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Ich hab selber und spiele ab und an mit Kollegen auch ganz gerne mal (wobei ich viel lieber Age of Empires oder sowas spiele aber das geht mit Playstation nicht
Zitat von »MrKaese«
Aber so politisch unkorrekt das jetzt klingen mag, ich sehe kein positives Kosten-Nutzenverhältnis für ein Verbot von derart Spielen. Außerdem muss wohl auch gesehen werden, dass solche Spiele auf den Rechnern der Jugend genauso verbreitet sind, wie Raubkopien. Und ob Einzelgänger oder Klassensprecher, jeder spielt Egoshooter oder hatte zumindest mal Spaß mit ihnen.
). Mein Fussballmanager macht mich viel Agressiver als jeder Ego-Shooter.Damit triffst Du den Nagel auf den Kopf. Natürlich stimmt deine Aussage, aber es macht doch einen erheblichen Unterschied, ob Du jemandem einen Knüppel oder eine AK47 in die Hand drückst. Wenn Du dem Amokläufer ein Messer in die Hand gegeben hättest statt einer Pistole wären vielleicht auch Menschen getötet worden, aber sicher weniger als es der Fall ist, meinst Du nicht?
Zitat
Und wenn es keine Pistolen sind, dann eben Messer oder Knüppel.
Nun, diese Person ist m.E. gestört, aber wie Du sagst, unsere Gesellschaft bewegt sich auch in immer brutalere Bahnen. Allerdings den Jungen Mörder nun in Schutz zu nehmen und zu sagen er sei ein Opfer der Gesellschaft finde ich völlig falsch. Niemand kann eine Gesellschaft für seine Taten verantwortlich machen.
Zitat
Am Ende ist es ein Spiegel der Gesellschaft. Darüber sollten wir uns Gedanken machen. Indem wir diese Personen als gestört bezeichnen, machen wir es uns zu einfach.
Müsste man mit dieser Einstellung nicht umgehend das Auto verbieten? Sicher, passt auf den ersten Blick nicht ganz, das Beispiel. Aber mal im ernst. In diesem Fall hätte man eine konkrete Zahl von Menschenleben, die man retten könnte und trotzdem zieht die Politik eine Kostennutzen-Abwägung zu Gunsten des Autos. Laut Rechtssprechung darf Leben gegen Leben niemals abgewogen werden, weshalb das Gesetz zum Flugzeugabschuss auch gescheitert ist, aber praktisch ist es dennoch so, dass Leben nicht immer überwiegt. Und deshalb, denke ich, wäre dein Satz diskussionswürdig und nicht auf anhieb zu unterschreiben, auch wenn dahinter sicher eine löbliche Einstellung steht.
Zitat
Aber: Wenn man damit auch nur einen Amoklauf verhindern könnte wäre ich schon dafür.
Daß man den User bannt, finde ich verkehrt. Daß man das Video gelöscht hat, allerdings völlig in Ordnung.Skandalös.
Heute wurde das Lied "Amoklauf" von "Mono für alle" bei Youtube gelöscht und der User gebannt. Sicher ist das Lied geschmacklos, aber da es schon eine lange Zeit existiert und den Amoklauf auch nicht verherrlicht,
Zitat
Damit triffst Du den Nagel auf den Kopf. Natürlich stimmt deine Aussage, aber es macht doch einen erheblichen Unterschied, ob Du jemandem einen Knüppel oder eine AK47 in die Hand drückst. Wenn Du dem Amokläufer ein Messer in die Hand gegeben hättest statt einer Pistole wären vielleicht auch Menschen getötet worden, aber sicher weniger als es der Fall ist, meinst Du nicht?
Zitat
Und wenn es keine Pistolen sind, dann eben Messer oder Knüppel.
Natürlich ist es ein Unterschied, ob man ein Sturmgewehr hat oder nur ein Messer. Aber ich bezweifel, dass weniger zu Schaden gekommen wären. Die Wenigsten wissen wie man einen Messerangriff abwehrt. Und selbst wenn, so hat kaum jemand den Arsch in der Hose unbewaffnet einen bewaffneten anzugreifen. Im Endeffekt sind die Folgen wahrscheinlich schon andere, aber das Grundproblem bleibt das Gleiche. Es ist schlicht unintelligent nur die Folgen zu bekämpfen, anstatt die Ursache anzugreifen.
