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Strategos

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101

Samstag, 5. September 2009, 18:50

Das Pentagon ist kein Hochhaus. ;)
Und hat aufgrund der soliden Stahlträger ja auch gut standgehalten...

Lucius Vantarius

Wahrer Sohn des Imperators "spem metus sequitur"

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102

Samstag, 5. September 2009, 18:52

@Gaius
Eine Dreckige Bombe ist ein konventioneller Sprengsatz, der mit strahlenden Mitteln versetzt wurde, also sowas wie eine Splitterbombe nur ohne Splitter aber dafür mit Plutonium oder Uran oder sowas. Eine solche Bombe im inneren eines Kernkraftwerks einzusetzen, wäre daher irgendwie dümmlich, schließlich ist da schon genügend strahlendes Material vorhanden.
Schlimmer dürfte es sein, wenn jemand versuchen würde eben solches Material in einem AKW zu stehlen. Dass dies gefährlich ist steht zwar außer Frage, aber selbstaufopfernde Attentäter gibt es bekanntlich zu genüge, und die würden sich sicher opfern. Wie gut die AKWs gegen Überfälle gesichert sind, kann ich nicht einschätzen, aber rein kommt man da sicher nicht so leicht. Auch nicht mit einer AK-47.
Hier stehen wir nun. Hinter uns das Elend das wir fürchten, vor uns die Elenden die uns fürchten.

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Bonny

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103

Samstag, 5. September 2009, 18:54

Zitat

1. Endlagerung
1.1 Ein Endlager für so Giftige und gefährliche Produkte gibt es nicht, da die Halbwertszeiten viels zu lang sind.


Das stimmt nicht ganz. Es gibt auf dem Meeresboden mehrere Endlager für Radioaktive Abfälle aus Atomkraftwerken, die auch noch solange in Betieb sein werden, bis alle dort lagernden Radioaktiven Stoffe komplett zerfallen sind. Sie sind zu tief, um von möglichen Terroristen geborgen zu werden, und die meisten auch weit genug von den Küsten Europas und den USA entfernt um von der Strömung angespült zu werden.
I'm a leaf on the wind, watch how I soar!


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Strategos

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104

Samstag, 5. September 2009, 18:55

@LV

Ich glaube kaum, dass man da zu einem Regal hngehen kann und einfach mal ein paar Brennstäbe in die Tasche packen kann ^^

Und sicher sind überall versteckte Schalter die man drücken kann, dass mal das GSG9 kurz vorbeischaut. ^^

(ich hoffe das ganze zumindest mal :unsure: )

Crusader

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105

Samstag, 5. September 2009, 18:56

Dachte immer in einem Stern findet die Kernfusion statt und keine Kernspaltung, denn von der Sonne haben wir ja die Idee der Kernfusion.

Ich bin ganz klar gegen Atomstrom und halte das ganze für eine veraltete Technologie. Das Hauptproblem ist der mehr als kritische Basisstoff Uran & Co.. Die Endlagerung wird niemals vernünftig geregelt werden können da der Mensch nix bauen kann was 20.000 Jahre am Stück hält, denn solange strahlt der Mist. Wenn ich schon die Bilder sehe von den Metalltonnen in den Bergwerksschächten da wird ein ganz übel. Wie verblödet sind die Menschen den nur. Das ist alles grob fahrlässig und purer Wahnsinn. Den gesunden Menschenverstand auf Urlaub geschickt.

Das Zeug in's All zu befördern löst keine Probleme und ist auch kaum ein vernünftiger Umgang mit der Problematik. Und ob das so ohne weiteres so problemlos an der Sonne vorbei geht ist auch fraglich. Welchen Langzeiteffekt hätte das denn für den Stern?

Im übrigen haben wir schon jetzt Rohstoffprobleme und werden in den nächsten 50 Jahren noch mehr davon bekommen. Es wird einfach an der Antriebsquelle fehlen um das Zeug in's All zu befördern, denn man braucht die Ressourcen für wichtigere Forschung. Das sollte man endlich auch bedenken.

Die Welt wie sie heute ist hat keine echte Zukunft wenn sich nicht endlich einschneidende Verbesserungen finden!

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106

Samstag, 5. September 2009, 18:58

Also ich kann da von Versuchsreaktoren sagen, das die Sicherheitsvorkehrungen doch sehr hoch sind und man um da arbeiten zu drüfen oder um im Notfall dort eingesetzt zu werden, erst ne Sicherheitsüberprüfung bzw Zuverlässigkeitsprüfung über sich ergehen lassen muss. Aber ich glaube die Deutschen Atommeiler sind nicht das Problem. Die Sicherheitsbehörden in den Staaten rechnen ja mit nem Anschlag mit ner dreckigen Bombe oder ner A-Bombe in den nächsten 10-15 Jahren.

