Ein Agent und ein "winning Son" betreten eine Bar.

Da ich mal das neue Blog Feature testen wollte aber jetzt nicht so faul sein wollte nur einen meiner bisherigen Beiträge zu kopieren aber gleichzeitig auch nicht genügend Material für ein neues Thema habe, habe ich mich entschieden zu zwei früheren Themen ein Addendum zu schreiben.


Addendum 1:


The Division


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Vor einiger Zeit hatte ich in meinem Blog über das Smartphone Gatcha Spiel Girls Frontline berichtet welches zum damaligen Zeitpunkt meines Posts ein Kollaborationsevent mit Ubisofts The Division angekündigt hatte, vor kurzem gab es nun dieses Event in Girls Frontline und nachdem bei mir die Luft für Girls Frontline aus verschiedenen Gründen leider etwas draußen war, habe ich mir trotzdem das Kollaborationsevent angesehen und war nach kurzer Zeit eigentlich sehr schnell begeistert, das Writing der Girls Frontline Charaktere in der Welt aus The Division mitsamt dem ganzen drumherum wie Soundtrack, UI usw haben mich doch sehr angesprochen und kurz nachdem ich die Geschichte des Kollaborationsevents durchgespielt hatte, hatte ich Lust bekommen The Division selbst auszuprobieren.


Ich muss gestehen ich war bei The Divisions Release eigentlich im "anti" Team und hab mich auch gefragt wie so ein Bullet-Sponge Shooter eigentlich Spaß machen kann, verschiedene Reviews wie die von Angry Joe usw haben dann meine Meinung gefestigt und auch dazu beigetragen, dass ich eigentlich Division 1 als auch jetzt aktuell den zweiten Teil ignoriert habe, da ich auch allgemein kein so großer Fan von Ubisofts Gamedesign bin und auch die Assasins Creed Teile mich nie wirklich reizen konnten.


Da nun durch Girls Frontline aber mein Interesse geweckt war, habe ich beim Lunar Sale auf Steam The Division für 10 € gekauft, ein Preis bei dem man eigentlich wenig falsch machen kann selbst wenn einem das Spiel nicht so gut gefällt.


Ich hab The Division jetzt in den vergangenen Wochen immer mal wieder etwas angeworfen und muss sagen, dass es mir eigentlich doch ganz gut gefällt, es hat ganz klar seine Schwächen aber auch viele Stärken die einem erst wirklich aufallen wenn man es selber spielt.


Da ich Open-World Spiele grundsätzlich sehr lethargisch spiele, bin ich im Moment wirklich nicht weit und mein Beitrag zu The Division soll daher auch kein Review sein sondern einfach nur meine eigene Erfahrung mit einem Spiel schildern dem ich lange Zeit gegenüber skeptisch war.


Deswegen gleich mal vorweg, was hat mich positiv überrascht? Zum einem das Worldbuilding, The Division hat zwar keine gute Mainstory wie eigentlich alle Ubisoft Spiele aber das Worldbuilding selbst ist eigentlich wirklich gut umgesetzt und dabei hilft noch ein weiter positiver Punkt enorm, die Grafik. Ich lege eigentlich in den meisten Spielen keinen allzu großen Wert auf Grafik da mein credo immer lautet solange ein Spiel mich mit seiner Geschichte oder mit seinen Mechaniken in den Bann zieht, verzeihe ich Ihm auch eine Potato-Grafik aber bei Division ist es tatsächlich mal etwas umgekehrt für mich, wo ich sagen muss, hut ab vor dem Grafik-Team die wirklich eine tolle Arbeit geleistet haben.


Ganz besonders begeistert bin ich hier vor allem von den Wetter-Effekten, allen voran den teils wirklich heftigen Schneestürmen die es im Spiel gibt und einfach für Atmosphäre pur sorgen.



Aber auch das Grundsetting selbst mit der Dollar-Grippe die im Universum während eines Black Fridays auf kontaminierten Dollar Scheinen sich in New York verbreitet hat, ist gerade im anbetracht unserer aktuellen globalen Situation sehr gut gealtert.


