Die Lieblings-Serien

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    • Also ich muss schon sagen, Narcos hat sich innerhalb kürzester Zeit (ich glaub es waren nicht mal 5 Folgen) in meiner Gunst extrem hoch gespielt. Für mich auf einer Stufe von der Qualität und dem Unterhaltungswert mit Serien wie The Wire, True Detective Staffel 1, Rome, The Walking Dead oder GoT.

      Dieses Tempo, diese Schonungslosigkeit, diese Verquickung mit Realfilmaufnahmen (normalerweise mag ich das nicht mal :wacko: ), diese Schauspieler, dieser Erzählansatz. Ich bin verzückt. :love:
    • Narcos hab ich mal angefangen, fand den Einstieg zu zäh, vielleicht muss ich es nochmal versuchen :grübel:

      Was heißt Realfilmaufnahme? Aufnahmen vom echten Kartell?
      "Furcht ist der Pfad zur dunklen Seite."

      Yoda

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Fairas ()

    • Hmm gute Frage, ich bin bisher immer von der Echtheit ausgegangen...
      Würde mir jetzt auch nicht wirklich einleuchten, warum Sie das faken sollten.

      Gerade weil es ja ein ordentliches Budget hat, von Netflix ist und gerade auf eine gewisse Glaubwürdigkeit (siehe Einspieler) ausgelegt ist.

      Edit:
      Gezwungendermassen, aufgrund fehlender Alternativen, aber konträrerweise auch aufgrund der Güte der Serie, benche ich sie gerade vom Ende der ersten zur Mitte der zweiten Staffel ...

      ... und ich glaube ich tue damit ihr und mir unrecht ...
      ... viele bedeutsame Szenen verlangen ..., aber erlangen so keine gebührende Reflexion.

      Ich glaube, es ist mehr eine Serie des massvollen "Genusses".

      Wiederum spaltet mich eine Szene in einer Kirche masslos, die ich eventuell erst vollends dadurch verstehe, weil ich die Charakterentwicklung eines "Taxifahrers" nun am Stück mitverfolgen konnte.

      In diesem Fall müsste eigentlich eine neue Nichtfarbe erfunden werden, denn diesen Grauwert habe ich noch nirgends gesehen ...

      Machtlosigkeit und Gleichgültigkeit, zwei große Worte ...

      Mir geht grad viel im Kopf rum und irgendwie wollte ich das nur teilen ...

      gn8

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Filusi ()

    • Nächstes Jahr erscheint auf Amazon eine Serienverfilmung des Buchs „Ein gutes Omen“ von Terry Pratchet und Neil Gaiman.
      Die Hauptrolle spielt niemand geringeres der aus Dr Who und Broadchurch bekannte David Tennant! In Nebenrollen u.a. John Hamm.
      Gaiman selbst ist als Showrunner massgeblich an der Serie beteilig!

      Bei mir im Regal stehen 10 Gaiman Werke (u.a. der komplette Sandman) und wenn ich mich nicht verzählt habe 52 Bücher von Pratchet und ausserdem alle 4 Dr Who DVD Boxen mit David Tennant ...

      Ich bin ein klein wenig gehypt! :D

      "There is no need to die on the road. You can always do homeoffice."
      - Proverb in Bangladesh
    • Ich habe gestern angefangen "Young Sheldon" auf Amazon zu schauen.
      Bin fertig :sauf:
      Also, wer die ersten Staffeln von "The Big Bang Theory" genauso nerdporn fand wie ich,
      dem wird auch dieses Prequel gefallen.

      Zu bemängeln habe ich nur ein paar Kleinigkeiten, abgesehen von der Übersetzung. So wie bei TBBT auch.
      Im deutschen klingt die Serie derart mies... nicht zu fassen. Habe auch mal die deutschen Untertitel laufen lassen,
      da wird aus Football dann Fußball... :stimmt: Und manche Wortspiele sind... ich finde keine Worte.
      - - - - - - - - - - - - - -

      :lehrer: Wenn es heute nacht NULL GRAD sind, und morgen Nacht doppelt so kalt wird - wie kalt ist es dann?



      :weg: Wenn ich mich selbst ganz aufesse, bin ich dann ganz weg oder doppelt so schwer?

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    • Bin jetzt gegen Ende der 3. Staffel von Narcos und es ist schon traurig komisch ...
      Die "besten"Geschichten schreibt das Leben ...

      Man mag so eine Serie gar nicht loben und erst recht nicht in den höchsten Tönen, aber trotzdem hätte sie es verdient ... :love:


      Edit:

      Zur Begleitung von Read Dead Redemption 2 schaue ich gerade die Miniserie Goodless auf Netflix (allein eine Staffel a 7 Folgen jeweils über eine Stunde).
      Einer der besten bzw. passendsten Intros die ich je gesehen habe!
      Die Serie an sich gefällt mir selbst prima, wobei ich aber glaube, dass sie nicht jedermanns Geschmack trifft, da sie sehr, sehr langsam und Charaktergetrieben ist, trotz der Kürze ...

      Genau mein Ding und dann passt es halt noch mit RDR 2 schön überein, die Pferde, das Reiten, das Zaumzeug, die Sättel, die Klamotten ... irgendwie vergleicht man da hin und her und erfreut sich an den Gemeinsamkeiten.
      Bin jetzt bei der 4. Folge und echt gespannt, wie es weitergeht.