Edit:

Zitat

Wenn ich schon die Bilder sehe von den Metalltonnen in den Bergwerksschächten da wird ein ganz übel.

Ich kann dir versichern, in den Tonnen werden meines Wissens nach nur schwache oder mittelstarke Radioaktive Stoffe gelagert.
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107

Samstag, 5. September 2009, 19:01

@Gaius
Eine Dreckige Bombe ist ein konventioneller Sprengsatz, der mit strahlenden Mitteln versetzt wurde, also sowas wie eine Splitterbombe nur ohne Splitter aber dafür mit Plutonium oder Uran oder sowas. Eine solche Bombe im inneren eines Kernkraftwerks einzusetzen, wäre daher irgendwie dümmlich, schließlich ist da schon genügend strahlendes Material vorhanden.
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Danke,ich hatte angenommen das man eventuel die Wirkungskraft aus dem inneren heraus verstärken kann, dem scheint wohl nicht so. AKW reinkommen, ich möchte dir dazu das kleine AKW in Delft vorstellen, wird betrieben von der TU Delft und dient zu Schulischen Zwecken und Ausbildung, es ist zwar recht klein aber voll Betriebfähig. Am Eingang dieses Geländes, ist eine kleine Schranke mit einem Wärter der im gehobenen alter ist. Das kling für mich sehr einfach dann mit einer Ak 47 ^^

grüße
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108

Sonntag, 6. September 2009, 12:10

Und wenn es in Delft nicht klappt, kauft man den Kram in Rußland. Welcher einigermaßen intelligente Kriminelle würde denn versuchen, sich hier in Deutschland oder Westeuropa Material zu beschaffen? Für ein paar tausend Dollar Schmiergeld gehen andererorts ganz andere Sache über den Schwarzmarkttisch.

109

Sonntag, 6. September 2009, 14:56

Hier nochmal was zu den Minikraftwerken.

http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/7/0,3672,7872999,00.html

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110

Sonntag, 6. September 2009, 17:40

Und wenn es in Delft nicht klappt, kauft man den Kram in Rußland. Welcher einigermaßen intelligente Kriminelle würde denn versuchen, sich hier in Deutschland oder Westeuropa Material zu beschaffen? Für ein paar tausend Dollar Schmiergeld gehen andererorts ganz andere Sache über den Schwarzmarkttisch.
Delft diente in diesem Zusammenhang nur um zu verdeutlichen, das selbst Anlagen in Europa anfällig sind. Man sollte auch die Länder Ukraine oder Weissrussland erwähnen, meiner Ansicht nach Orte wo es sogar noch einfacher sein könnte an Atomares Material heran zu kommen. Die Möglichkeiten für diese Art von Terrorismus ist gegeben zum Glück bis jetzt nicht eingetreten, hoffen wir auch in Zukunft nicht. Ich kann mich noch sehr gut an den Supersommer im Jahr 1986 erinnern, wo ein bekannter Reaktor (Tschernobyl) sowas wie einen Gau hatte. Draussen auf der Wiese spielen war nicht und Ukraine liegt nicht mal so dicht an uns dran.

grüße
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Ducatus

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111

Sonntag, 6. September 2009, 17:49

Mein Vater hat mit gestern erzählt, dass damals hier in der Schweiz im Radio gesagt wurde, dass Gemüse aus dem Garten nicht gegessen werden darf, jedoch nichts passiert ist :laugh:
Natörlich war das Gemüse aus dem Laden nicht verseicht und durfte gegessen werden :rolleyes: Die Ausrede: "Das kommt aus Spanien/Italien" Stimmt, ich habe gar nicht bedacht das Spanien und Italien nicht betroffen sind wenn das ganze sogar bis Amerika kam :D
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Sonntag, 6. September 2009, 18:23

Ich fand das damals mit 12 Jahren nicht ganz so lustig wie du Heute mit deinen 13 Jahren. Vieles wurde natürlich auf verdacht gesagt, lieber etwas vorsichtiger als unvorsichtiger. Tatsache ist aber das bestimmte Wölkchen ihre Bahnen gezogen haben und es zmindestens ein kleines Risiko gab. Ganz zu schweigen mit der dazu aufgebauten Panikmache de Presse.

grüße
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Sonntag, 6. September 2009, 18:25

Ich finde die Tatsache das etwas verseucht war nicht lustig, nur das man nichts mehr aus dem Garten essen durfte aber NICHTS passiert sei. Und dass das Gemüse aus dem Laden absolut unverseucht sei. ;)
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114

