :bischof:
    • Neu

      Also ich kann nur für Brandenburg sprechen. Ich finde schon, dass die Fremdenfeindlichkeit und Tendenz zu rechtsextremer Gesinnung hier definitiv weiter verbreitet sind, als im Westen. Ich lebe hier und kenne beide Landesteile. Nichts desto trotz, sind Rechtsextreme auch in Brandenburg noch in der Minderheit.
      "Kein Ermächtigungsgesetz gibt Ihnen die Macht, Ideen, die ewig und unzerstörbar sind, zu vernichten."
      Otto Wels, Reichstagsrede vom 23.März 1933.

      Lingua Tertii Imperii - Notizbuch eines Philologen
    • Neu

      Mit den Prozenten hast du recht aber ich denke nicht dass die rechtsextreme Gesinnung 33 schon so weit verbreitet war, das geschah dann erst durch die Propaganda innerhalb der Naziherrschaft.

      Edit: Twiggels du hast die falschen Zahlen verwendet :unsure:

      Deine Prozente sind von der Wahl im März, Hitler kam schon im Januar (Wahlen im November) an die Macht mit 33% für die NSDAP und 8% für die DNVP was also nur 41% sind.

      -

      Insgesamt sind wir auch zum Glück noch weit davon entfernt. Das bisschen Krise das wir hier hin und wieder haben ist nichts gegen die Weimarer Republik.
      "Furcht ist der Pfad zur dunklen Seite."

      Yoda

      Beitrag von Twiggels ()

      Dieser Beitrag wurde vom Autor aus folgendem Grund gelöscht: verschoben in den Rechtsextremismus ().
    • Neu

      Nonsensification schrieb:

      In der Region Halle-Leipzig, Jena oder Berlin-Potsdam wirst du in den urbanen Gebieten eine aufstrebende Gesellschaft vorfinden.
      Erfurt wächst auch :baeh:

      John schrieb:

      Also ich kann nur für Brandenburg sprechen. Ich finde schon, dass die Fremdenfeindlichkeit und Tendenz zu rechtsextremer Gesinnung hier definitiv weiter verbreitet sind, als im Westen. Ich lebe hier und kenne beide Landesteile. Nichts desto trotz, sind Rechtsextreme auch in Brandenburg noch in der Minderheit.
      Ja, das Potenzial ist wohl höher, die CDU hat hier glaube ich auch auf längere Sicht eine stärkere Konkurrenz durch die AfD als im Westen, wovon in Thüringen die im Osten traditionell stärkere Linkspartei letztendlich auch eher profitiert hat. Unbedingt einfacher werden Regierungsbildungen dadurch aber nicht.

      Wobei Fremdeinfeindlichkeit durchaus selektiv ist, der an sich ganz nette polnische und eher mittelprächtig deutsch sprechende Imbisbudenbesitzer hat heute sinngemäß gesagt, dass es sich eigentlich gar nicht lohnt zu arbeiten, man hat nicht davon und die ganzen Migranten bekommen eh alles gratis, am besten bleibt jeder gleich auch selbst zuhause. Dafür hat er von einigen sehr deutschen Gästen Zustimmung bekommen. Scheinbar ist er also ganz gut integriert und darf bleiben und die Feinde sind eher die viel ausländischeren Ausländer :grübel:
    • Benutzer online 1

      1 Besucher