      Gibt viel Schwarz und Weiß bis jetzt, aber trotzdem gut bzw. sympathisch dargestellt (von Anfang an auch nicht 100%ig klar, entwickelt sich) und mal wieder ne Abwechslung zum sonstigen derzeitigen Seriengrau.
      Zudem mag ich die Darsteller, vor allem Whitey, wenn ich doch nur noch wüsste, wo ich den Darsteller zuvor schon gesehen hab?
      Naja, jedenfalls ne klare Empfehlung von mir!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Filusi ()



    • Hat alles was ein moderner Western brauch!
      Und irgendwie ist es echt schwer los zu lassen.

      Hat mich letztendlich schwer beeindruckt und lässt mich irgendwie schwermütig zurück.

      Bin wieder einmal echt froh über die Qualität und Vielfalt der neuen Streamindienste ...

    • Es ist die letzte! ;(

      Die Autorin sagt, dass ihr keine neuen Geschichten in derselben Qualität mehr einfallen (zumindest nicht mit einem Zeitaufwand der in relation zum Ertrag/ einer 30 Minuten Folge liegt) und sie deshalb aufhören wird. Alle beteiligten inklusive der Produktionsfirma haben bereits bestätigt, dass die Serie damit gestorben ist und nicht fortgesetzt wird.

      Zum Abschluss kann man Schotty jetzt auch im Hamburger Miniaturland beim Tatortreinigen sehen. Stilecht mit dem Wagen der Firma Lause vor der Tür! ;)

      Der Tatortreiniger ist das beste was dem deutschen Fernsehen in den letzten Jahren eingefallen ist. Ich wünschte sie hätte damals der der Serie den Sendeplatz nach dem Tatort gegeben, sodass ein grösseres Publikum erreicht worden wäre. Aber den Tatortreiniger nach dem Tatort zu senden ist halt eine zu abseitige Idee, als das darauf irgendwer in der Kreativbranche Fernsehen hätte drauf kommen können.

      So bleiben trotz versendung der ersten Staffeln im Nachtprogramm der dritten nur die Grimme Preise, und der Kultstatus bei den Fans.... :thumbup:
      "There is no need to die on the road. You can always do homeoffice."
      - Proverb in Bangladesh
    • Ich finde, dass die Qualität der letzten beiden Staffeln - wobei man die drei Folgen ja kaum noch als solche bezeichnen darf - bereits abgenommen hatte. Gestern habe ich mir bisher nur die erste Folge angesehen (in der Kunstgalerie) und diese war jedoch wieder außerordentlich gut. Genial, wie der Kunstmarkt auf die Schüppe genommen wurde und auch wieder super geschauspielert.

      Die ersten Staffeln wurden im Nachtprogramm verheizt, wobei die Serie vom Anspruch her wahrscheinlich sowieso nie etwas für das Massenpublikum gewesen ist. Meine Lieblingsfolge: Schotty auf dem Amt (Staffel 3, Folge 3).
    • Ich habe mir auch vor ein paar Wochen mal ein Netflix-Account zugelegt.

      Narcos...schöne Serie.
      Stranger Things...konnte ich nicht weglegen, zwar nicht ohne Kritik, aber einfach geil.

      Aber worüber ich schreiben möchte ist Peaky Blinders. Darin geht es um ein Familienunternehmen/Gang aus Birmingham nach dem ersten Weltkrieg. Ich bin jetzt anderthalb Staffeln durch (6 Episoden pro Staffel). Anfangs fand ich das auch richtig cool. Aber die Romantisierung und Macht-/Kontrollfantasie in der Serie sind einfach zu viel. Auch wunderbar unterstrichen durch Bildkompositionen, Editing und der (modernen) Musik.
      An sich ist es eine schöne Vorstellung, alles, was auch kommen mag, unter Kontrolle zu haben und sich nach oben zur Spitze zu manövrieren, aber nach ein paar Folgen wird das etwas langweilig. Der Protagonist manövriert eiskalt durch jedes Hindernis hindurch. Für jeden Konflikt gibt es eine Lösung, die kein Opfer benötigt, also eine klare Entscheidung, ohne wirkliche Konsequenzen. Die Bilanz ist am Ende immer positiv und jedes Problem scheint wie mit einem Fingerschnippen gelöst. Der Posttraumatische Stress, den der Protagonist anfangs noch in den Nächten mit Opium verdrängt hat, ist anscheinend verflogen und die Droge braucht er anscheinend auch nicht mehr. Wenn jemand mit einer Pistole, Schrotflinte oder Gewehr auf die Hauptcharaktere zielt, dann sind die am Abzug nicht in der Lage zu schießen und die Hauptcharaktere können sich entsprechend stark vor den Leuten aufbauen. In feindliches Territorium gehen und in einer Nobelbar zwei bis drei Mal so viel Leute zusammenschlagen ist auch kein großes Ding. Dissens innerhalb der Familie dauert nicht länger als ein Folge, nicht mal annähernd. Und so weiter...
      Wie gesagt, eine Fantasie, in der man in voller Kontrolle ist und sich lieber niemand mit dir anlegt, ist ja ganz schön, auf Dauer wird das aber langweilig. Konflikte oder (schwerwiegende) Entscheidungen gibt es nicht ohne Grund im Storytelling. Oft sind diese zu gekünstelt, aber in Peaky Blinder sind sie (bisher) gänzlich abwesend.
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      "...verantwortungslose Verwaltungsfachangestellte mit Kontrollzwang, also das was wir in Verkennung der Wirklichkeit Regierungen nennen..." - Jochen Malmsheimer
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