Man sehe sich beispielsweise nur die Opening-Sequenz an, die zum einem richtig stimmig ist aber auch etwas gruselig ist wenn man sich an das ganze letzte Jahr zurückerinnert.



Eine weitere positive Überraschung für mich war auch tatsächlich das Gameplay, wobei hier auch nur ungefähr zur Hälfte. Grundsätzlich macht das Gun-Gameplay eigentlich durchaus Spaß und das System des Deckungshooters funktioniert in The Divison ziemlich gut, was "casual" Spiele betrifft ist es eigentlich ein ziemlich netter Kontrast zu Call of Duty das man sich durch die Missionen nicht "durchramboen" kann sondern teilweise wirklich taktisch vorgehen muss und man sich bei großen Gegnergruppen auch gut überlegen muss welche Deckung man sich als nächstes sucht oder welche Waffe man jetzt am besten einsetzt. Die KI selbst hat zwar hin und wieder auch Aussetzer und als Mensch wird man die KI auch immer austricksen können aber dafür gibt es hin und wieder auch richtig gute Momente in denen einen die KI aufgrund Ihrer Überzahl doch erfolgreich flankiert und einen dazu zwingt seine Deckung aufzugeben und sich vorerst zurückzuziehen.


Die Schwäche des Gameplays sind aber ganz klar die Bossfights und die Gegnervariation, bei den Bossfights kommt eben leider dieses Bullet-Sponge Gameplay zu tragen welches nach kurzer Zeit wirklich ermüdend wird und gefühlt eben eine Verschwendung von Lebenszeit ist.


Die Gegnertypen varieren ebenfalls nur selten und Mini-Bosse sind oftmals auch einfach nur normale Gegnertypen mit einer größeren Lebensleiste was irgendwie faul wirkt.


Ein weiterer negativer Aspekt der für mich aber auch von vorhinein bekannt war und sich auch durch Ubisofts Spiele zieht, ist der Grind, es gibt zwar in The Division gerade wenn man ein Gun-Nerd ist, schon einen gewissen Reiz am hochlvln und am neuen Waffen ausrüsten wie halt in jedem anderem Looter-Shooter auch, aber die Nebenquests in The Division spielen sich eigentlich sogut wie alle gleich und bis auf ein paar Story-Tidbits sind diese Quests leider meistens auch nicht wirklich gut inszeniert wie es zumindest manche der Main-Story Quests sind.


Trotzdem habe ich aber bisher die 10€ die ich für das Spiel ausgegeben habe, nicht wirklich bereut da ich bei knapp 12 Stunden Spielzeit bisher eigentlich schon die magische Kosten-Vergnügen Grenze überschritten habe. Für einen Sale Preis kann ich daher das Spiel jeden empfehlen, das Spiel selbst kann man ja eigentlich auch mit bis zu 4 Leute im Coop spielen wodurch auch die Instanzen etwas schwieriger werden, ich selbst streife aber zumindest bisher relativ alleine durch New-York. Falls jemand aber Interesse hat, wäre ich aber gerne zu haben für Coop-Spaß.


Addendum 2:


Holostars


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Holostars - Hololive Fan Wiki


In einem meiner letzten Blog-Beiträge habe ich über Virtual Youtuber und über eine der größten und bekanntesten Agenturen für Vtuber nämlich Hololive geschrieben. Was ich damals jedoch nicht erwähnt habe, was wohl daran lag, dass ich zu diesem Zeitpunkt selbst noch zu neu im Hobby der Vtuber war, dass Hololive auch über eine eigene Subbranche verfügt mit rein männlichen Talenten, namentlich den Holostars.


Mittlerweile muss ich zumindest für mich selbst sagen, dass ich mir eigentlich öfters die Streams der Holostars anschaue als wie die von der Mainbranche. Warum dem so ist, hat eigentlich mehrere Gründe aber ein Hauptgrund dafür ist, dass ich doch ein starkes Herz für Underdogs habe die für Ihren Erfolg doppelt so hart arbeiten müssen wie andere.


Das hat vor allem mit einem Thema zu tuen über welches ich schon bei meinem letzten Post etwas geschrieben habe, der sogenannten "Idol Culture" die leider auch im Bereich der Vtuber nach wie vor eine sehr gewichtige Rolle einimmt.