Sonntag, 6. September 2009, 18:29

Wie geschrieben, das sind Vorsichstmassnahmen, die Gelegenheit das sowas einteffen könnte, gerade verseuchtes Gemüse aus dem Strebergärtchen, war nun mal vorhanden. Einfache Wiesen sollten man meiden, das war etwas was mir am meisten gestunken hat. Zelten oder schwimmen fiel in diesen Sommer flach. Im Endeffekt war es halt so das ein Gau tausende Kilometer weg von uns, unser tägliches Leben derart beeinflusst hat.

grüße
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115

Sonntag, 6. September 2009, 20:11

Das mit dem Essen aus dem eigenen Garten liegt daran, dass es nicht untersucht werden kann. Die Lebensmittel aus dem Laden oder von Bauernhöfen kann je nach Wetterlage dann eher auf Belastung untersucht werden. Im bayrischen Wald ist ja auch was vom Fallout niedergegangen, aber die radioaktive Belastung da ist ja von je her etwas höher.
Was übrigens gerne mal vergessen wird ist die Tatsache, dass die Oberflächlichen Atom Bomben Versuche der Udssr in den 50 Jahren mehr Auswirkungen auf Europa hatten als Tschernobyl, man das nur nicht feststellen konnte, weil die Messeinrichtungen nicht oder kaum vorhanden waren. Bei dem Super Gau sind ja hier die Messinstrumente losgegangen und da war nichts mehr mit vertuschen *g*. Also mal schauen was da bei der Generation noch vermehrt auftritt die damals aufgewachsen ist. :P
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116

Dienstag, 8. September 2009, 18:12

Das stimmt nicht ganz. Es gibt auf dem Meeresboden mehrere Endlager für Radioaktive Abfälle aus Atomkraftwerken, die auch noch solange in Betieb sein werden, bis alle dort lagernden Radioaktiven Stoffe komplett zerfallen sind. Sie sind zu tief, um von möglichen Terroristen geborgen zu werden, und die meisten auch weit genug von den Küsten Europas und den USA entfernt um von der Strömung angespült zu werden.


Unterwasser hört sich ja auch sehr viel sicherer an, Meeresbeben sind wohl genauso unwahrscheinlich wie Risse in einem Salzstock. :rolleyes:
Unpassende Vergleiche sind schlimmer als Hitler.
-Buurmann

Lucius Vantarius

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117

Mittwoch, 9. September 2009, 09:48

@Mder1

Das wäre ja nicht so schlimm, schließlich könnte ja ein Riss entstehen, in dem der ganze Atommüll verschwinden könnte. :ironie:

Nur was mir sorgen machen würde, wäre da der Umstand, dass man dann beim Schwimmen auf Fische a la Simpsons treffen würde, sprich mit drei Augen und einer Schwanzflosse extra.
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118

Sonntag, 25. Oktober 2009, 16:04

Da stellt sich mir dann auch die Frage, warum Angele Merkel als Doktor der Physik (hier mein Respekt) Umweltministerin (!) wurde und Endlagerungsstätten abgesegnet hat, wo heute die Suppe rausläuft :blink:
Da hatte ich letztens die Möglichkeit, eine sehr interessante Diskussion im Radio zu verfolgen. Fehler, die damals gemacht wurden, würden heute in dieser Form gar nicht mehr passieren: die Umweltauflagen haben sich geändert und auch die Technik und Verfahren, mit denen Endlagerstätten überhaupt in die engere Auswahl kommen ( Salz vs. Ton vs. Granit ). Das würde ich ihr jetzt nicht anlasten, man wußte es damals einfach nicht besser.

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119

Sonntag, 25. Oktober 2009, 16:10

Arme Frau Nolte, ist sie ja ganz schön tief gefallen.

Zitat

Da hatte ich letztens die Möglichkeit, eine sehr interessante Diskussion im Radio zu verfolgen. Fehler, die damals gemacht wurden, würden heute in dieser Form gar nicht mehr passieren: die Umweltauflagen haben sich geändert und auch die Technik und Verfahren, mit denen Endlagerstätten überhaupt in die engere Auswahl kommen ( Salz vs. Ton vs. Granit ). Das würde ich ihr jetzt nicht anlasten, man wußte es damals einfach nicht besser.

Gut, die Auflagen sind schärfer geworden, aber man wusste doch damals bereits, dass wenn ich Metallfässer in ein Salzbergwerk lege, die irgendwann kaputt sind. Oder sind das spezielle Fässer? Hab die noch nicht aus der Nähe gesehen.
Trotzdem ein Ding, dass ne Physikerin Umweltministerin wird. Man könnte ihr ja nachsagen, dass sie gewissen Energieproduzentin Nahe steht.

:lehrer: Die heranwachsende Jugend entartet nur, wenn die Erwachsenen schon verdorben sind :lehrer:

Montesquieu

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120

Sonntag, 25. Oktober 2009, 16:13

Der Artikel ist aber schon 2 einhalb Jahre alt, daher ist er wohl schon etwas überholt.
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