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Nun, diese Person ist m.E. gestört, aber wie Du sagst, unsere Gesellschaft bewegt sich auch in immer brutalere Bahnen. Allerdings den Jungen Mörder nun in Schutz zu nehmen und zu sagen er sei ein Opfer der Gesellschaft finde ich völlig falsch. Niemand kann eine Gesellschaft für seine Taten verantwortlich machen.
Zitat
Am Ende ist es ein Spiegel der Gesellschaft. Darüber sollten wir uns Gedanken machen. Indem wir diese Personen als gestört bezeichnen, machen wir es uns zu einfach.
Umgekehrt kann aber die Gesellschaft die Chance auf sowas mindern. Leider tut sie das im Moment nicht...
Nach so einem Massaker zu sagen: "So ist die Gesellschaft, wir können es nicht ändern. Jeder soll beten nicht zufällig am falschen Ort zu sein" ist doch auch nicht das wahre? Man muss alles tun um sowas in Zukunft zu vermeiden.
Indem ich sage, dass solche Menschen einen Spiegel der Gesellschaft darstellen, nehme ich den Knaben nicht in Schutz, sondern verweise nur auf das Kernproblem. Bitte etwas differenzierter. Als wir damals über Sprache und Gesellschaft diskutiert haben, habe ich den gleichen Bogen gespannt. Die meisten wollten diese Theorie nicht mitgehen. Heute sage ich in anderem Kontext wieder, dass alles zusammenhängt. Jemand, der sich nicht mehr höflich Grüßen kann oder einen respektvollen Umgang pflegt, den haut man auch leichter auf die Fresse oder schießt ihn über den Haufen. Und ob jetzt jemand in seiner Schule Amok läuft oder im Anzug in Frankfurt aus Profitgier eine Firma zerschlägt. Für mich das gleiche Problem mit der gleichen Ursache. Eine Gesellschaft, die die Ellenbogenmentalität vorlebt und fördert. Eine Gesellschaft, wo das Eigenwohl über das der andere geht. Ich zitiere hier gerne Goethes Zauberlehrling:
Herr, die Not ist groß!
Die ich rief, die Geister
werd ich nun nicht los.
Indem man jedem erzählt, dass man ein Versager ist, wenn man nicht mit 30 Porsche fährt, oder galuben macht, man wäre nur anerkannt, wenn man erfolgreich ist, züchten wir diese Leute, denen andere gleichgültig sind und züchten vor allem Leute, die ihren Frust, den ich stellenweise sehr gut nachvollziehen kann, nicht mehr in normalen Bahnen kanalisiert bekommen. Meine Meinung.
Beweißt mir das Gegenteil.
Nun, in diesem Punkt sind wir dann wohl anderer Meinung. Ich glaube es braucht schon eine ziemliche Ausdauer, 15 Leute mit dem Messer umzubringen. Oder umgekehrt, hast Du schon mal von einem Massaker mit dem Messer gehört?
Zitat
Natürlich ist es ein Unterschied, ob man ein Sturmgewehr hat oder nur ein Messer. Aber ich bezweifel, dass weniger zu Schaden gekommen wären.
Man sollte beides gleichzeitig angehen.
Zitat
Die Wenigsten wissen wie man einen Messerangriff abwehrt. Und selbst wenn, so hat kaum jemand den Arsch in der Hose unbewaffnet einen bewaffneten anzugreifen. Im Endeffekt sind die Folgen wahrscheinlich schon andere, aber das Grundproblem bleibt das Gleiche. Es ist schlicht unintelligent nur die Folgen zu bekämpfen, anstatt die Ursache anzugreifen.
Sorry, Nobody's perfect, war keine Absicht.
Zitat
Indem ich sage, dass solche Menschen einen Spiegel der Gesellschaft darstellen, nehme ich den Knaben nicht in Schutz, sondern verweise nur auf das Kernproblem. Bitte etwas differenzierter. Als wir damals über Sprache und Gesellschaft diskutiert haben, habe ich den gleichen Bogen gespannt.