Männer haben es in dieser Branche grundsätzlich schwerer als "pure" und "reine" Idolcharaktere angesehen zu werden und Vorteile die sich eigentlich aus der Mitgliedschaft einer großen Agentur mit vielen Mitgliedern ergeben sollten, wie beispielsweise Kollaborationen mit Mitgliedern die eine größere Abonnenten Zahl haben, verpuffen oftmals für Männliche Vtuber weil die Zusammenarbeit zwischen den Geschlechtern verpönnt ist.


Den Unterschied daran kann man auch relativ leicht an den Abonnenten-Zahlen selbst festellen, da beispielsweise der Holostar mit den meisten Abonnenten trotzdem noch doppelt so wenige hat, wie das weibliche Hololive Talent mit den wenigsten Abonnenten.


Die Holostars selbst sind aber letztendlich genauso Talentiert wie Ihre weiblichen "Kolleginnen" und von den 9 verbliebenen Holostars hat auch jeder auf eine gewisse Art und Weise eine eigene Nische oder ein eigenes Talent in dem er richtig scheinen kann.


Ich selbst bin vor allem ein großer Fan von "everyones winning Son Yukoku Roberu geworden. Warum winning Son? Weil er auf die frage "are you winning, son?" eines englischen Zuschauers enthusiastisch mit "YES YES YES" geantwortet hat, ohne das Meme dahinter zu kennen.



Roberu ist meiner Meinung nach ein wirkliches Allround Talent und ist zwar vielleicht kein Idol im traditionellen Sinne aber einer der lustigsten Performer die ich jemals gesehen habe, der Mann kann mehr oder weniger aus dem absoluten nichts Unterhaltung hervorzaubern, wie ein Stream in dem er mit seiner eigenen unteren Hälfte ein Gespräch geführt hat.



Aber auch seine Interaktionen mit "realen" Menschen sind absolute Spitzenklasse und jede Kollaboration mit Roberu verspricht seinen Zuschauern und Gästen Unterhaltung pur.



Viele andere Holostars, wie Rikka, Izuru und Astel sind auch wirklich gute Singer und selbst wenn man kein japanisch versteht lohnt es sich oft sich zumindest die Singing Streams anzuhören, wieder andere wie Aruran beispielsweise schätzen auch sehr den interkulturellen Austausch mit ihren englisch sprachigen Zuschauern und machen auch einige Streams speziell für diese Demographie wie Aruran mit seinen "Meme lession" Streams.



Sollte sich also doch mal jemand in der Rabbit-Hole der Virtual Youtuber beziehungsweise Hololive wiederfinden, empfehle ich jedenfalls den Horizont etwas zu erweitern und sich auch die Talente anzuschauen die einem vielleicht nicht auf dem ersten Radar über den Weg laufen aber letztendlich die Unterstützung der Fans genauso verdient haben.


Das Addendum 2 ist jetzt vielleicht etwas kürzer als ursprünglich gewollt weil ich aus Formatierungsproblemen öfters neuanfangen musste aber es war ohnehin auch kürzer geplant als das Addendum zu Division da das Interesse am letzten Virtual Youtuber Post ja auch überschaubar war.


Das war jetzt mal der offiziele Testpost mit zwei kleineren Themen die jeweils auf sich allein gestellt vermutlich keinen eigenen Post gerechtfertig hätten.


Mir gefällt auf jeden Fall die Möglichkeit für meinen Blog ein Titelbild hochzuladen und auch für jeden einzelnen Post, hätte ich etwas Ahnung bzw Motivation für Fotobearbeitung könnte ich mir vielleicht wirklich ein eigenes Titelbild designen, aber ich nehme auch gerne Designs von Usern an *hust hust Ihr kriegt auch ein Bier spendiert beim nächsten realen FT*


Ein weiteres interesanntes Feature ist, dass ich Beiträge schreiben kann und dann ein Veröffentlichumsdatum angeben kann, sprich Blog-Specials zu Halloween oder Weihnachten wären möglich sollte ich vielleicht mal passende Themen dazu finden.