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Aber scheinbar gibt es seitens des Parlamentes doch noch Möglichkeiten, so etwas zu stoppen -> Gottseidank
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Eine Schweizer Bürgerinitiative kämpft für die Wiedereinführung der Todesstrafe bei Morden in Verbindung mit sexuellem Missbrauch. Seit Dienstag sammelt sie Unterschriften für den Antrag. Die Initiatoren wollen, dass rechtskräftig verurteilte Täter, die eine Person bei einem Sexualdelikt töten, hingerichtet werden können.
Ich wäre auf die Barrikaden, wenn die das gestoppt hätten. Nicht weil ich dafür bin, ich hätte sowas auf jeden Fall abgelehnt und vermutlich über 80% der Schweizer auch. Ich bin ein erklärter Gegner der Todesstrafe.
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Aber scheinbar gibt es seitens des Parlamentes doch noch Möglichkeiten, so etwas zu stoppen -> Gottseidank
Quelle
Zitat
Die Initiative wird zurückgezogen!
Keine Frage, für uns wäre die Todesstrafe wie in der Initiative beschrieben die Lösung vieler Punkte. Unbegründet zieht sich das Verfahren in unserem Fall seit eineinhalb Jahren hin, bis jetzt ohne Ergebnis.
Wir möchten auf die folgenden Problem hinweisen:
1. Der heutige Rechtsstaat ist total auf der Seite des Täters.
2. Der Untersuchungsbericht wird rund um die Aussagen des Täters gemacht, es fehlt eine Aussage im Namen des Opfers.
3. Die Hinterbliebenen habe keine Möglichkeit sich zu wehren und sind im Prozess nur als Zuschauer dabei.
4. Die Verwahrungsinitiative durch deren Nichtanwendung eine "Volksverarschung" ist.
5. Ein Täter bekommt Unterkunft, warmes Essen, Unterhaltung und Beschäftigungsmöglichkeiten mehr als jeder ehrliche Obdachlose.
6. Der Täter muss bestraft werden und nicht das Opfer und die Hinterbliebenen.
7. Die Politiker müssen das Rechtssystem endlich auf die Seite des Opfers stellen. Ihr seid jetzt am Ball!
Die Initiative war das einzige was wir rechtlich machen konnten um uns Gehör zu verschaffen. Unser Hauptziel war die Bevölkerung auf die Missstände aufmerksam zu machen.
Danke an alle die uns in dieser kurzen und intensiven Zeit geliebt und gehasst haben! Möge Euch diese Hölle erspart bleiben...
Wir bitten das Initiative Komitee nicht mehr zu kontaktieren!
Euer Komitee

Juhu, unsere demokratischen Vorreiter südlich von Deutschland zeigen wieder mal dem Rest der Welt, wie das gemeine Volk seinen Willen erreicht:
5. Ein Täter bekommt Unterkunft, warmes Essen, Unterhaltung und Beschäftigungsmöglichkeiten mehr als jeder ehrliche Obdachlose.
Zitat
Ganz abgesehen davon ist es ein legitimer Standpunkt für die Todesstrafe zu sein. Ich halte garnichts davon, solche Meinungen ständig zu kriminalisieren und zu ideologisieren. Man muss auch für die Todesstrafe sein dürfen, ohne gleich die große Moralkeule reflexhaft übergezogen zu bekommen. Hier sollten Argumente zählen.
5. Ein Täter bekommt Unterkunft, warmes Essen, Unterhaltung und Beschäftigungsmöglichkeiten mehr als jeder ehrliche Obdachlose.
Ein harter Punkt, da muss man aber nicht gerade jemanden töten, es reicht, wenn man ihn in einer Zelle einsperrt (ohne Fernsehen usw.)

Die Todesstrafe ist in vielen Fällen auch keine Strafe mehr, sondern eine regelrechte Erlösung oder wohltat für die kaputten. Man sollte da viel härter durchgreifen können und auch mal althergebrachte Methoden neuentdecken. Wer einen Menschen bestialisch das Leben aus dem Leib fetzt und dabei nicht für unzurechnungsfähig erklärt werden kann, kann ruhig bis zum Ende seines besch. Lebens höllenqualen erleiden. Hach da gibts doch die tollsten sachen die sich mit ihnen anstellen lassen....
Zitat
Der französische Arzt Joseph-Ignace Guillotin beantragte am 10. Oktober 1789 die Einführung eines mechanischen Enthauptungsgeräts, um grausame und entehrende Hinrichtungsarten abzuschaffen. Unterstützt wurde er dabei durch den Henker von Paris, Charles Henri Sanson, der die Nachteile der Enthauptung mit dem Schwert plastisch beschrieb. Die Nationalversammlung beauftragte den königlichen Leibarzt Antoine Louis, ein Gutachten darüber zu erstellen. Am 17. März 1792 legte Louis einen Entwurf vor, der das Fallbeil von Halifax zum Vorbild hatte. Im Gutachten hieß es: „Eine solche, niemals versagende Maschine wird sich leicht herstellen lassen.“ Am 20. März 1792 wurde dem Antrag stattgegeben. Die Debatte um die später so genannte Guillotine war von einem leidenschaftlichen Streit um die Todesstrafe begleitet. Guillotin litt unter der Verwendung seines Namens für dieses Instrument, das er weder erfunden noch dessen Anwendung bei Kapitalverbrechen er beigewohnt hatte, sondern dessen Einführung und Gebrauch aus humanitären Gründen er lediglich empfohlen hatte. Seine Nachfahren nahmen einen anderen Namen an.

Wer sollte sowas machen wollen? Jemanden hinzurichten ist eine Sache. Jemanden zu quälen eine ganz andere. Schon das Hinrichten ist fragwürdig und sollte zumindest nach sehr strengen Regeln erfolgen, die die Würde des Hinzurichtenden so gut wahren wie es eben geht. Folter und bestialische Quälereien finde ich absolut abstoßend. Das kann und darf nicht die Aufgabe eines modernen Rechtsstaates sein. Und zwar vollkommen unabhängig von dem, was der Täter getan hat. Wenn man schon hinrichtet, dann bitte kurz und schmerzlos.
. Und damit meine ich nicht, dass wir die Folter wieder einführen. Aber wenn ein verurteilter Kinderschänder sein Leben lang Schotter von A nach B schippt, um ihn dann wieder nach A zu schippen, dann würde es mir schwerfallen für ihn Mitleid zu empfinden. Im Gegenteil, der Herr hat Beschäftigung und schläft abends gut.Schön, dass jedem die Würde des Täters so wichtig ist. An die Würde des Opfers denkt hier niemand.

. Und damit meine ich nicht, dass wir die Folter wieder einführen. Aber wenn ein verurteilter Kinderschänder sein Leben lang Schotter von A nach B schippt, um ihn dann wieder nach A zu schippen, dann würde es mir schwerfallen für ihn Mitleid zu empfinden. Im Gegenteil, der Herr hat Beschäftigung und schläft abends gut.

Wer sich zu groß fühlt, um kleine Aufgaben zu erfüllen, ist zu klein, um mit großen Aufgaben betraut zu werden.
Ich kann Preton durchaus folgen, da auch ich der Meinung bin, dass eine Strafe inhuman sein soll.

Und sowas finde ich nunmal abstoßend da unnötig grausam.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Prinz Eisenherz« (29. August 2010, 14:20)
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