Deine Analyse ist völlig richtig. Wenn ich ein Rezept hätte das zu ändern würd ichs auch sagen, aber ich hab keines. Heute ist es der Indiviualismus, der zählt. Ist zwar ein altes Thema, aber gerade der Zerfall der Familien und unter anderem die hohen Scheidungsraten gehen für mich genau in die gleiche Richtung.
Zitat
Die meisten wollten diese Theorie nicht mitgehen. Heute sage ich in anderem Kontext wieder, dass alles zusammenhängt. Jemand, der sich nicht mehr höflich Grüßen kann oder einen respektvollen Umgang pflegt, den haut man auch leichter auf die Fresse oder schießt ihn über den Haufen. Und ob jetzt jemand in seiner Schule Amok läuft oder im Anzug in Frankfurt aus Profitgier eine Firma zerschlägt. Für mich das gleiche Problem mit der gleichen Ursache. Eine Gesellschaft, die die Ellenbogenmentalität vorlebt und fördert. Eine Gesellschaft, wo das Eigenwohl über das der andere geht. Ich zitiere hier gerne Goethes Zauberlehrling:
Herr, die Not ist groß!
Die ich rief, die Geister
werd ich nun nicht los.
Indem man jedem erzählt, dass man ein Versager ist, wenn man nicht mit 30 Porsche fährt, oder galuben macht, man wäre nur anerkannt, wenn man erfolgreich ist, züchten wir diese Leute, denen andere gleichgültig sind und züchten vor allem Leute, die ihren Frust, den ich stellenweise sehr gut nachvollziehen kann, nicht mehr in normalen Bahnen kanalisiert bekommen. Meine Meinung.


Wenn sich eins zeigt, dann, dass man solche Leute nicht aufhält. Da wird es auch nichts bringen an den Haaren Gründe herbei zu ziehen oder schärfere Gesetze zu erlassen. Auch die ganze Flut von neunmalklugen Psychologen wird daran nix ändern. Meine Meinung.
Der Mensch ist ein Raubtier und verhält sich dem entsprechend. Und wenn es keine Pistolen sind, dann eben Messer oder Knüppel. Es ist eine Illusion, dass eine waffenfreie Welt weniger gewalttätig wäre. Am Ende ist es ein Spiegel der Gesellschaft. Darüber sollten wir uns Gedanken machen. Indem wir diese Personen als gestört bezeichnen, machen wir es uns zu einfach.
Der Junge hatte alles, wahrscheinlich sogar zuviel davon. War durchaus gebildet und kein sonderlich auffälliger Mensch. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man darauf hätte kommen müssen. Auf einmal legt sich der Schalter um und er marschiert los. Wie soll man das verhindern?
Während man aber bei Egoshootern aktiv das Geschehen bestimmt und bei Filmen man ja nur passiv vor der Glotze sitzt und keinen Einfluß nehmen kann. Ich denke, das ist schon ein großer Unterschied. Möchte jetzt nicht behaupten, daß Egoshooter einen Menschen dahingehend verändern, daß er gewaltbereiter wird, aber für jemanden, der ohnehin schon etwas an der Waffel hat, können sie zumindest ein Ventil sein und etwaige psychische Probleme "fördern" oder "stützen".Übrigens: Wenn wir Egoshooter verbieten, verbieten wir glaich mal Kriegsfilme und Horrorfilme mit.
Die Zeigen wesentlich mehr Gewalt als die Spiele...
Über diese Diskutiert komischerweise keiner...
Ich nenne die Beretta für einen Zivilsten eine schwere Waffe. Natürlich gibt es noch die Desert Eagle, die noch ein größeres Kaliber soweit ich weiß, aber 9mm sind nicht wenig und machen dicke Löcher. Warum muss ein Zvilist eine Waffe mit einem so großem Kaliber haben? Ein kleineres tuts doch auch, wenn er auf Zielscheiben schießt. Vorallem ist die Überlebenschance bei einem kleinerem Kaliber sogar bei Kopfschüssen um einiges höher.Du nennst eine 9mm Beretta eine schwere Waffe?
Nicht wirklich... Da gibt es weitaus schwerere....
Zitat
Du nennst eine 9mm Beretta eine schwere Waffe?
Nicht wirklich... Da gibt es weitaus schwerere....
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